Beiträge von metalworks

    Also ich bau mal und wenn ich fertig bin mach ich mal Bilder und dann schauma mal. Und das Thema Tüv ist richtig, aber da müsten wir 50 % der Fahrzeuge die umgebaut sind sofort stilllegen und bei Kadett Cund Co bestimmt noch mehr und den Golf I von meinem Nachbar und und und.....#))

    Das kannst ja mal so zur Rechtfertigung vorbringen, mal sehen ob es hilft ???. Ich bin insoweit verwundert, weil du einer von denen im Forum bist, die bei größeren Motoren oder anderen Änderungen grundsätzlich immer mit der TÜV und H-Keule ums Eck kommst. ? In jedem Fall bin ich gespannt, wie du das technisch umsetzt.

    Was wir noch gar nicht beleuchtet haben, wie ist das denn eigentlich mit TÜV? So ein Umbau führt doch garantiert, ohne Eintragung in die Papiere, zum Erlöschen der Betriebserlaubnis. Da würde ich erst mal mit dem Prüfer deines Vertrauens reden, ob er dir den in Verbindung mit dem anderen einträgt.

    Irgendwie versteh ich das Anliegen nicht. 300 km am Stück sind nicht genug, bei einem Auto, das alles andere als eine Reiselimousine ist und sicher auch nicht als Daily Driver eingesetzt wird? Wärs denn dann nicht leichter, einen 20l Reservekanister in den Kofferaum zu stellen? Nur mal so sein Ansatz :wink:.

    Dann bin ich mal gespannt, wie das bei einem 240er belegt werden soll. Es reicht eben nicht, wenn Kumpel XY vom Schrottplatz das hätte einbauen können. Es wird gefordert nachzuweisen, dass das 240er von einem Hersteller/Tuner usw. eintragungsfähig als Auf-/Umrüstung damals angeboten wurde. Dazu ist vom damaligen Hersteller/Tuner das entsprechende damalige Gutachten vorzulegen, und schon wird das 240er mit H auch eingetragen. Briefkopien werden, zumindest hier, seit dem 01.01.2019 nicht mehr als Ersatz für ein Gutachten anerkannt.

    Beide TÜV-Prüfer, mit denen ich meine Abnahmen mache, sind sehr fachkundig und halten sich an diese Vorschriften. Denen reicht ein Katalog oder eine Autozeitschrift aus, wo diese Einbauten angeboten bzw. dokumentiert wurden. Auch Briefeintragungen werden als Zeitzeugnisse insoweit anerkannt, dass die Eintragungen bzw. Umbauten damals durchgeführt wurden. Allerdings reicht ein Briefeintrag nicht technisch für eine neue Eintragung mehr aus, sondern dient nur als Anerkennung für H (und nicht für den Eintrag als solchen). 2.0E, 2.2i oder 2.4i nötigen den Herrn nur ein Lächeln ab, 240er und 265er Getriebe sowieso. Warum? Nun ganz einfach, einer war früher in der Opel-Szene aktiv, der andere in der VW und BMW Szene. Die wissen, was in der Zeit gemacht wurde.

    Es geht ganz oft nicht darum, was rechtlich möglich wäre, sondern darum, dass die Prüfer keinen Bock drauf haben.

    Für mich ist bei so etwas die Situation eindeutig im Anforderungskatalog des TÜV Süd festgelhalten:

    Änderungen, die nachweislich innerhalb der ersten 10 Jahre nach Erstzulassung oder gegebenenfalls

    Herstellungsdatum erfolgt sind oder hätten erfolgen können, sowie Änderungen innerhalb der

    Fahrzeugbaureihe, sind zulässig. Nicht zeitgenössische Änderungen, die nachweislich vor mindestens

    30 Jahren durgeführt wurden, sind auch zulässig. (Zitat aus der Nr. 1, Unterpunkt 3).

    Da gibts auch kein Deuteln und Vertun. Die Änderung muss hiernach nicht innerhalb der ersten 10 Jahre nicht erfolgt sein, es genügt, wenn sie hätte erfolgen können. Wichtig ist auch der letzte Satz! Wenn 1990 ein C20XE eingebaut wurde, dann ist der 2020 H-tauglich. Das gleiche gilt für 2.4er Umbauten oder den Umbau auf Cabrio. Mit diesem Anforderungskatalog sollte man "bewaffnet" sein, wenn wieder mal so ein unwilliger und unwissender Prüfer darauf besteht, dass das nich H-tauglich wäre.

