Beiträge von Monzablau

    Ich habe ja auch nicht als gemeint. :streich: Doch einigen Usern würde ein Aneignen von Grundinformationen nicht schlecht zu Gesicht stehen, bevor die Anfragen hier wieder ins Blaue schießen.

    Eine Excenterschraube hatte ich noch nie, wurde beim Delco-Umbau (vom B) vor 30 Jahren nicht übernommen.

    Rainer

    Es stimmt zwar, dass früher die Materialien zum Kleben und Spachteln längst nicht so gut waren wie heute. Zwar funktioniert es heute ganz gut die Verbreiterungen nur zu kleben. Doch wenn das Fahrzeug hohen thermischen Wechseln oder gar Belastungen (Motorsport) ausgesetzt ist, ist eine zusätzliche Sicherung mit Nieten angebracht. Manchen reicht es sogar, wenn die Verbreiterungen zwar geklebt und vernietet sind, man aber auf ein Verspachteln verzichtet, um ein eventuelles Wechseln/Austauschen zu erleichtern.


    Da die meisten Nieten aus Alu oder Leichtmetalliegierungen bestehen und damit auch die Gefahr von Korrosion mit dem Blech nicht ausgeschlossen werden kann, sollte man die Löcher im Blech z.B. mit Washprimer o.ä. vorbehandeln und die Nieten mit einem geeigneten Dichtstoff einsetzen. Wenn die Nieten dann noch von beiden Seiten versiegelt werden, hat man eigentlich Ruhe.


    Rainer

    Das Problem der heute noch angebotenen Verbreiterungen ist, dass diese meist nicht mehr aus einer eigenständig (selbst) entwickelten Form entstammen, sondern durch zig-fache Abformung von schon bestehenden Verbreiterungen entstehen. Dabei gibt es a.) Verluste bei der Gesamt- sowie Passform und b.) Qualitätsunterschiede bei Materialgüte und -stärke.


    Durch fehlende Randstreifen (Vögele) ist ein fachgerechtes Ansetzen an der Karosserie nur noch schwer möglich. Ferner kommt es bei der o.g. Methode zu Verzügen und Passungenauigkeiten. Insofern sollte man den Hersteller/Anbieter nach genauen Spezifikationen fragen.


    Einstmals gab es die o.g. "Kastenverbreiterungen" in drei Breiten: 8, 10 und 12 cm, wobei die kleinsten (8 cm) am TE 2800 verbaut waren.


    Rainer

    Hast du zufällig auch ne Adresse wo man die Federn her bekommt?

    Das dürfte schwierig werden. Von den Federn gibt es unzählige verschiedene. Und technische Angaben dazu gibt es von den Herstellern (Opel) meist nicht. Bei Bosch sind ebenfalls nicht alle Angaben zu bekommen.


    Dazu müsstest du zunächst wissen, welche Federn überhaupt in deinen Verteilern verbaut sind (s.o.).


    Und ab hier beißt sich die Katze in den Schwanz.


    In der Zeitschrift Oldtimer Markt war Anfang diesen Jahres mal ein Artikel darüber drin.


    Rainer

    Herstellungsdatum, also die eingegossenen Gußzahlen und Buchstaben

    Die Daten im Block betreffen nur das Gussdatum und nicht das Herstellungsdatum. Oft wurden die gegossenen Motorblöcke Monte lang gelagert, bevor daraus ganz Motoren hergestellt wurden.


    Rainer

    Weil W. Wüster wirklich sehr gut bzw. besser passende Bleche für diesen Bereich vertreibt. Auf den Fotos ist zu sehen, dass das Rep.-Blech aus dem Schweller zwar gut eingeschweißt wurde, doch der Schweller nicht mehr zu 100% fluchtet und oben im Türausschnitt auch noch eine unschöne Kante drin ist.


    Rainer

    Ja, lesen bildet. Doch für einen, der neu im Thema ist und an klassischem Opel-Tuning interessiert ist, muss es schon Links und/oder verwertbare Beiträge geben. Crazy hat einen Anfang gemacht, wenn auch gleich einen sehr langen Thread. Doch in diesem steckt viel Wahrheit drin.


    Ich würde zunächst mal unsere einschlägigen Threads abarbeiten, lesen und verstehen, bevor es ans Eingemachte geht.


    Was den Motorenbau angeht, kann ich unser Mitglied Armin Possmann empfehlen, wobei es noch andere Adressen gibt.


    Fazit: langsame Bildung geht vor schnellem Tuning!


    Rainer

    Für einen Alfa GT Junior haben wir mal eine Klappkonsole wie folgt gebaut:


    Das Untergestell stammte von einem normalen Sportsitz. Es wurden lediglich die Befestigungen für den Sitz abgeschnitten.


    Dann wurde ein zweiter Rahmen gebaut, der vorne mit zwei Scharnieren gelenkig befestigt wurde. Dieser saß auf dem Untergestell und verfügte über eine Verriegelung.


    Die Lehne des Schalensitzes war nicht verstellbar. Die Befestigungslaschen für den Sitz wurden am neuen Rahmen angeschweißt.


    Aber wie Eckhard schon schrieb, kann man natürlich Klappkonsolen von anderen Wagen/Modellen umbauen. Aber ohne Anpassen/Schweißen wird das nix.


    Rainer