Wir sind in unserem Hobby nicht in einer 2-Klassen-Gesellschaft, vielmehr sind es wohl eher 3.
Die Aufzählung soll keine Einstufung sein, sondern nur als Nummerierung verstanden werden.
1. Klasse: Otto-Normal-Oldie-Liebhaber mit normalen bis leicht höherem Einkommen. Fährt Brot-und-Butter-Autos, restauriert und repariert in der Regel selber. Fahrzeuge haben niedrigen bis mittleren Wert. Hobby muss überschaubar und bezahlbar sein. Diese Gruppe stellt den Großteil der Altautoliebhaber und ist das Rückgrat und die Seele des Hobbies.
2. Klasse: Der Autofreak mit guten bis sehr gutem Einkommen. Fährt und sammelt Autos nach eigenem Gusto. (An)Sammlungen enthalten Spitzenmodelle der "normalen" Hersteller , aber auch mal relativ wertvolle Exponate von Benz, Porsche, Jaguar und Co.. Fahrzeuge werden größtenteils selbst instandgehalten, aber nicht aus finanziellen Gründen, sondern weil die Schrauberei ein Ausgleich zum stressigen Berufsleben ist. Komplexere Reparaturen werden bei Firmen in Auftrag gegeben. Fahrzeuge werden in der Regel nicht als Statussymbol gesehen.
3. Klasse: Der Auto-Dandy, ebenfalls mit gutem bis sehr gutem Einkommen, oft auch aus den letzten Generationen gut mit Geld versorgt. Autos werden rein als Statussymbol und Geldanlage angeschafft. Kann einen 13er Gabelschlüssel nicht vom Schraubendreher unterscheiden, glaubt aber dennoch der große Kenner zu sein. Marken wie Opel, Ford, Fiat, etc. sind absolut unter seinem Niveau. Eigentümer und Fahrer solcher Fahrzeuge sind für ihn Pöbel, mit dem er, wie auch in seinem sonstigen Leben, nichts zu tun haben will.
Gruß
Fred