GT/E zu verkaufen

  • ganau das stand im alten Pappbrief von meinem Rallye Kadett drin....der hatte 1979 einen Treffer vorne rechts ,bei dem das Frontblech und das Stehblech auf dem die Nummer steht erneuert wurde.....

    ich sage was ich denke ,damit ich höre was ich weis:nd:

  • Also ... ich denke zumindest das Baujahr sollte stimmen und die Merkmale auch .... sonst :nd::ka:

    Gruss
    Nightmare


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    Nach GANNZZZ fest kommt GANNNZZZ lose....

  • Also:

    bei den "hochpreisern" ist das schon lang gang und gäbe dass "intakte Fahrzeugbriefe" in eine andere Karosse kommen. Solang das als Umbau beschrieben wird ist alles gut.

    Doch wenn dann diese "Fahrzeuge" als original z.b. GTE verkauft werden ist das einfach Betrug und landet vorm Richter.

    Jeder kann nach gutdünken seinen stricken, aber wie gesagt das muss man deutlich beim Verkauf erwähnen.

    Mein BM ist übrigends ein 1 Hand Fahrzeug. Hier stehte noch nicht mal ich im originalen Brief drin. Und das macht dann am Ende des Tages in der Verkaufssumme schon einen deutlichen Unterschied.

    Denn wer zahlt für einen 1600 er GTE Preise?

    Hannes

    Wer immer nur nach hinten schaut weiß nie was vorne ist. Drum ist ein Rückspiegel nichts wert.

  • was darf ich an der Karosse alles erneuern

    bzw

    Das ist ja leider der Unterschied.

    Dieses Fahrzeug darf immer als originaler GTE verkauft werden

    Auch wenn die Kiste wie in dem vorliegenden Fall so fertig ist, bleibt das ein originaler GTE. Das hier die Summe zu einem vernünftigen Auto jenseits von gut und böse liegt ist erst mal vollkommen egal. Das regelt ja die Zustandsnote. (Hier 9-) Der Wert richtet sich dann an den noch zusätzlich spezifischen erhaltenen Teilen. (hier fast nichts)

    Daher ist der reelle Wert hier mit ca. 4- 500 € anzusetzen. .

    Ich weis dass es spätestes jetzt dem einen oder anderen die Nackenhaare aufstellt.

    Aber rechtlich ist das so. Genauso verhält sich das auf zugesicherte Eigenschaften wie z.b. rostfrei, Originallack oder ungeschweißt. Wertmindert oder steigend kann auch sein eine "Unberührtheit" das heißt nicht ressortiert

    Daher sollte man sehr vorsichtig sein mit dem immer wieder genannter Eigenschaft rostfrei. Bei einem fast 50 Jahre alten Fahrzeug gibt’s sowas nie.

    Wer hier falsche Angaben macht das bezieht sich natürlich nur auf den Verkauf hat am Ende einen schönen Rechtsstreit der hier verloren geht.

    Richtig doof wird’s wenn man ein Fahrzeug mit falschen Eigenschaften ersteht das nicht sofort merkt und weiterverkauft. Daher ist es wichtig alles was solche Tatbestände sind schriftlich festzuhalten.

    Gruß Hannes

    Wer immer nur nach hinten schaut weiß nie was vorne ist. Drum ist ein Rückspiegel nichts wert.

  • Mal eine Gegenfrage:


    Kann ein Oldtimer, der komplett neu aufgebaut wurde und bei dem alles erneuert wurde, wie neue Komplettlackierung, neuer Motor, neue Elektrik, neuer Teppich, neue Sitze usw. überhaupt noch original sein? :ka:


    Mehr als originalgetreu nachgebildet oder originalgetreu wiederhergestellt kann da doch eigentlich nicht mehr bei rauskommen...


    Oder anders gefragt, wie würde man sonst ein Fahrzeug beschreiben, das noch nie restauriert wurde und bis auf ein paar Gebrauchsspuren (Patina) noch genau so dasteht, wie es damals zum Erstbesitzer ausgeliefert wurde. Ist das dann original, original? :ka:


    Ich glaube was noch als original durchgeht und was nicht wird von Zeit zu Zeit immer wieder neu definiert. An den Zustandsnoten für die Fahrzeugbewertung wird ja auch hin und wieder z.B. vom Deuvet gefeilt.


    Schöne Grüße

    Matthias

    Alle sagten: "Das geht nicht". Dann kam einer, der wusste das nicht und der hat's dann gemacht...

  • Hab ich doch erklärt:

    Bleibt original aber als restauriert zu anzugeben. So lange Das mit originalen Teilen von statten geht ist das nur eine Reparatur. Anders wird’s wenn die Farbe oder relevante Teile wie Seitenwände getauscht werden. Man kann dann nicht mehr von un-restourniert sprechen. Das muss dann angegeben werden.

    Wer immer nur nach hinten schaut weiß nie was vorne ist. Drum ist ein Rückspiegel nichts wert.

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  • Ich behaupte mal, wenn es offensichtlich ist und vom Verkäufer so angegeben wurde, bzw. aus den Eintragungen aus dem Brief eindeutig ersichtlich ist, dann ist es eben ein GT/E, bei dem die Karosserie getauscht wurde. Oder was soll es sonst sein, wenn der 1,9E und alles andere umgebaut wurde und einem GT/E entspricht und er alles hat incl. Brief, FGStNr. und Typenschild? Wird dann ja auch nicht automatisch ein 1,2...


    Wichtig ist, dass es eingetragen und auch im Vertrag so vermerkt wurde.


