Beiträge von metalworks

    Da merkt man, dass du Ahnung von der Materie hast, bist ja auch schon paar Tage im Rennsport dabei! Aber ich würde jedem Neueinsteiger raten, da erst mal einem Profi über die Schulter zu sehen. Wenn man denn noch einen findet :P. Da kann man sich sogar als Fortgeschrittener nen ganzen Tag hinspielen, ohne Erfolgsgarantie.


    Ein Tipp: mein Lehrmeister hat 02er TI geschraubt, der hatte nur was mit Weber, aber nix mit Opel am Hut. Tut aber nix zu Sache. Also ruhig die Suche auch auf BMW, Alfa, VW und Ford ausdehnen. Und Beziehungen zum historischen Rennsport sind eigentlich fast Pflicht, dass sich die Spezialisten überhaupt bequemen. Und vorm Prüfstand sollte die Grundbedüsung schon stehen. Wird sonst noch teuerer als eh schon...


    Gruß


    Fred


    P.S.: Der Buchner ist wirklich eine sehr gute Adresse. Aber ob der noch Vergaser abstimmt...

    Ich will jetzt nicht ketzerisch daherreden, aber Ascona zieht ganz oft eher die Interessenten an, die was Limousinen-artiges wollen :up:. Ist doch auch absolut ok. Niemand sollte sich da rechtfertigen müssen... und muss es in der Regel auch nicht. Und ganz wichtig ist, dass derjenige nach seiner Fasson glücklich ist, nem anderen muss es nicht gefallen. Just my 2 cents.

    Auch wenn ich dass nicht als "Geh-Hilfe" bezeichnen würde :mo: stimm ich Dir voll zu ;) Ein Sonntags-Biergarten-Besuch, bei schönem Frühlingswetter, mit dem "kleinen" ist wie Wellness :laugh::laugh:

    Das war keineswegs so abwertend gemeint, vielmehr so, dass du manche Berge zu Fuß schneller erklimmst als mit dem Bus 8o

    Der heutige Autokäufer steigt mit 150 PS ein und möchte dann nicht als Oldtimer, die den Berg nicht raufkommen. Daher regelt der Markt leider das ob es uns gefällt oder nicht. Diese „Gattung“ wird wie auch bei anderen Modellen gegen 0 gehen.

    Hannes

    Dann fahr mal einen T1 VW-Bus :laugh::laugh::laugh: . Und das kosten die Sambas in gutem Zustand (und mit 24 PS) über 100.000 Euro. Ich denke, das liegt schon daran, dass die Interessenten den Manta als Sport-Coupe verstehen und deswegen auch sportlich fahren wollen. Aber es gibt schon viele Oldtimerfreunde, die sich bewusst für so ne Geh-Hilfe entscheiden... zum Entschleunigen ;)

    Nur gut, dass du nicht auf C-Coupes stehst, da hättest vor 5 Jahren schon keinen GTE mehr für das Geld bekommen :laugh::laugh:.


    Und gerade die "billige Technik" macht doch den Reiz dieser Fahrzeuge aus. Lass mal nen nen Alfa oder Lancia oder auch nen 2002 Tii 5 Jahre unbeachtet in der Garage stehen, da weißt du die "billige Technik" sehr schnell wieder zu schätzen 8o.


    Gruß


    Fred

    Nein, da liegst du falsch. Der Ascona 400 hatte den 1. Gang unten, der Manta 400 hat den 1. Gang oben. Zwar gabs den Manta 400 gegen Aufpreis auch mit dem Sportgetriebe, das auch der Ascona 400 hat, aber eben serienmäßig auch anders. Das 265er mit 0,87 Übersetzung gabs auch teilweise im Manta i200, da wurde oft mal eingebaut, was grad so da war.


    Gruß


    Fred

    der 2,0 E wird besser verfügbar sein, weil häufiger gebaut...

    Ganz sicher, hab auch noch 4 rumliegen ;-) ... 1,9E nur einen auf Rerserve... aber dafür auch noch mindestens 3 1,9S/N... 8)


    1,9E geht in Deutschland mit Umrüstkatalog, 2.0E mittlerweile nur noch mit guter Argumentation und, am besten, Kopien von anderen Briefen. Gutachten gibts dafür meines Wissens keines. Aber da er aus Österreich kommt, kann das dort wieder ganz anders sein.


