Kurzer Einschub:
Ich habe mit dem "Mastermind" von reprotec vor ein paar Monaten ein ca. 2-stündiges Telefonat geführt. Darin hat er mir die Motivation erläutert, die hinter dem Projekt reprotec steht. Da gings ursprünglich nämlich darum, dass er keine oder nur schlechte Nachfertigungen für seinen Kadett B gefunden hat. Und da er aus der Automobil-Zuliefer-Brache kommt und dort wohl selbst ein Unternehmen leitet, hat er angefangen, gesuchte Teile für den Kadett B nachfertigen zu lassen und reprotec gegründet, um das auch kostendeckend zu betreiben und auch anderen mit seinen Nachfertigungen weiterzuhelfen. Groß Gewinn wirft das Ganze wohl nicht ab, ist aber sein Steckenpferd. Die gleiche Motivation stand laut seiner Aussage auch hinter dem Kauf der Steinmetz-Rechte. Auch wenn ich solche Aussagen immer eher skeptisch betrachte, so hatte ich doch den Eindruck, dass das im Kern schon der Wahrheit entsprechen würde. Ach ja, die Qualität der reprotec Nachfertigungen ist überwiegend recht gut, im Preis-Leistungsverhältnis sogar ausgezeichnet.
Ob man so ein Thema in der Form diskutieren muss, lass ich grundsätzlich mal dahingestellt. Aber es ist eben das OHF... wobei sich der Ton dort meiner Meinung nach in den letzten Jahren schon verbessert hat.
Gruß
Fred