    Gruß


    Fred

  • Ich hoffe nur das die H- Kennzeichen Anforderungen nicht dahingehend geändert werden, das nur original erhaltene Fahrzeuge dieses bekommen.

    Und nicht Fahrzeuge die durch tauschen der Blech sowie sonstiger Teile einem Nachbau gleichkommen.

    Denn wenn man sich den Boom der Oldtimer die jetzt zugelassen weden so ansieht, wird da bestimmt was passieren. :nd:


    Gruß

    siggi

  • Das ist doch kein Geheimnis...wurde nur noch nie genau zusammengefasst , und wenn ich das jetzt beschreiben sollte würde ich auch wieder wes vergessen...aber wir können ja mal auflisten was jeder so weiss......:wink:

  • Löcher Wagenheberaufnahme Rechts,

    Befestigungspunkte Hitzeschutzblech Unterboden , steilere Kupplungseildurchführung,Löcher für Kabelbaum in n der Spritzwand

    Gruß Thomas :wink:


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    Denken müssen wir so oder so -
    warum denn nicht positiv ? :up:

  • Löcher Wagenheberaufnahme Rechts,

    Befestigungspunkte Hitzeschutzblech Unterboden , steilere Kupplungseildurchführung,Löcher für Kabelbaum in n der Spritzwand

    Naja, die Löcher für die Benzinleitung in der Wagenheberaufnahme rechts, die Befestigungslöcher und die Kabelbaumdurchführung in der Spritzwand rechts sind ja nun nicht gerade fälschungssicher... 8o. Zudem wurde gerade die Wagenheberaufnahme sicher schon irgendwann mal gewechselt, was es noch schwieriger macht. Und soweit ich mich entsinne, ist die Kupplungsseildurchführung noch nicht mal bei allen GT/E "steil". Wie gesagt, wenn das Fahrzeug schon mal restauriert wurde und das Loch in der Spritzwand sauber gebohrt wurde, dann wirds schon echt schwierig, die noch auseinander zu kennen. Wurden dann noch neue Radhäuser verbaut, was nicht so selten der Fall ist, dann können auch die Halter vom Luftfilterkasten nicht mehr als Erkennungszeichen herhalten. Wie ist es mit der Befestigung der Benzinpumpe über der Hinterachse? Hat die "normale" Karosserie auch diese Bohrungen?


    Beim C-Kadett kenne ich mich besser aus, aber auch da gibts fast nix, was ein versierter Fälscher nicht hinbekommt.


    Das macht es sicher nicht besser und es soll hier auch nicht der Eindruck entstehen, ich würde solche Fälschungen/Täuschungen für gut heißen. Aber es stellt sich schon die Frage, ob eine dokumentierte neue Karosserie (mit dokumentiert umgeschlagener FGStNr.) automatisch auch bedeutet, dass ein GT/E dann kein GT/E mehr ist, sondern ein Clone. Vor allem wenn die neue Karosserie handwerklich perfekt in den GT/E Zustand versetzt wurde.


    Grüße


    Fred

  • Sofern das ordnungsgemäß dokumentiert ist denke ich das es annähernd auf den Wert des Ursprungsfahrzeug zuläuft.

    Bei einer Bewertung würde das eventuell in so fern ins Gewicht fallen das bei zwei gleichen Fahrzeugen, einer umgebaut, einer nicht.

    Beide in super Zustand, der original gebliebene dem Umgebauten der Vorzug gegeben wird, sprich mehr Wert sein wird.

    Letzten Endes liegt das am Bewerter denke ich.

    Ich hab schon 911er gesehen an denen vieleiecht noch der Rahmen original war.

    Da wurde alles neu gemacht.

    Ist halt so wenn Geld keine Rolle spielt, da wird auch gern mal 120.000€ für ne Restauration ausgegeben=O

    Ich hab die Rechnungen gesehen.

    Da hätte man durchaus zwei Fahrzeuge davon finanzieren können.


    Ich kenn auch einen Fall, da war in einem Käfer ein VW Bus Motor verbaut.

    Optisch wenig Unterschied, nicht eingetragen.

    Fahrzeug wurde über Ebay vekauft als original.

    Käufer hat es dann gemerkt.

    Das gab dann auch richtig Stress.

    Interessant an der Sache war, das der Motor schon Jahrzehnte verbaut war und zwei Oldtimerbewertungen in der Zeit durchgeführt wurden von verschiedenen Organisationen die die originalität dokumentierten.


    Sowas ist dann für alle Beteiligten wenig erfreulich wenn das dann vor Gericht geht.


    Von daher, immer schön die Warheit sagen:)

    dann erspart man sich nen Haufen Ärger

  • Könnt ihr euch noch an den bericht über den Porsche erinnern ,bei deem der Sohn den 911RS von seinem vater nach dessen tod restauriert hat...

    das Fahrzeug stand beim Vater 40 jahre in der Garage....als das Auto fast fertig war hat sich herausgestellt daß bereits ein 911RS existiert mit der gleichen Fahrgestellnummer.....da wurde eine Karosse aufgebaut als RS und mit der verschollenen Nummer bestückt und als Original ausgegeben....der Sohn hatte das Fahrzeug zufällig bei einer Veranstaltung gesehen....ist schon einige Jahre her aber ich glaub der Gerichtsprozess läuft heute noch...

    ...solange kein Hahn danach kräht intressiert es keinen.....wenn aber dann eine zweite Karosse auftaucht mit der gleichen Nummer wird es blöd...

    ich sage was ich denke ,damit ich höre was ich weis:nd: