Beiträge von metalworks

    Ich habe viel Kontakt zu VW Leuten hier vor Ort. Diese große, klassische Schrauberszene konzentriert sich bei VW hautptsächlich auf Käfer und Bus. Nen 1er Scirocco hat lange Zeit kein Mensch restauriert. Und außer Technikteilen aus dem Baukasten gibts bei VW schon seit Anfang der 90iger für dieses Modell absolut nix mehr.


    Grüße


    Fred

    Hab mich aus der unnötigen Diskussion bislang bewusst heraus gehalten. Aber ich finde es schlichtweg schlechtes Benehmen, wenn ich mich als Fremder ohne Vorstellung in eine Diskussion einmische. Für mich gehört eine kurze Vorstellung zum guten Ton. Insbesondere, wenn ich mich in einem Forum bewege, wo sich der größte Teil der User schon über einen langen Zeitraum hin kennt. Das macht man im normalen Leben nicht anders. Und wir sind hier nicht bei Facebook, wo man sich anonym bewegt. Also, ich denke, das war nur deutlich genug. Du bist durchaus willkommen, aber halte dich an die Spielregeln, sonst wirst du hier keine Freunde finden.


    Grüße


    Fred

    Mir liegt es absolut fern, da eine Einstufung vorzunehmen, mir geht es lediglich darum, dass es objektiv betrachtet eben so ist, dass diese Fahrzeuge ursprünglich nicht gebaut wurden, um heute wie um das heilige Kalb herum zu tanzen. Mir ist natürlich auch klar, dass jeder Einzelne seine Fahrzeuge hegt und pflegt und sie auch verhätschelt. Ist bei mir kein Gramm anders. Und dabei sind es gerade oft die vermeintlichen Brot und Butter Autos, die in uns sentimentale Gefühle auslösen. Ich glaube aber auch, dass es verständlich ist, wenn man mit seinem 40 Mio Ferrari keine Rennen mehr fährt, oder überhaupt aus der Garage bewegt ;-).

    Sorry, aber diese verklärt romantische Ansicht kann ich nicht teilen. Ich könnte jetzt anders herum auch argumentieren, dass man ein altes Pferd in der Regel zum Metzger bringt, weil es seinen ursprünglichen Zweck nicht mehr erfüllt. Und sorry, ein alter Opel ist, trotz aller Liebhabererei nicht das gleiche wie ein 250 GTO, weder von der historischen Relevanz, noch von der Seltenheit oder dem Wert. Opel, Ford und VW waren immer Nutzfahrzeuge, Gebrauchsgegenstände. Es gibt da schon Ausnahmen, aber die sind die absolute Ausnahme.

    Fred, alles ok was du sagst. Doch gerade diese Motorsportler rufen, wenn der aktuelle Hobel unrettbar demonliert wurde, auch bei mir an und suchen eine neue Basis zum Aufbau. Da geht mir manchmal das Messer in der Hose auf. Denn gesucht werden rostfreie/unfallfreie Karosserien, die es schon seit Jahren kaum noch gibt. Da bekomme ich schon Gewissensbisse, an diese Jungs mir bekannte gute/originale Exemplare zu vermitteln. Wer die Zulassungszahlen kennt, weiß, wovon ich spreche.


    Rainer

    Ich verstehe deine Sicht total, Rainer. Ich habe mir als Ersatzkarosse für meinen 400er Ascona vor vielen Jahren einen 1,6er Automatic mit 23k km gekauft. Da würden sich Liebhaber der Baureihe auch die Finger abschlecken. Rost und unfallfrei, Top Zustand. Aber eine andere Karosse hätte im Fall der Fälle keinen Sinn gemacht. Und genau das ist die Crux. Es gibt eben keine Rohkarossen mehr, also nimmt man das Nächstbeste. Aber mal ehrlich, wir sprechen ja aber auch nicht von Kleinserien, wobei der A natürlich mittlerweile in so einem Zustand eine Rarität ist. Alter und fehlender Rostschutz lassen grüßen. Und wer mittlerweile nix als Ersatz stehen hat, für den wird es teuer und aufwendig, was Passendes zu finden.


    Wobei man aber auch eines nicht vergessen darf: hätte es die erfolgreichen Einsätze im Motorsport nicht gegeben, so würden sich viele für manche Baureihen nicht interessieren. Und ich finde, dass man dieses Andenken auch auf der Rennstrecke/Rallyepiste weiter bewahren muss. Auch dann, wenn das bedeutet, dass ab und an ein Standartmodell dafür geopfert werden muss.


    Grüße


    Fred

    Wer von euch war selbst schon im Rennsport unterwegs? Egal ob Slalom, Berg, Rundstrecke oder Rallye?