    Auch wenn ich weiß, dass BMW nicht deine Lieblingsmarke ist, so möchte ich dennoch erwähnen, dass BMW im Rahmen der Kulanz bei unserem 320d Touring X-Drive bei 89k km das Hinterachsdifferential ohne Kostenberechnung getauscht hat. Das wären knapp 4.00 Euro Kosten gewesen... Und da war der letzte Service auch 6 Wochen zu spät gemacht worden. Manche Konzerne, v.a. VW und seine Töchter, verstecken sich, wenns ums Zahlen geht, gerne hinter dem Kleingedruckten...

    Das Problem ist, dass nicht nur Masken oder Schutzbekleidung fehlen, sondern auch Test. Schnelltests gibts bislang sogar noch gar nicht. Wenn man aus Risikogebieten kommt, z.B. aus China, dann kommt man allerdings in Bayern sehr wohl in Karantäne, die Mitarbeiter von Webasto können da ein Lied davon singen... Allerdings wird das bundesweit unterschiedlich gehandhabt...

    Also ich sehe das mal so...

    1. Fahrzeug steht optisch (mit Ausnahme der 4 Türen) nicht schlecht da, wenn man den Bildern Glauben schenken darf.

    2. Der Preis ist ambitioniert. 10 sind für nen 4-Türer in dem Zustand absolute Obergrenze, mehr gibt der Markt nicht her. Und dann darf da absolut nix dran zu machen sein.

    3. Ich kenne mehrere Fahrzeuge, bei denen 2.0E bzw. 2.4 auf H eingetragen sind. Warum sollte das einer rückgängig machen? Habe ich bislang nur erlebt, wenn was nachträglich verändert wurde. Ansonsten hast du da bundesweiten Bestandsschutz. Das H-Gutachten kann man auch beim TÜV bzw. Dekra anfordern, wenn nicht mehr vorhanden. Das würde ich aber dem Verkäufer machen lassen.

    4. Wenn ein 2,4er drin steht, dann sollte auch ein 2,4er drin sein. Ist auch ein Kostenfaktor. 2,4er gibts nicht mehr unter 1.000 Euro und dann haben die in der Regel schon 6-stellige Laufleistungen runter und brauchen eine Überholung.

    5. Fazit: Weitersuchen! ;)

    Nachdem der Kreis Heinsberg als erster Corona-Hotspot in NRW liegt, fällt er auch in den Zuständigkeitsbereich von MP Laschet. Nur, was hat er dagegen unternommen, welche Maßmahmen wurden dort eingeleitet. Darauf bezog sich meine Aussage. Wir hatten hier in Mitterteich auch einen Hotspot und es sind sofort und umfassend Gegenmaßnahmen getroffen worden.

    Leider wartet man in Deutschland nicht nur darauf, ob das Kind in den Brunnen gefallen ist. Nein, man wartet noch eine Weile ab, läuft erst dann zum Brunnen und schaut nach, ob das Kind auch unten angekommen ist. Erst dann setzt man hektisch Hebel in Bewegung. In aller Panik wird dann jedoch übersehen, dass noch weitere Kinder zum Brunnen unterwegs sind. Motto: es zählen nicht die toten Kinder, sondern es wird über eine Reduzierung der Brunnentiefe diskutiert. Die aktuelle Krise zeigt dieses immer wiederstehende Verhaltensmuster in Krisenzeiten nur allzu deutlich.

    Rainer

    Und dann gibts noch die, wie den Laschet, die noch nicht mal wissen, wo der Brunnen steht... und dann gibts noch den Habeck, der den Brunnen energetisch sanieren will, obwohl er vielleicht bald gar nicht mehr gebraucht wird... und dann noch die von der SPD, die Doppel-Null-Lösung Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken, die völlig planlos um den Brunnen rennen

    Nein, dieses Bild meinte ich nicht. Soweit ich mich erinnere, waren die Bilder aus Bergamo, einem der Corona-Hotspots in Italien.