    Gruß


    Fred

    Ich vermute, dass ich jetzt wieder eine Diskussion lostrete, aber ich verstehe nicht ganz, warum man von 19E auf 20E umrüstet. Nach meiner Erfahrung dreht der 19E wesentlich besser und wirkt wesentlich agiler (was auch auf Grund der mechanischen Stößel und der besseren Nocke nicht verwunderlich ist). Und die 5 PS Mehrleistung sind eher nomineller Natur... Der 20E geht nur dann richtig, wenn ein 2,4er Unterbau drunter sitzt 8o:laugh:


    Gruß


    Fred

    Ich Gaube Lackierung ist das Thema das am meisten Schwierigkeiten verursacht. Da hat sicher jeder von euch die positiven wie auch die anderen Erfahrungen. Teuer muss nicht unbedingt zu gut führen und billig nicht automatisch zu schlecht. Und zwei gute gesehene Arbeiten führen auch nicht automatisch zu einer guten dritten,

    Hier kann man nur raten genau vorher das gewünschte ausmachen. Sich Zeit zur Begutachtung der Karosse nehmen und sich nicht auf so sachen wie für den „Untergrund“ gibt es keine Garantie einlassen.

    Leider sind die meisten Betriebe mit Unfällen derartig ausgelastet dass man wenn man im Vorfeld „Forderungen“ stellt sehr schnell Preise oder generelle Ablehnung um die Ohren bekommt.

    So Sprüche wie das geht nur dazwischen heißt 9 Monate oder für den Untergrund gibt’s keine Garantie oder den Preis wissen wir wenn man fertig ist kamen bei mir öfter vor. Leider waren dann auch die Arbeiten entsprechend dürftig. Beliebt ist auch nach Annahme bei der ersten Roststelle erst den ausgemachten Preis und anschließend die gesamte Arbeit in Frage zu stellen.Leider ohne hier irgendjemand pauschal zu nahe zu treten waren die negativen Erlebnisse deutlich in der Überzahl.

    Triffts ziemlich genau! Generell gibts im Raum München/Regensburg/Nürnberg nur wenige Betriebe, die sich so ne große Sache überhaupt ans Bein binden wollen. Und allzuweit sollte die Lackiererei auch nicht entfernt sein. Es hat sich nämlich als überaus sinnvoll erwiesen, immer wieder mal unangekündigt vorbei zu schauen und nach den Ausführung und nach dem Fortschritt der Arbeiten zu sehen. Ist mal die Farbe frisch drauf, sieht es zu anfangs in der Regel erst mal gut aus... das böse Erwachen folgt dann später.

    Von nix kosten hab ich nichts ģeschrieben.

    Im süddeutschen Raum meint NIX in diesem Fall wenig... Ein anderer Spruch von uns lautet: Ich hab nicht genug Geld für schlechtes Werkzeug...


    Selbstverständlich muss man sich das auch leisten können. Aber 3-4.000 Euro für schlechte Arbeit sind definiv schlechter angelegtes Geld als 6-7.000 Euro für ein gutes Ergebnis. Selbstverständlich kann auch teuere Arbeit schlecht sein. Das ist dann doppelt ärgerlich...

    der Deppenstrom reisst nicht ab....die Mieten werden langsam unbezahlbar..zumindest in München darum bin ich nach Heidelberg (Umland)

    hier ist noch alles relativ bezahlbar....in München hätte ich mir kein Haus kaufen können..nicht mal im Umland....unter 750000 war da nix vernünftiges zu bekommen.....jetzt brauch ich wenigstens keine Miete mehr bezahlen und meinen Vermiter fragen wenn ich einen Nagel in die Wand hauen will....

    Ich würde eher sagen, da gehts ab einer Mio los... und dann hast du was zum Sanieren. München und im Umkreis von 60 km ist nix mehr bezahlbar. Und in Regensburg haben wir fast die gleiche Situation. Teilweise haben sich in den letzten 10 Jahren die eh schon nicht niedrigen Preise verdoppelt... und es ist trotzdem fast nichts interessantes auf dem Markt. Eine Eigentumswohnung in besserer Lage liegt jetzt momentan zwischen 7 und 8.000 Euro/m². Schlechtere Wohnlagen kosten auch schon 4,5k und mehr. Das befeuert die Grundstückspreise im Umland. Bei uns (Vorort von Regensburg, 25 km entfernt, Bahnanschluss und BAB-Zubringer) sind die Preise seit 2002 (95 Euro/m² vollerschlossen) auf 220-250 Euro/m² gestiegen. Und dennoch sind die Baugebiete innerhalb von 3 Monaten ausverkauft....

