Beiträge von metalworks

    Wir haben momentan in Europa und auch in den USA eine Inflation von über 5 bzw sogar 6 Prozent. Zugleich muss man Negativzinsen für Spareinlagen zahlen. Der Aktienmarkt ist schwieirig, zwar mit Chancen, aber eben auch großen Risiken. Erinnert momentan ganz stark an den sog. "Neuen Markt" um 2000. Wundert es da tatsächlich irgendwen, dass gerade der Mittelstand nach Alternativen sucht? Leute mit viel Kapital haben andere Möglichkeiten, die verschieben ihr Kapital einfach in einen anderen Markt, z.B. die Schweiz. Diese Möglichkeiten haben "Normalos" nicht, aber auch die suchen nach Auswegen. Also fängt man an, sich wieder mehr Oldtimer/Youngtimer zu kaufen. Ein E30 325i Cabrio kostet mittlerweile in gutem Zustand 40.000 Euro oder mehr. Ein E36 M3 Coupe hat in gutem Zustand ebenfalls die 40k Grenze gerissen, Tendenz stark steigend. Das sind aber Autos, die sich Normalverdiener hinstellen. Aber die hohe Nachfrage führt bei überschaubarem Angebot dazu, dass die Preise stark anziehen. Was auch noch dazu kommt ist, dass die Leute längst nicht mehr so markengebunden kaufen, wie noch vor 20 Jahren. Ich habe vor 3 Monaten einen Nicht-Schrauber-Kumpel bei einem Kauf begleitet. Der hat u.a. einen Porsche 911, einen 981 Spyder und 2 alte BMW in der Garage stehen. Der hat sich jetzt einen Ascona B 2.0E Sport aus 2. Hand für 23.000 Euro gekauft. Nach seiner Aussage fand der den immer cool, aber er hätte sich früher sowas nie in die Garage gestellt. Jetzt ist das Kult und er ist superhappy.

    Bitte nicht nur auf die Höchstpreise achten, sondern auch mal prüfen, was man für das Geld bekommt. Fordern kann man jede Summe. Doch ob der Käufer diese auch wirklich zahlt, steht auf einem anderen Blatt.


    Rainer

    Die meisten 400er sind entweder in sehr gutem Originalzustand oder sehr aufwendig restauriert. Warum?! Nun, zum einen, weil es sich rentiert. Und zum anderen, weil die meisten, die einen haben, es sich leisten können. Mein 400er Rothmans wurde vom Vorbesitzer laut den mir vorliegenden Rechnungen für über 80.000 Euro neu aufgebaut. Alleine der Phase 2 Motor hat über 40.000 Euro verschlungen. Die 400er Szene hat nur sehr begrenzt noch was mit Opel zu tun. Da stehen die Ascona/Manta 400 neben Porsche, Ferrari oder eben Lancia Delta EVO und anderen Legenden. Diese Fahrzeuge werden auch nicht offen angeboten, sondern wechseln in der Regel unter der Hand den Besitzer. Preise liegen, je nach Phase, Zustand und Historie mittlerweile bei mehr als 100k. Nur wird fast nie was angeboten, man muss quasi den Besitzer mit Geld erpressen :laugh:, dass er das Fahrzeug verkauft. Die Fahrzeuge, auf mobile und CO stehen sind in der Regel Grotten, die die Szene nicht will oder aber ausgediente Ex-Rennautos. Beim C-Kadett GT/E ist es ähnlich, nur liegt das Preisniveau nicht ganz so hoch. Aber 50.000 Euro muss man für einen originalen 1.000er in Top Zustand zwischenzeitlich ausgeben. Ist aber nur für die schlecht, die einen suchen 8o

    hab meine Nummer ( 101 in unserem Zulassungsbereich ) seit den frühen Mitte 90ern kurz nachdem die aufkamen...damals musste man ein 0 Punkte Konto haben,

    das Fahrzeug 20 Jahre alt sein und man war für die Verkehrssicherheit verantwortlich...maximal 10 auf einer Nummer und das PS Stärkste musste Versichert werden....das war dann schnell vorbei und die Altersgrenze höher gesetzt bzw. wurde es auch mit dem versichern schwierig da es kaum Versicherungen gab, die Auflagen hoch ( Altagsfahrzeug vorhanden bzw. bei gleicher Versicherung....abgeschlossene Garagen usw.) waren und riesen Preisunterschiede waren...


    aber ich Hoffe Du hast Recht....:up:

    Stimmt, waren auch mal 20 Jahre. Nur die 10 auf der einen Nummer gab es bei unserer Zulassung Gott sei Dank nie. Aber da macht eh jeder Landkreis sein eigenens Ding. Landkreis Schwandorf unbegrenzt, Landkreis/Stadt Regensburg 5, soweit ich weiß. Bei uns genügt es, wenn das Fahrzeug ein H-Gutachten hat oder vorher bereits nachweislich auf einer 07er Nummer geführt war. Aktueller TÜV überflüssig. In Regensburg: Fahrzeug braucht bei Übernahme unter den gleichen Parametern immer frisch TÜV. Insgesamt glaube ich aber auch daran, dass wir Oldtimer-Freunde nicht ungeschoren davon kommen werden.

    die könnten uns aber ne Tüvpflicht für alle Fahrzeuge aufbrummen....so wie das mit der Erhöhung auf 30 Jahre+ gültige H-Abnahme passiert ist...