    Die Autos, die ihr da seht, wurden nur zu dem einzigen Zweck aufgebaut/gebaut. Jeder von den Leuten weiß, auf was er sich einläßt und Schrott oder Totalverlust gehört da zum Geschäft. Da wird nach so einem Crash auch nicht gejammert, sondern zusammengepackt und das Auto wieder aufgebaut. Die wenigsten nagen da am Hungertuch. Andere lassen das schnell wieder sein. Und die meisten haben sowohl Ersatzkarossen, als auch Teile auf Vorrat. Bin, seit ich 20 bin, entweder als Schrauber, oder als Pilot dabei gewesen, die letzten 10 Jahre aufgrund von Gesundheit und Firma nur noch auf der Rundstrecke. Und das auch nur noch sporadisch. Hab schon 911 RSR und 300 SL Flügeltürer "sterben" sehen. Tut irgenwie immer weh, aber wie gesagt, die Fahrzeuge haben eben nur den Zweck, nämlich schnell ums Eck bewegt zu werden. Und je nach dem Können des Fahrers geht schon auch mal die Straße aus. Und so ein Auto in einer Garage, nur auf Treffen oder im Museum, ist wie ein Tiger im Zirkuskäfig.


    Grüße


    Fred

    Ein Beispiel dafür, wie man mit viel Aufwand noch mehr Schaden anrichten kann. Ohne das Resulat zu beurteilen, so hätte das Fahrzeug mit überschaubarem Aufwand nachhaltig und fachgerecht instand gesetzt werden können. So bleibt da nur ein riesiges Loch in der Kasse. Und der Preis ist so weit weg von der Realität, wie er nur sein kann...


    Gruß


    Fred

    Nur mal so am Rande... Ich glaub, dass die Klebestellen das letzte sind, was platzt. Ich glaube, da gibt eine Schweißnaht eher auf, Versprödung, etc.. Zudem, wenn das soweit ist, dass der Tank so deformiert ist, dann hat man noch ganz andere Probleme, glaube ich 8)8o

    Hab schon mehrere Garagen/Carports gebaut und kenn mich auch im öffentlichen Recht/Baurecht ganz gut aus.


    Je nach Bundesland sind Garagen bis zu einer gewissen Größe genehmigungsfrei. Manche schreiben dazu Grenzbebauungen vor, oder eine maximale Länge der Seite, die an der Grenze ist. Es gibt auch noch die Variante mit dem maximalen Rauminhalt und natürlich der Höhe des Gebäudes. Lässt sich beim örtlichen Bauamt leicht erfragen. Für die Errichtung dieser genehmigungsfreien Gebäude ist der Bauherr vollfänglich selbst verantwortlich. Eine Statik oder ähnliches ist nicht ausdrücklich vorgeschrieben. Achtung: Gibts einen Bebauungsplan können darin andere Festsetzungen getroffen sein.


    In jedem Fall würde ich bei der Gemeinde/Landkreis schriftlich anfragen und auf eine schriftliche Antwort bestehen. Mündlich bleibt immer ein gewisses Restrisiko, vor allem, wenn der Nachbar Stress macht ;-) .


    Zur Bauausführung: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass, egal ob man dann aus Holz, Blech oder Stein baut, eine Betonbodenplatte zwingend ist. Pflaster oder Schotter ist für sowas nicht geeignet, da man immer eine relativ hohe Raumfeuchte hat, was insbesondere Schimmel und Rost zur Folge hat. Vor allem dann, wenn man die Garage/Carport nur zum Unterstellen nutzt und wenig Luftbewegung ist.


    Mein Tipp: 2 Fertiggaragen mit 3x7 m. Die haben bereits einen ebenen Betonboden, brauchen nur Streifenfundamente und man kann die ohne Zwischenwand bestellen. Ich hab die zudem noch ohne Dachisolierung bestellt und ein Pultdach mit Trapezblech drauf gemacht. Insgesamt in etwa so teuer wie eine vernünftige Blechhalle.


    Von den günstigen Blechhallen rate ich ab, da man dort mit starker Kondenswasserbildung rechnen muss.


    Holzbauweise ist an sich cool, aber wenn man darin auch Arbeiten will, sollte man das innen abschließend aus Brandschutzgründen noch mit Rigips auskleiden.


    Grüße


    Fred



    Na ja so ergiebig ist das WHB in dem Fall nicht:/


    Gruß

    siggi

    Stimmt, hab ich mir auch gedacht :P.


    Trotzdem erst mal Danke fürs Posten des WHB. Was ist eigentlich dort mit "anreißen" gemeint? Ich verstehe da normalerweise eher das Markieren... die meinen aber vermutlich eher was anderes... Sehe ich das richtig und wird die Scheibe zusammen mit der Schiene /worin sie befestigt ist) ausgebaut?


    Das Ganze hilft mir zwar schon etwas weiter, aber ein paar Tipps aus der Praxis wären schon noch ganz cool...


    Grüße


    Fred

    Aber im Tank ist Kraftstoff, und der kann nun mal Kleber anlösen.

    Eine Karosserie ist dem nicht ausgesetzt.


    Gruß

    siggi

    Seid doch nicht so ewig gestrig :rolleyes:. Das sieht kein Mensch, es muss nur zuverlässig seinen Dienst erfüllen. Es gibt heute Kleber, die sind belastbarer und haltbarer als jede Schweissnaht...