Beiträge von metalworks
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Für mich ist die Sache ein zweischneidiges Schwert. Zum einen sind die Fahrzeuge ursprünglich nicht gebaut worden, um wegegstellt und verhätschelt zu werden. Sondern zum Fahren. Punkt eins! Punkt zwei: die alten Opel sind normalerweise mit einem Minimum an Wartung durch den Alltag zu bewegen. Wenn man das allerdings komplett vernachlässigt, dann wirds irgendwann richtig teuer. Das nächste Problem ist aber schon, Werkstätten zu finden, die diese Fahrzeuge überhaupt ordentlich reparieren bzw. warten können. Punkt 3: Im Winter sollte man den alten Schätzchen ne Pause gönnen, sonst kann man sie bald zusammenfegen.
Fazit: Man muss kein Schrauber sein, um einen Oldie im Alltag bewegen zu können. Aber man sollte auch rechtzeitig genügend Pflege und Wartung investieren. Insgesamt finde ich diese Fahrzeuge im täglichen Auto-Einheitsbrei als Highlight!
P.S.: Ein guter Freund von mir hat bis vor 2 Jahren insgesamt 19 Jahre mit seinem Kadett B Coupe jedes Wetter gemeistert. Fand ich richtig cool!
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Kann trotzdem Masse sein, hatte den Fehler auch schon
. Ferndiagnose ist da schwierig, einfach systematisch vorgehen, Masse prüfen, wenn das passt weiter zum Relais... -
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Egal wie man es dreht und wendet, an CAD und CAM kommst du nicht vorbei, egal, was du hinterher machst. Und die Kosten sind immer fix und unabhängig von der späteren Menge. Die Maschinenlaufstunden auf der 5-Achser sind eh nicht der Kostentreiber... das Gießen in Polen oder wo auch immer auch nicht... Um kostendeckend zu arbeiten (Kostenpunkt ca. 350-400), müsste man mindestens um die 20 Stück produzieren und verkaufen. Dann gehts mit den Stückkosten runter.
Aufgrund der Länge des Ventildeckels braucht man einen relativ großen Drucker, was die Stückkosten mit Sicherheit in den 4-stelligen Bereich treiben dürfte.
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Matthias: Theoretisch schon, praktisch auch, aber den Preis dafür willst du momentan ganz sicher nicht bezahlen
. Und ganz so einfach ist es dann auch nicht mit dem Fräsen bzw. Erodieren der Gussform. Da muss man genau wissen, welche Legierung gegossen wird usw.. Der Guss verändert sich ja, wenn er abkühlt. Zudem braucht man ein absolut toperhaltenes Originalteil, um alle Maße abzunehmen. Gruß
Fred
P.S.: Klar geht auch viel einfacher: Original 2.2er oder 2.4er Aludeckel nehmen, Aluplatte aufschweißen, bündig fräsen, Schrift und Rippen einfräsen und gut. Wem das reicht, ist auf diese Weise halbwegs gut und preiswert bedient.
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Wegen dem Steinmetzdeckel würde ich mir keine große Hoffnung machen. Ich habe einen Metall verarbeitenden Betrieb und wird sind unter anderem spezialisiert auf Formenbau, Werkzeugbau, etc.. Arbeiten für die großen der Branche. Ich hatte 2012 und nochmal 2015 längere Gespräche mit dem Herrn von Reprotec. Hatte angeboten, die Formen für sie zu fräsen oder aber ihnen die Rechte an den Deckeln abzukaufen. Dies wurde zu beiden (!!!) Zeitpunkten abgelehnt. Und zwar mit der Begründung, sie wären da schon sehr weit und es würde unmittelbar was kommen. Wieder fast 3 Jahre später ist immernoch nix in Sicht... Und ich frag auch nicht mehr, käme momentan eh erst Ende des Jahres dazu


Gruß
Fred
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Lieber Thomas!
Ich drücke dir, aber vor allem deiner Frau die Daumen, dass ihr bald wieder zusammen Lachen und das Leben genießen könnt. Deinem Vater wünsche ich auch alles Gute und dass er es schafft, den Schmerz zu überwinden!!!