    Anfangs konntest du auf die 07er auch noch Autos mit 25 Jahren packen, sogar ohne Gutachten. Das haben sie dann relativ schnell abgeändert. Allerdings durften die drauf bleiben, die bereits drauf waren. Entspringt wieder dem gleichen Rechtsgrundsatz. Dazu kommt das Verbot der Rückwirkung, also dass du jemanden rückwirkend durch eine Gesetzesänderung nicht schlechter stellen darfst, als er mit dem alten Rechtsstand gestellt war. Insoweit sehe ich das auch mit einer Veränderung zur regelmäßigen Überprüfung skeptisch. Aber für neuerteilte 07er (so denn noch welche ausgegeben werden) wird es sicher strengere Regeln und mehr Auflagen geben.

    Die 07er-Nummer Kennzeichnen eine Ausnahmegenehmigung, bei der es keinen Bestandsschutz gibt.


    Rainer

    Die Erteilung eines 07er Kennzeichen ist ein Verwaltungsakt nach §35 VwVfG. Den kann man nicht so einfach rückgängig machen. Nicht mal wenn sich die Rechtsgrundlage ändert, oder sie wegfällt. Es spielt auch keine Rolle, ob der Verwaltungsakt aufgrund eines Gesetzes, einer Verordnung oder einer Ausnahmegenehmigung zur Verordnung erlassen wird. Beispiel zur Verdeutlichung: Die Erteilung einer Baugenehmigung ist ebenfalls ein Verwaltungsakt. Dieser stützt sich immer auf die Rechtsgrundlagen, die zum Zeitpunkt des Antrags gelten. Sie kann nicht deswegen von der Genehmigungsbehörde zurückgenommen werden, weil sich irgendwann das Gesetz ändert. Nennt sich Rechtssicherheit. Daraus folgt der Bestandsschutz für bereits erteilte Genehmigungen. Sollte sich ein Sachverhalt ergeben, durch den eine neue Genhmigung notwendig wird, so gilt natürlich das dann gültige Recht. Sorry, für das Juristendeutsch ;-) .

    Ja, das Positionspapier enthält so einige Bomben... Die Verschärfung der H-Richtlinien lässt sich beim regulären H-Kennzeichen leichter durchsetzen, als bei den unzähligen Fahrzeugen, die auf 07er laufen. Die mit H sieht der TÜV in der Regel nämlich alle 2 Jahre und wenn da eine wesentliche Verschlechterung eingetreten ist oder Sachen verändert wurden, dann ist das H futsch. Bei der 07er Nummer wirds wohl einen Bestandsschutz für die bestehenden geben, aber eventuell werden keine neuen mehr ausgegeben. Ich hab auf meiner 07er unzählige Autos (weit über 10). Das ist bei uns im Landkreis momentan nicht limitiert. Aber auch da könnte sich was ändern.

    Ich schließe mich Rainer voll und ganz an. Das wichtigste ist eine gute Karosseriesubstanz, der Rest ist machbar. So wie ich das Inserat lese, hat der Anbieter wohl eh (fast) alle Teile. Da kann man sicher ein gutes Paket schnüren. Der ganz große Vorteil ist, dass man in dem Ist-Zustand alle Problemzonen perfekt abchecken kann. Und ein schöner Ascona A hat doch auch seinen Reiz.

    eigentlich ja 2,5 cm zu Kurz im Getriebe , aber wenn man nicht übermäßig Leistung hat und keine Beschleunigungsrennen fährt dann geht das.....

    Ja, aber nur im Stand und nicht im Fahrbetrieb. Man sollte schon bedenken, dass der Antriebsstrang Be- und Entlastung kennt. D.h. im Fahrbetrieb kann das auch deutlich mehr sein. Ich hab schon erlebt, was passiert, wenn eben genau diese Welle aus dem Getriebe rutscht... Und klar, wenn man das Auto nur sehr sorgsam bewegt, dann ist das noch akzeptabel. Aber bei ruppigerer Fahrweise kann es im Extremfall passieren, dass sich die Kardanwelle aus dem Getriebe verabschiedet.

    Es sei denn, man hat keine Ahnung und/oder zu viel Geld übrig.


