Ist für mich, sorry, wieder mal so ne zu nichts führende, typisch Originalo-Tuning Fraktions Diskussion.
Es ist Fakt, dass der Manta A Ende der 60iger entwickeltes Fahrzeug ist und er ganz voll frisiert sicher nicht mal gegen nem 170 PS Diesel PKW anstinken kann. Aber gehts um das wirklich? Ich denke nicht. Es geht doch darum, dass man das Fahrzeug besser macht als Serie. Und wenn ich heute ein Fahrzeug aufbaue, dann gehts nicht um die Endgeschwindigkeit, sondern nur um eine sportliche Fahrbarkeit, bessere Bremsleistung und einen besseren Ab- bzw. Durchzug. Das heißt kurze Achse, kurzes Getriebe, Motor mehr Leistung bei guter Fahrbarkeit.
Zudem ist Autofahren ein subjektives Erlebnis. In einem modernen Dreier kommen mir 200 km/h subjektiv langsamer vor als in einem Manta A 120 km/h. Wäre auch schlimm, wenn sich in 50 Jahren nichts geändert hätte. Aber dennoch ist das Fahrerlebnis im Manta A bei 120 km/h intensiver, da man nicht völlig entkoppelt ist und man da noch richtig was tun kann. Und das wird mit einer guten Prise Optimierung an allen Baugruppen noch intensiver, finde ich.
Rainer: Sorry, wenn ich dir in punkto 400er widerspreche. Aber mein Ascona 400 mit Renneinspritzung drück über 280 standfeste PS. und das Auto ist drehzahlfest bis 8.500 Umdrehungen. Sicher, der 20XE ist eine Top Tuningbasis, aber viel mehr Leistung bekommst du auch aus dem nicht standfest raus. Klar ist das ein teuerer Spaß, aber ich denke, es war wohl eher eine Verbrauchs-, Kosten- und Gewichtsfrage, auf den moderneren 20XE zu wechseln. Und wenn man ordentlich Geld in die Hand nimmt, bekommt man sogar aus einem 2.0E CIH standfeste 200 PS raus. Aber das muss man gar nicht. Jeder der schon mal an einem Gussbatzen gearbeitet hat wird mir zustimmen, dass die Originalqualität viel Raum für Verbesserungen hergibt. Allein die Anpassung der Krümmer verringert die Verwirbelungen schon extrem und erhöht die Fließgeschwindigkeit enorm. Da sind allein schon 10-20 PS mehr drin. Und er läuft auch noch schöner.
Grüße
Fred