    Das Problem ist, dass dieses Virus extrem ansteckend ist und noch immer nicht sicher belegt ist, wie es ganz genau übertragen wird. Dazu keine Impfung und keine Medikation. D.h., wenn man infiziert wird, dann hilft nur noch das körpereigene Immunsystem... oder der liebe Gott. Kontaktverbote haben in China geholfen, die Kurve abzuflachen, so dass man eine Chance hat, die Erkrankten zu behandeln. Und trotzdem sterben gerade die Älteren und Vorgeschädigten wie die Fliegen. Aber auch junge Menschen. Ich möchte jetzt kein Arzt in Italien sein, der entscheidet, wer das Beatmungsgerät bekommt und wen ich sterben lasse. Moderne Euthanasie. Einfach mal sacken lassen. Und so, wie unser Krankenhaussystem, ähnlich der Bundeswehr, die letzten 20 Jahre kaputtgespart wurde, habe ich Bedenken, dass wir im Falle eines Falles wirklich alle Patienten in Deutschland ausreichend behandeln könnten.

    Die Sporthalle mit den Särgen ist allerdings wirklich Fake News!

    Da, mein Lieber, liegst du leider falsch. Bei über 800 Toten an einem Tag von Fake News zu sprechen, finde ich schon pietätlos. In einem gebe ich die aber Recht, Panik ist ein schlechter Ratgeber. Nur kommt mir das Ganze bei vielen im Moment so vor, wie der, der vom Hochhausdach im 10. Stock springt und sich bei jedem Stock, den er auf dem Weg nach unten passiert, denkt "soweit gings gut"... nur, wie es am Ende ausgeht ist doch wohl mittlerweile allen klar, oder?

    Ich weiß nicht so genau, ob jedem klar ist, was da auf uns zukommt. Ich bin weiß Gott kein Pessimist, aber wenn ich die Bilder aus Italien und Spanien sehe, die Sporthallen voll mit Särgen, dann ist mir klar, das ist bitterer Ernst. Es geht um Leben und Tot, nicht weniger. Klar, Galgenhumor geht immer, aber man sollte das Ganze mit dem entsprechenden Ernst angehen. Denn das ist ganz sicher nicht in 2, 3 Wochen vorbei. Nehmt es Ernst, haltet euch an die Regeln und euch von anderen fern. Die größte Angst, die ich habe ist, dass ich als Überträger ohne Symptome andere anstecke, die dann vielleicht daran sterben. Und, das sage ich ganz offen, ich bin froh in Bayern zu leben, wo wir einen MP haben, der nicht rumlabert, sondern aktiv und angemessen reagiert. Bleibt gesund!!!

    Machen wir uns nix vor. Das wird Deutschland, Europa, vielleicht sogar die ganze Welt verändern. Die Wirtschaft ging ja schon 2019 am Stock. Bei vielen Firmen hat das die Reserven schon aufgezehrt. Insolvenzen in rauhen Mengen werden folgen. Und der Staat kann und wird auch nicht alle retten können (und wollen). Gerade die kleinen und mittelständischen Betriebe sind davon betroffen, die großen genießen größeren Schutz, da vermeintlich systemrelevant. Im Automotive und im Maschinenbau hat das Firmensterben schon letztes Jahr begonnen, da sich die Auftragslage eklatant verschlechtert verschlechtert hat, teilweise gab es Umsatzeinbrüche um 75 %. Und da ist keine Substanz mehr. Und auch wenn es die Möglichkeit gibt, Kredite oder Zuschüsse zu beantragen, reicht da schlichtweg die Zeit nicht mehr aus. Ähnlich düster sieht es im Messebau, der Gastronomie und auch in anderen Bereichen aus. Die Folge wird sein, dass viele Arbeitsplätze verloren gehen. Und damit auch viele Existenzen zerstört werden. Aber das betrifft beileibe nicht Deutschland alleine. Aber wir Deutschen sind wenigstens Profis im Wiederaufstehen. Und vielleicht hat es auch den positiven Nebeneffekt, dass danach wieder mehr lokal produziert wird, weil man den Globalen Lieferketten nicht mehr vertraut.

    Ich glaube allerdings nicht, dass das in 2 Monaten vorbei sein wird. Ich glaube vielmehr, dass uns das noch eine weitaus längere Zeit beschäftigen und einschränken wird. Man spricht da von "Herdenimmunität". Und bis die erreicht ist, wird es erheblich länger dauern. Vermutlich endet das erst dann, wenn ein Impfstoff gefunden wird. Und das kann noch dauern.