Beiträge von metalworks
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Fred, alles ok was du sagst. Doch gerade diese Motorsportler rufen, wenn der aktuelle Hobel unrettbar demonliert wurde, auch bei mir an und suchen eine neue Basis zum Aufbau. Da geht mir manchmal das Messer in der Hose auf. Denn gesucht werden rostfreie/unfallfreie Karosserien, die es schon seit Jahren kaum noch gibt. Da bekomme ich schon Gewissensbisse, an diese Jungs mir bekannte gute/originale Exemplare zu vermitteln. Wer die Zulassungszahlen kennt, weiß, wovon ich spreche.
Rainer
Ich verstehe deine Sicht total, Rainer. Ich habe mir als Ersatzkarosse für meinen 400er Ascona vor vielen Jahren einen 1,6er Automatic mit 23k km gekauft. Da würden sich Liebhaber der Baureihe auch die Finger abschlecken. Rost und unfallfrei, Top Zustand. Aber eine andere Karosse hätte im Fall der Fälle keinen Sinn gemacht. Und genau das ist die Crux. Es gibt eben keine Rohkarossen mehr, also nimmt man das Nächstbeste. Aber mal ehrlich, wir sprechen ja aber auch nicht von Kleinserien, wobei der A natürlich mittlerweile in so einem Zustand eine Rarität ist. Alter und fehlender Rostschutz lassen grüßen. Und wer mittlerweile nix als Ersatz stehen hat, für den wird es teuer und aufwendig, was Passendes zu finden.
Wobei man aber auch eines nicht vergessen darf: hätte es die erfolgreichen Einsätze im Motorsport nicht gegeben, so würden sich viele für manche Baureihen nicht interessieren. Und ich finde, dass man dieses Andenken auch auf der Rennstrecke/Rallyepiste weiter bewahren muss. Auch dann, wenn das bedeutet, dass ab und an ein Standartmodell dafür geopfert werden muss.
Grüße
Fred
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Wer von euch war selbst schon im Rennsport unterwegs? Egal ob Slalom, Berg, Rundstrecke oder Rallye?
Die Autos, die ihr da seht, wurden nur zu dem einzigen Zweck aufgebaut/gebaut. Jeder von den Leuten weiß, auf was er sich einläßt und Schrott oder Totalverlust gehört da zum Geschäft. Da wird nach so einem Crash auch nicht gejammert, sondern zusammengepackt und das Auto wieder aufgebaut. Die wenigsten nagen da am Hungertuch. Andere lassen das schnell wieder sein. Und die meisten haben sowohl Ersatzkarossen, als auch Teile auf Vorrat. Bin, seit ich 20 bin, entweder als Schrauber, oder als Pilot dabei gewesen, die letzten 10 Jahre aufgrund von Gesundheit und Firma nur noch auf der Rundstrecke. Und das auch nur noch sporadisch. Hab schon 911 RSR und 300 SL Flügeltürer "sterben" sehen. Tut irgenwie immer weh, aber wie gesagt, die Fahrzeuge haben eben nur den Zweck, nämlich schnell ums Eck bewegt zu werden. Und je nach dem Können des Fahrers geht schon auch mal die Straße aus. Und so ein Auto in einer Garage, nur auf Treffen oder im Museum, ist wie ein Tiger im Zirkuskäfig.
Grüße
Fred
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Also entweder 195/45 13 oder, besser, 215/50 13. Teuer und rar. Fahre auf meinem C-Coupe Kumho Semis, die pasen und kleben ganz gut...
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Nur mal so am Rande... Ich glaub, dass die Klebestellen das letzte sind, was platzt. Ich glaube, da gibt eine Schweißnaht eher auf, Versprödung, etc.. Zudem, wenn das soweit ist, dass der Tank so deformiert ist, dann hat man noch ganz andere Probleme, glaube ich


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Hab schon mehrere Garagen/Carports gebaut und kenn mich auch im öffentlichen Recht/Baurecht ganz gut aus.
Je nach Bundesland sind Garagen bis zu einer gewissen Größe genehmigungsfrei. Manche schreiben dazu Grenzbebauungen vor, oder eine maximale Länge der Seite, die an der Grenze ist. Es gibt auch noch die Variante mit dem maximalen Rauminhalt und natürlich der Höhe des Gebäudes. Lässt sich beim örtlichen Bauamt leicht erfragen. Für die Errichtung dieser genehmigungsfreien Gebäude ist der Bauherr vollfänglich selbst verantwortlich. Eine Statik oder ähnliches ist nicht ausdrücklich vorgeschrieben. Achtung: Gibts einen Bebauungsplan können darin andere Festsetzungen getroffen sein.
