Manta Projektaufgabe-- schuß im Ofen-- jetzt schlimmer wie vorher

  • Ja so sieht ein Wagen nach einer chemischen Endlackung aus.

    Schrott


    https://www.ebay-kleinanzeigen…abe-/1133227316-216-16296



    Die Säure hat das ganze Blech braun gesprenkelt und wo Rost war, blüht er jetzt richtig.

    Das muß man entweder alles blank schleifen oder noch mal strahlen. In den Ecken kommt man ja sowieso so nicht rein. Da müssen die Endspitzen, Heckblech unten ab und eigentlich alle Hohlräume auf.

    Ansonsten blüht er in den Hohlräumen und Blechüberlappungen schön vor sich hin. ||


    Ein schönes Beispiel für alle die, die eine Endlackung dem Strahlen bevorzugen.

    Da währen wir wieder beim alten Thema.

    Zitat: Die Karosserie wurde professionell chemisch entlackt :up: super Ergebnis


    Grundierung drauf und alles sieht wieder TOP aus. In meinen Augen ist das ne Zeitbombe.

    Schade um den Wagen

    Gruß Micha



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  • Ich war gerade in den USA in einem Betrieb für chemische Entlackungen. Wenn die Karosse schon wieder Rost ansetzt, wurde deine Karosse nach dem Bad in der Chemie wohl nicht richtig neutralisiert und anschließend konserviert. Doch ohne das Ding live gesehen zu haben, ist alles nur reine Spekulation.


    Rainer

  • Ein Beispiel dafür, wie man mit viel Aufwand noch mehr Schaden anrichten kann. Ohne das Resulat zu beurteilen, so hätte das Fahrzeug mit überschaubarem Aufwand nachhaltig und fachgerecht instand gesetzt werden können. So bleibt da nur ein riesiges Loch in der Kasse. Und der Preis ist so weit weg von der Realität, wie er nur sein kann...


    Gruß


    Fred

  • ich kanns nur wiederholen: in Falzen kann es sein, dass gar nicht neutralisiert wird. Und dann rostets gewaltig. Live miterlebt an nem E-Type.

    Die Falze werden leicht geöffnet und sie lassen sich später wieder sehr gut in Form bringen. Was auch gerne vergessen wird, ist das Öffnen von (rostigen) Hohlräumen sowie das Bohren von zusätzlichen Ablauflöchern - bevor die Karosse ins Bad geht.


    Einfach eintauchen und weg ist der Rost? Das kann nicht klappen. Auch hier gilt: ohne gute Vorarbeit kann man kein gutes Ergebnis erzielen. Und: warum wurde die Karosse nach der Entlackung nicht konserviert?


    Porsche und Daimler machen das bei ihren Werksrestaurierungen ebenfalls so. Nach der Entlackung und Neutralisation folgt eine KTL-Beschichtung, die nach der Instandsetzung der Karosse wiederholt wird.


    Rainer

  • Der hat die scheinbar nur entlackt und nicht chemisch entrostet.

    OK kann man rettren.

    Alle Hohlräume aufmachen. Endspitzversteifungen, Gebläse/Lüftungs-kanal und alles was es da gibt und noch mehr.

    Dann die ganze Karosse wieder rein in die Suppe. Aber dann ne vernünftige Firma. Müsste auch um 360grad gedreht werden.

    Was das kostet keine Ahnung. 2 oder 4 Mille :ka:


    Die Falze werden leicht geöffnet und sie lassen sich später wieder sehr gut in Form bringen.



    meinst du etwa so ?????


    35886905tj.jpg


    35886922av.jpg



    Nach der Primer-dusche mit dem Pinselchen noch nacharbeiten.



    35886939ve.jpg


    und bevor alle Hohlräume / Träger / Versteifungen usw. mehrfach mit einer Druckbecherpistole und Branto durchlackiert werden

    nicht an Owatrol sparen :S



    35886947ug.jpg


    35886957sn.jpg


    35887010ja.jpg

  • Ich habe alle Anbauteile meiner Karosse chemisch entlacken/ entrosten und im Anschluss KTL beschichten lassen.

    Für die Karosse hätte ich zusätzlich 2500,- für das enlacken und das spätere KTL beschichten nochmal 2500,-€ bezahlen müssen.

    Das war mir zuviel.

    Nochmal 5 große Scheine in den Opel:nd: für mich nee.

    Muss nicht.

  • Muss doch noch was dazu sagen.

    Ich mein das wirklich nicht persönlich, aber ich denke machmal ich bin in der Zeit zurück.

    In den 90ern war das Mode sich nen ollen Karren zu kaufen und den dann zu zerlegen für das ultimative Projektauto.

    (was meistens in der Tonne endete)

    Aber heute sollte das doch eigentlich anders sein.

    Man kauft sich doch in erster Linie nen Oldi um damit zu fahren:/

    Da muss nicht alles neu, eher sind auch die Fahrzeuge gefragt, welche zwar Patina haben aber technisch voll einsatzfähig sind.

    Mir blutet nur das Herz wenn ich vermeintliche Fahrzeuge sehe die farbereit sind dann so enden.

  • Und was ich noch ergänzen möchte, an den Stellen wo dreifach Bleche übereinander geschweißt sind ( zb A-Säule) wird man sowieso nie richtig drankommen.

    Es sei denn man schweißt alles neu ein, und trägt den Rostschutz dabei auf.

    Ich finde auch das der Aufwand für diese einfachen Fahrzeuge einfach überzogen ist. Da sollte man die Marke wechseln.


