Leute, ich erzähl keinen Blödsinn. Ich will nur nicht, daß die Erwartungen zu hoch ausfallen und ich dann bei einem Treffen ausgelacht werde. 
Bilder sind immer schön. Ich fotografier ja auch nicht die schnöden Ecken. Es sind immer noch Kratzer und Beulen in den Zierleisten, Kratzer an den Stoßstangen und auf den Scheiben. Klar, der Wagen ist ja auch 42 Jahre alt. Und ALLES habe ich auch nicht in Neu gekauft. Da wird man ja arm. Mir liegt sehr viel daran, das alte Material bestmöglich aufzuarbeiten und wiederzuverwenden. Die Lackierung hält auch keinen kritischen Blicken stand - dafür war sie konkurrenzlos günstig und ich habe einen guten Beitrag zu der Initiative zur berufseingliederung "schwer Erziehbarer" geleistet.
Wo ich aber nicht gespart habe, ist die Technik. Da düfte jetzt alles was die Sicherheit betrifft neu oder neuwertig sein. Fahrwerk, Bremsen, Beleuchtung usw.
Und ich bin KEIN Fachmann (auch wenn ich irgendwann mal KFZ - Mechaniker gelernt habe). Heute bin ich Bürohengst und erlese/erarbeite mir alle Fertigkeiten, welche ich mir zutraue. Den Rest lasse ich auch schon mal extern machen. Sehr viele Tipps bekommt man hier im Forum und durch Rainers Manta A Zeitung (wo ist eigentlich das Jahrbuch 2013?)
In erster Linie stand bei mir der Spaß, so ein Auto selbst oder halt in weiten Schritten selbständig wieder aufzubauen. Ich habe nunmal ein Faible für alles aus den 70-ern. Der Manta ist nicht das erste, was ich aus dieser Zeit wieder herrichte (Restauration möchte ich das nicht mehr nennen - das können Andere besser), auch Möbel, Fotoapparate und Hifi-Geräte aus dieser Zeit hab ich schon repariert und wieder schön gemacht.
Wer mich kennt, der weiß auch, daß der Manta für mich die letzten Jahre sowas wie eine Beschäftigungstherapie war und auch noch ist. Ich musste mich halt von "anderen Gegebenheiten" etwas ablenken.
Und diesen Job hat der Manta gut gemacht 
btw: man kann hinten schon Platz nehmen 