In jedem Fall würde ich bei der Gemeinde/Landkreis schriftlich anfragen und auf eine schriftliche Antwort bestehen. Mündlich bleibt immer ein gewisses Restrisiko, vor allem, wenn der Nachbar Stress macht
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Zur Bauausführung: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass, egal ob man dann aus Holz, Blech oder Stein baut, eine Betonbodenplatte zwingend ist. Pflaster oder Schotter ist für sowas nicht geeignet, da man immer eine relativ hohe Raumfeuchte hat, was insbesondere Schimmel und Rost zur Folge hat. Vor allem dann, wenn man die Garage/Carport nur zum Unterstellen nutzt und wenig Luftbewegung ist.Mein Tipp: 2 Fertiggaragen mit 3x7 m. Die haben bereits einen ebenen Betonboden, brauchen nur Streifenfundamente und man kann die ohne Zwischenwand bestellen. Ich hab die zudem noch ohne Dachisolierung bestellt und ein Pultdach mit Trapezblech drauf gemacht. Insgesamt in etwa so teuer wie eine vernünftige Blechhalle.
Von den günstigen Blechhallen rate ich ab, da man dort mit starker Kondenswasserbildung rechnen muss.
Holzbauweise ist an sich cool, aber wenn man darin auch Arbeiten will, sollte man das innen abschließend aus Brandschutzgründen noch mit Rigips auskleiden.
Grüße
Fred
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Kommt mir vor wie im Casino... Totalverlust inclusive




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Na ja so ergiebig ist das WHB in dem Fall nicht

Gruß
siggi
Stimmt, hab ich mir auch gedacht
.Trotzdem erst mal Danke fürs Posten des WHB. Was ist eigentlich dort mit "anreißen" gemeint? Ich verstehe da normalerweise eher das Markieren... die meinen aber vermutlich eher was anderes... Sehe ich das richtig und wird die Scheibe zusammen mit der Schiene /worin sie befestigt ist) ausgebaut?
Das Ganze hilft mir zwar schon etwas weiter, aber ein paar Tipps aus der Praxis wären schon noch ganz cool...
Grüße
Fred
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Aber im Tank ist Kraftstoff, und der kann nun mal Kleber anlösen.
Eine Karosserie ist dem nicht ausgesetzt.
Gruß
siggi
Seid doch nicht so ewig gestrig
. Das sieht kein Mensch, es muss nur zuverlässig seinen Dienst erfüllen. Es gibt heute Kleber, die sind belastbarer und haltbarer als jede Schweissnaht... -
Es gibt benzinresitente, dauerelastische Kleber, die dafür gegeignet sind. Klassich Schweißen halte ich für deutlich aufwendiger.
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Servus!
Ich bin gerade dabei, meinen BM zu komplettieren. Jetzt hänge ich gerade etwas. Ich möchte die komplette Mechanik aus der alten Tür, incl. Fenster, in die neue einbauen.
Wie gehe ich am besten vor. Habe mir das schon genauer angeschaut, möchte aber nicht einfach alle Schrauben aufmachen und dann hoffen, dass ich alles heil rausbekommen.
Danke vorab!!
Grüße
Fred
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Ich weiß da einen... der steht abgedeckt in einem alten Kuhstall. Dürfte von der Karosserie her Zustand 3- sein. Erst 67t km gelaufen. Das Auto steht da schon seit ich Denken kann. Hat dem Großvater des Eigentümers gehört und der war der Erstbesitzer. Steht da nur und wird auch nicht bewegt. Hab schon mehrfach versucht, ihm das Auto abzuschwatzen. Aber der ist extrem solvent und da ist weder mit Geld, noch mit guten Worten was zu machen.
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Willkommen!! Das nenne ich mal eine Vorstellung!!!
Sehr schöne Fahrzeuge!! -
Hab da schon einiges. Aber die meisten sind krumm, mattschwarz überlackiert oder beides... da gibts Spezialisten, die richten die wieder aus und arbeiten die auf, dass die am Schluss besser als neu sind. Muss man halt viel Geld in die Hand nehmen. Neue Zierleisten dürften die absolute Ausnahme sein...
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Wenn du das so generell behaupten kannst, evtl. mal vor der eigenen Haustüre kehren...