    Gruß

    siggi

  • Das mir den 3fach Blechen A-Säule hatte ich auch im Kopf. An solchen Stellen wird das mit dem Neutralisieren wohl sehr schwierig. Wenn die Säure erst an solchen Stellen drin ist, da muss man sich aber richtig Mühe geben das alles wieder rückstandsfrei raus zu bekommen. Mal eben abduschen ist da nicht.


    In den 90ern war das Mode sich nen ollen Karren zu kaufen und den dann zu zerlegen für das ultimative Projektauto.

    (was meistens in der Tonne endete)



    na das war früher so protzen und klotzen mehr Schein als sein. Gibt es heute aber auch noch.

    Was man nicht sieht wird gerne vernachlässigt. Hauptsache fertig und ab auf dem nächsten Treffen.

    Ein paar Jahre später wird dann das Lametta verkaufte und der Rest geschrottet.


    Man kauft sich doch in erster Linie nen Oldi um damit zu fahren

    Da muss ich dir wieder sprechen



    Es sei denn man schweißt alles neu ein, und trägt den Rostschutz dabei auf.

    Ich finde auch das der Aufwand für diese einfachen Fahrzeuge einfach überzogen ist.


    Da muss ich dir auch wieder sprechen

    Das ist ein Hobby und da steht Sinn und Unsinn auf gleicher Stufe.

    Da werden tausende von Euros für Klimbim ausgegeben nur leider oft nicht für das Richtige.


    Nochmal 5 große Scheine in den Opel für mich nee.

    Muss nicht.


    Es gibt genug Leute die nehmen dann die Kohle und kaufen sich lieber einen zweiten Wagen.

    Andere kaufen sich 3 oder 4 und noch andere haben gleich 10 Bastelbuden :oh:

    Masse statt Klasse

    Da sind wir wieder bei Sinn und Unsinn.


    Und im Enddefekt meint jeder er macht es richtig. Also machen und machen lassen


    und machmal kommt dann sowas bei raus.

  • Wenn der mit zehn fahrenden Bastel Iden auch glücklich ist, ist doch alles gut.


    Mir kommt manches ehrlich gesagt auch etwas übertrieben vor!

    Überlegt mal wie lange die Fahrzeug ohne irgendeine Konservierung gehalten haben. Wollt ihr, dass die 250Jahre alt werden?


    Klar, ich habe auch blank gemacht, was ging. In Falze Ovatrol und Hohlräume Fluid Film. Aber irgendwann muss auch mal gut sein...

  • Da gebe ich dir Recht ,man hat sehr viele Möglichkeiten den Wagen wieder flott zu kriegen, es muss aber alles in einem Verhältnis stehen bei einer Restaurierung.. ich für mich, hätte sicherlich bei meinen Projekt einiges anders, besser oder auch schlechter machen können...manchmal geschehen Dinge auch durch Unwissenheit........ unter den Moto Gut gemeint ist nicht gleich Gut gekonnt....

    Dann hast du viele andere Meinungen.. macht das so der nächste nee macht das lieber so.

    Ich für mich habe mir viel Mühe gegeben und bin soweit zufrieden und freue mich #)) über meinen Ascona.

  • ob dem das zu gönnen ist, weiß ich nicht :ka:


    Der hier hat sich das wohl alles einfacher vorgestellt und sich übernommen.

    Die Erfahrung hat ihm gutes Geld, Zeit und Arbeit gekostet. Jetzt will er nur noch Kohle retten.

    Kann man ja verstehen.

    Gruß Micha



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  • Er wollte das günstig machen. Ist nur entlackt (schreibt er ja auch) und das bisschen Rost wollte er wohl dann mechanisch weck machen. Hinterher kam dann die bittere Endtäuschung als er die nackte Wahrheit gesehen hat.


    Wenn der Preis stimmt findet sich bestimmt noch einer der sich die Karosse mal richtig vornimmt.

  • Das Öffnen der Falze erfolgt ungefähr so, wie auf den Bildern zu sehen. Doch wird in den USA dafür ein kleiner Hydraulikspreizer benutzt. Das Teil sieht ungefähr wie zwei nebeneinander liegende Schraubendreher aus. Nachdem der Falz leicht geöffnet wurde, wird das Werkzeug eingesetzt und der Falz auseinander gedrückt. Funktioniert prima, doch der Aufwand ist entsprechend.


    Um die Säure auch in unserer dreiwandigen A-Säule neutralisieren zu können, kommt man um das Bohren von Löchern nicht herum. Das Neutralisieren geschieht übrigens nicht durch Abwaschen, sondern durch Tauchen und anschließender Trocknung bei 100 Grad im Ofen bei max 40% Luftfeuchtigkeit. Danach hat man die Wahl, ob der Rostschutz gespritzt, getaucht oder gleich eine KTL-Beschichtung im Tauchbad auftragen wird.


    Der Aufwand ist sehr hoch, wie auch die Kosten. Man muss schon wissen, was man will und wie gut die Basis der Karosse noch ist. Bei einer Karosse ohne Durchrostungen und/oder Unfallschäden würde ich das schon angehen. Vorausgesetzt man will den Wagen auch behalten.


    Rainer

  • Vielleicht wurde ihm der Wagen mal wieder (bis auf die Längsträger) als rostfrei verkauft und er hat’s geglaubt.

    Von weitem sahr er ja erstmal nicht schlecht aus. Die Anbauteile kann man mindesens erstmal gebrauchen.

    Das ist ja schon mal die halbe Miete.

    Das beim neutralisieren getaucht wird wusste ich schon, ich fande abduschen nur besser weil es sich negativer anhört. :laugh:(aber gut das du das für jeden richtig gestellt hast)

    Gruß Micha



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