    Rainer

    Kann man so sehen... oder auch nicht. Natürlich ist da ein gewisser Nervenkitzel (negative Menschen sprechen auch von Risiko). Ich würde eher sagen, ohne Ahnung ist auch der "normale" Kauf vor Ort schon ein unkalkulierbares Risiko. Zumeist sind die Fahrzeuge auch abgemeldet, so dass auch vor Ort nur ein Probelauf möglich ist. Hebebühne? In den seltensten Fällen vor Ort vorhanden. Auch da kann man nicht alles prüfen, auch da bleibt bei einem 50 Jahre alten Auto ein Risiko. Dazu kommt, dass man bei seltenen und gefragten Modellen es kaum schafft zeitnah vor Ort zu sein. Während Corona hat sich die Oldtimerwelt auch massiv verändert. Online-Auktionen boomen. Natürlich kann man es ablehnen und weiter oldschool vorgehen. Ist doch ok. Ich habe in meinem über 36 Jahre dauernden Autoleben unzählige Autos ge- und verkauft. Und die bei Auktionen (online oder in in echt) gekauften Autos waren nicht die schlechtesten, ganz im Gegenteil. Aber, jeder nach seiner Fasson. Mir ganz Recht, da gibts einiges an Konkurrenten weniger 8o:laugh:

    Solange die Leute im Moment blind und ohne Besichtigung 35.000 Euro für einen GT/E zahlen, wird sich zu einem vernünftigen Preis wohl kaum ein BM finden lassen. Es sei denn, Du kaufst ein Aufbauprojekt.


    Rainer

    Mal ganz ehrlich, die Preise, gerade für die raren SR, GT/E und BM Versionen des Manta A sind, vor allem was sonst auf dem Markt los ist, schon lange Zeit zu günstig. Wenn ich sehe, dass für ein C-Coupe 1000er mittlerweile die 50k für Top-Fahrzeuge gefallen ist, ein 2000ti in Top-Zustand 80k und mehr bringt, ein Golf 1 GTI ganz schnell mal 40k und mehr bringt, dann ist der Manta A immernoch ein Schnapper. Gerade ein GT/E oder BM in Top-Zustand ist defacto auf dem Markt kaum, oder eigentlich nicht zu finden. Blind zu kaufen ist immer ein Risiko. Aber wenn man sich auskennt und das Bildmaterial ehrlich und umfangreich ist, kann man das bei so einem raren Angebot auch mal ins Risiko gehen. Hab schon Autos in den USA bei BaT gekauft, die waren in echt nicht schlechter als ich mir das vorgestellt habe, eher im Gegenteil. Klar kann es auch schief gehen. Und selbstverständlich ist es der Königsweg, das Fahrzeug vorher ausgiebig zu begutachten und Probe zu fahren. Aber momentan ist das halt schwierig bis unmöglich. Und sollte der grüne GT/E so gut wie auf den Bildern sein, dann finde ich den Preis auch durchaus nicht überzogen. Ich würde meinen BM nach Ende der Restauration dafür jedenfalls nicht verkaufen...

    Du kennst meine Mofa´s nicht grins ..... das die TDI s besser gehen ist mir klar , aber nen 12er fnde ich gar nicht so unübel ... macht den Treuen Motor nicht schlecht , er kann auch was , mein 12er damals ist fast 3 tkm ohne Öl und wasser gefahren , der WOLLTE nicht kaputt gehen ... irgendwann doch dann ^^ das war 1990#))#))#))#))#))

    Ach und sogar Sidepies dran :laugh:

    Mir liegt es fern, den Motor schlecht zu reden. Vor allem die Haltbarkeit der Nähmaschine ist legendär. Nur passen da Leistung und Fahrzeuggewicht nicht mehr ganz zusammen. Ganz schlimm sind ja 1.2er B-Mantas, da hast du das Gefühl, du musst mittreten :laugh:

    Im OHF sind welche die den 12 er auf 90 und noch mehr PS bringen , da möcht ich gern mal sehen wer wen stehen läßt :tongue:

    Der schlägt dein Mofa um Längen, schon klar :laugh::wink:. Aber von scharfem Tuning redet ja keiner. Ein gut gemachter 2,4er drückt leicht 180 PS und mehr. Das ist eine andere Welt. Aber um das gings mir gar nicht. Da kann heute jeder 2.0 TDI mehr. Ich finde nur, dass der 1,2er im Manta auch damals schon eine Fehlbesetzung war. Da konntest du damals nur mitschwimmen. Heute bist du damit fast ein Verkehrshindernis. Und auch wenn ich zumeist mit den alten Autos eher im Cruisingmodus unterwegs bin, mag ich schon Können wenn ich will #))

    Ich frag mich, hinter welcher Scheune die den ausgegraben haben. Der stand doch mindestens 10 Jahre im Freien, wie der aussieht. Alles, was irgendwie gerade noch auf 4 Rädern steht, scheint im Moment purer Goldstaub zu sein. Wahnsinn! Und nein, ich würde als erstes den Motor rausreißen und nen 2,4er implantieren :tongue::laugh:. Der 1,2er war grad noch im leichteren B-Kadett akzeptabel, überall sonst für mich eine totale Zumutung.