Also die Opelaner, die ich persönlich kenne, halten extrem gut zusammen. Sowohl alt als auch jung. Ausreißer gibt es natürlich immer. Und zwar in beide Richtungen.
Kommt halt immer darauf an, was man erwartet würde ich sagen. Ich denke schon, dass ich nach 35 Jahren in der Szene schon nen ganz guten Blick auf die Veränderungen habe. Und ich spreche da auch nicht von den alten Haudegen, aber die jüngeren ticken da schon anders. Es ist auch interessant zu sehen, dass viele der Leute, die ich von früher aus der Opel Szene kenne, heute auch mit den alten Amis rummachen. Und die bestätigen zumeist meinen Eindruck. Man hat ja aber immer seinen engeren Zirkel, da ist die Situation sowieso eine andere. Aber in den alten Zeiten wurde längst nicht soviel geschachert. Das hängt wohl auch mit dem Internet zusammen.
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Es gibt ihn noch, den typisch preußischen Beamten, sicher... aber auch das befindet sich im Wandel. Hab da die letzten 10 Jahre in verschiedenen Rechtsbereichen fast durchgängig positive Erfahrungen gemacht.
Einen größeren Wandel sehe ich in der sog. Opel Szene. Bin seit ca. 6 Jahren verstärkt in der US Car Szene unterwegs und habe dort einen weitaus größeren Zusammenhalt als in der jetzigen Opel Szene feststellen können. Zudem sind die Leute erheblich entspannter und auch hilfsbereiter. Und auch wenn ich mir es mit dem einen oder anderen jetzt verscherze, mit der jungen Generation der Opel Szene verbindet mich so überhaupt gar nix... Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel!
Grüße
Fred
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Es ging mir bei den geposteten Fahrzeugen nicht um die Details, ich wollte damit nur aufzeigen, dass der Markt für um die10k sehr wohl Alternativen hergibt. Die sind alle nicht perfekt, aber mit überschaubarem Aufwand zu perfektionieren.
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oder
oder
Ist doch genug da... und aus Italien oder Frankreich kriegt man für 10-12k auch was...
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Wo sind denn die top erhaltenen Autos für 12-15 K
ich sehe keine
Hast du damal Beispiele ?
Ja richtig die Teile haben ihren Wert, den man aber nicht immer bekommt. Die Teile sind nur soviel wert, wie man einen findet der den Preis auch bezahlt.
Gruß
siggi
Also ich sag mal so, wenn jemand (und das sind die meisten) das Auto kauft und kein Teilelager und keine Beziehungen hat, dann braucht er genau diese Teile von Leuten wie dir, die sie aufgehoben oder gesammelt haben. Und du wirst einen marktüblichen Preis verlangen... und bekommen.
Das Fahrzeug hätte laut beiden mir persönlich bekannten Interessenten lackiert werden müssen. Sind beide hier auch Forum, vielleicht sagen sie selber was dazu.
Es waren über die letzten zwei Jahre mindestens 10 bis 12 interessante Fahrzeuge auf dem Markt. Vom 12S bis zum 1,9S Berlinetta. Und da der Geldbeutel der Opel Szene in den allermeisten Fällen aus doppelt genähtem Zwiebelleder besteht, muss man stark davon ausgehen, dass keines der zwischen 9 und 15k Euro inserierten Fahrzeuge auch nur ansatzweise zu den aufgerufenen Preisen weggegangen ist



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Tja, manche wollen halt lieber mit einem "stark patinierten" Auto rumfahren. Und Garagenlack ist für mich eher was für Winterautos. Aber jedem nach seiner Fasson. Wenn ich für 12-15k toperhaltene Autos bekomme, dann tu ich mir die Arbeit für das Geld einfach nicht mehr an. Vor allem wenn das Ergebnis dann eher durchwachsen daherkommt. Und klar, wenn ich auf einen reichhaltigen Teilefundus zurückgreifen kann, dann relativiert sich das. Aber diese Teile haben ja heute auch ihren Wert und somit wirds doch wieder ne Milchmädchenrechnung...
. Zudem spielt bei mir die Zeit eine erhebliche Rolle, und die Gesundheit macht mir ab und an auch einen großen Strich durch die Rechnung. Warum sich also für das geld Arbeit einkaufen, wenn ich für die gleichen Kosten am Schluss auch ein gut erhaltenes, evt. sogar unrestauriertes Fahrzeug kaufen kann.Grüße
Fred