Gruß
Fred
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@schwarzer75: Mir war schon klar, dass ein mancher die Wahrheit nicht verträgt
. Und die Wahrheit ist, dass Opel verscherbelt wurde, ja verscherbelt. Und warum? Vermutlich nicht, weil der Betrieb so extrem gut läuft.Soweit ich weiß, geht es hier um alte Opel und nicht um neue. Und da ich meine alten Opel Schätzchen liebe und hege und pflege bin ich hier und bleibe es auch. Und es steht nirgendwo geschrieben, dass jemand der alte Opel mag, auch neue lieben muss. Und ob es bei BMW auch Probleme gibt oder nicht tangiert mich nicht wirklich, solange meine problemlos laufen und ich sie immer gut verkaufen kann. Wären meine Calibras und der Vectra so problemlos gelaufen wie meine BMW danach, dann hätte ich vermutlich nicht die Marke gewechselt
.Gruß
Fred
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Was hat das denn mit den Autos zu tun? Und immer raus mit den Emotionen... wird aber auch nix ändern! Und meine Aussage bezog sich ausschließlich auf die Opel-Oldies, und war nicht gesamtgesellschaftlich gemeint. Und ja, mir tut es auch weh, wenn Arbeitsplätze in D verloren gehen. Aber deswegen würde ich mir trotzdem keinen neuen Opel mehr kaufen... (allerdings auch keinen Kia, fahre ja, wie gesagt BMW und meine Modellreihe wird in Regensburg gebaut).
Gruß
Fred
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@Joachim: Klar kann man aus Tradition oder Verbundenheit Fahrzeuge eines Herstellers fahren, nichts dagegen einzuwenden. Aber Opel hat mittlerweile für viele keinen Reiz mehr. Es gibt Leute, die kaufen ein Fahrzeug ganz rational, da spielt Historie keine Rolle, sondern das Gesamtpaket an Preis, Quailtät, Garantie und Wiederverkauf. Und da stehen mittlerweile sogar die Koreaner vor Opel. Verschiedene Sparten werden erst gar nicht bedient, bei der Mittelklasse ist Ende. Sportwagen? Fehlanzeige... und kommt mir jetzt nicht mit so einem OPC. Hab erst die letzten Tage gelesen, dass Opel über 40 % !!! der Fahrzeuge mit Händler-Tageszulassungen in den Markt drückt. Da muss man sich doch fragen, ob nicht irgendwas total falsch läuft, oder?! Und jetzt endet die jahrzehntelange Talfahrt in Frankreich...
Gruß
Fred
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@Schwarzer75: Da bin ich anderer Meinung. Betrachtet man allein die Garantieleistungen, so sind bereits einige Wettbewerber weit vor Opel. Kia 7 Jahre Garantie, Hyundai 5 Jahre Garantie, usw.. Und diese Hersteller bieten mittlerweile gleichwertige, wenn nicht sogar bessere Fahrzeuge an. Günstiger sind sie auch noch. Viele in meinem Bekanntenkreis kaufen keine Opel mehr, weil sie wo anders ein besseres Gesamtpaket bekommen. Und all die in meinem Umfeld, die nicht nur auf Preis-Leistung schauen, sondern gerne Auto fahren und was sportliches suchen, haben sich schon längst anderen Herstellern zugewandt. Nach 3!! Problemautos (Vectra 2000, Calibra 16V und Calibra Turbo) habe ich mir Ende der 90ziger meinen ersten BMW gekauft und bin der Marke bis heute im Alltag treu geblieben. Und wenn ich mich mal von einem trennen will, dann kann ich ihn schnell und zu einem guten Preis verkaufen. Und so geht es vielen. Für was steht eigentlich Opel heute noch? Ich seh da kein Konzept! Umparken im Kopf, nur wohin??? Opel ist überflüssig geworden, kaum jemand würde die Marke heute vermissen. Denn sie steht für nix mehr. Und Sentimentalitäten sind was für Spinner wie uns, die an den alten Kisten rumschrauben und sie in Ehren halten. Aber was hat Opel jemals für uns getan? Genau, nix!!! Und billig und noch billiger ist kein Konzept, da kann man auf Dauer nicht überleben.
Gruß
Fred
P.S.: Ich weiß, dass es vielen nicht passt, aber das ist die Realität. Und ich liebe meine alten Opel, egal ob Manta, Ascona, Como oder Kadett.