    Finde es durchaus interessant, wie unterschiedlich die Meinungen zum Thema Qualität der Lackierung sind. Was hier viele auch nicht bedenken, dass man bei einer echten "Garagenlackierung" nicht nur ein eher mäßiges Ergebnis erzielt, es ist auch, wenn mit Lösungsmitteln gearbeitet wird, strafbar. Benutzt man aber die neuen, wasserlöslichen Lacke, so kann ich zu 100% versprechen, dass die Lackierung nicht klappen wird, weil man dazu die Hitze einer Lackierkabine braucht.


    Selbstverständlich kann man auch ne 08/15 Verkaufslackierung drüberziehen, auch über ein schlecht zum Lackieren vorbereitetes Auto. Aber mein Anspruch ist das eben nicht. Es muss nicht überperfekt sein, aber es soll danach wieder wie gut ausschauen. Sonst betreibe ich den Aufwand nicht. Wem auch ein unterdurchschnittliches Ergebnis taugt, gut, aber er darf sich dann auch nicht über abfällige Bemerkungen bei Oldtimertreffen wundern. Oder darüber, dass im Extremfall der Prüfer den Daumen bezüglich H-Kennzeichen senkt (ich kenne insgesamt 3 solche Fälle). Ich für meinen Teil verstehe nicht, dass man sich für einige 1.000 Euro ein schlechtes Ergebnis antut. Die Oldtimerei ist kein billiges Hobby. Viele Aussagen klingen für mich aber eher nach den 80iger Jahren, wo man die Kisten halt irgendwie fertig gemacht hat, dass sie aus der Ferne halbwegs ansehnlich sind und TÜV bekommen haben. Ich dachte eigentlich die Zeiten sind vorbei.


    Anders verhält es sich mit echter patina. Die würde ich einem top restaurierten Fahrzeug sogar vorziehen. So ein Auto würde ich nur techisch perfektionieren, es sonst aber so lassen. Aber solche Autos tauchen kaum noch auf...


    Just my 2 cents...


    Grüße


    Fred

    Dann freut euch doch, das ihr das für den Tarif bekommt. Liegt wohl auch teilweise an der Region. Bei uns in Regensburg verdient ein guter Lackierer zwischen 20 und 23 Euro/h. Und trotzdem suchen alle und bekommen nicht genug Personal. Wenn ich bei einer Komplettlackierung zwischen 150 und 200 Stunden rechne (es kann auch gerne noch mehr werden), dann kostet allein der Lackierer mindestens um die 3-4.000 Euro (der Staat und die Sozialkassen wollen schließlich auch leben)... Aber vermutlich rechnet ihr das unter der Hand ab und der Lackierer in der Lackiererei kommt aus Rumänien und arbeitet für 10 Euro... oder er ist Speedy Gonzalez und schafft die Arbeit in der halben Zeit :P:laugh::laugh::laugh:. Und dann die kalkulatorischen Kosten fürs Gebäude, Werkzeug, etc.. Und verdienen will er ja auch noch was. Also entweder euere Lackierer können nicht rechnen, haben sont nix zu tun oder aber es sind euere allerbesten Kumpels. Wenn er es offiziell macht (und ordentlich) kann es nicht günstiger als 6-7k Euro sein.


    Gruß


    Fred


    P.S.: An meinem haben sie insgesamt über 200 Stunden gearbeitet, weil ich es außen und innen perfekt haben wollte. Aber den Anspruch hat nicht jeder, manchem ist ein günstiger Preis lieber als ne rundherum perfekte Ausführung. Ist auch ok, aber man sollte dann schon Äpfel mit Äpfel vergleichen.

    Habe hier so einiges stehen, fast alles überdurchschnittlich... hatte schon x-Anfragen, auch von der Klassik... nur will ich meine Autos nicht in Zeitungen sehen. Aber so unterschiedlich sind die Menschen. Ein Glück für die, dass es auch Leute wie dich gibt, sonst müssten die immer Prospektbilder verwenden :laugh::laugh::laugh: