Beiträge von Monzablau

    Jungs, schaut euch die Form der Rädersterne mal genauer an. Anhand der Ausbuchtungen für das Bohren der Löcher für die Radmuttern ist erkennbar, dass alle Sterne aus EINER Form stammen und je nach Verwendungszweck und Fahrzeug unterschiedlich gebohrt werden konnten.

    Die Ford Pflaume ist auf den Abgüssen nur zu erkennen, weil Ford der Initiator (1968?) für diese Räder war, allerdings keinen Gebrauchsmusterschutz darauf geltend gemacht hat (te). Insofern war es dem Hersteller der mehrteiligen Räder recht und billig, die Rädersterne auch für andere Fahrzeuge zu bohren.

    Wichtig: bei der Produktion dieser mehrteiligen Räder ging es nicht um die Verwendung als Zubehör, sondern ausschließlich um den Rennsport. Wir reden hier vom Zeitraum 1968 (?) bis 1976. Wenn ich das richtig erinnere, waren mehrteilige Räder für die Montage an Serienwagen zum Einsatz im Straßenverkehr vor 1965 (?) überhaupt nicht zulässig.

    Bitte korrigiert mich bei den "?".

    Rainer

    Da hast du keine Chance mehr, diese Zeitungen wollen im Großen und Ganzen nur noch Umsatz machen.

    Natürlich. Die wollen auch (noch) leben. Aber für die hohen Magazinpreise darf ich wenigstens etwas Vernünftiges verlangen. Von "Qualitätsjournalismus" will ich hier nicht anfangen. Denn wenn der nicht (mehr) möglich ist, sollte man den Ball flach halten und nur das (ab-) schreiben, was als gesichert gilt.

    Wenn aber ein Redakteur von "Classic Cars" (07-2020) in seinem Magazin (vorsichtig ausgedrückt) erfundene Berichte bringt, dann hört der Spaß auf. Im besagten Heft taucht auch ein Omega C40 Caravan auf, den der Schreiberling glatt Irmscher als Besitzer zuschreibt, obwohl das Auto von "Opel Classic" stammt. Und wenn diesem "Münchhausen" noch nicht einmal auffällt, dass der Omega Caravan eine komplette Senatorfront trägt, reicht es wirklich.

    Was sollen da die heute jungen Leser sagen, wenn sie das Heft in ein paar Jahren in die Finger kriegen? Wir dürfen gespannt sein. Ich bin zwar nicht der Gralshüter der Historie unserer Autos (da gibt es Leute mit mehr Wissen zum Thema Ascona-/Manta-A), doch wenn sich die fehlerhaften Presseberichte in unserem Jubiläumsjahr derart häufen, kann ich als Opelfan nicht anders.

    Rainer

    Das stimmt für einige von UNS. Aber es gibt doch immer wieder Neueinsteiger, die vielleicht durch solche Artikel auf unsere Autos aufmerksam werden.

    Auch hier im Forum werden doch immer wieder die gleichen Fragen gestellt. Und wir antworten. Das ist Sinn und Zweck eines solchen Forum. So auch die Wiederholungen einer Fachzeitschrift.

    Solange über etwas geschrieben und gesprochen wird, lebt es - egal ob positiv oder weniger positiv

    Nun ist es wieder passiert. In der Zeitung "Classic Cars" der Autozeitung (07-2020) steht ein Bericht über den gelben Breitbau von Opel, der KOMPLETT in punkto Rennhistorie falsch ist. Wie soll man bei so viel Desinformation da noch etwas richtigstellen, damit spätere Leser nicht aufs Glatteis geführt werden? Der (unerfahrene) Redakteur hat die ihm (wahrscheinlich von Opel) erzählten Märchen über das Auto geglaubt und stumpf niedergeschrieben.

    Rainer

    Das OG ist für den 19S, das OH für den 16S.


    Auch die Wandler sind verschieden, die mit den gelben Markierungen sind 16S, grün 19S

    Lesen hilft.

    Du kannst die Automatik vom 16S auch im 19S fahren. Es werden sich durch die andere Wandlergeometrie und die anderen Ventile im Hauptölkanal minimal andere Schaltpunkte ergeben.

    Es hängt aber davon ab, wie fit das Tauschgetriebe noch ist. Wenn das Ding 150 tkm drauf hat, Brocken im Filter stecken und das Öl verbrannt ist, lohnt der Umbau nicht.

    Rainer

    Was nützt euch die beste Liste von Getrieben, wenn diese teilweise nicht mehr aufzutreiben sind und noch nicht einmal Klarheit darüber herrscht, mit welcher HA-Übersetzung gefahren werden soll?

    Das ist wieder mal ein Thread zum Abgewöhnen. Elendig lang, kaum Info und viel Kaffeesatzleserei.

    Rainer

    Also ich für mich habe noch in Erinnerung das meine Lackierergebnisse mit relativ wenig Luft und wenig Farbzugabe in der Pistole am einfachsten zu lackieren waren, und zu den besten Ergebnissen geführt hat.

    Man lackiert dann quasi nass in nass, die Farbe trocknet schon wärend dem Lackiervorgang, die Gefahr Läufer zu produzieren, ist geringer.

    So auch meine Erfahrung. Man muss zwar mehr Gänge spritzen, doch die Kontrolle des Lackauftrags gelingt viel besser. Am besten ging das mit den ollen Kunstharzlacken damals. Gut und reichlich verünnen und dann mit wenig Druck auftragen.

    Rainer

    Und das gefährliche Internet halbwissen kommt dann auch noch dazu

    Stimmt, doch gegen diese Art der Verdummung kämpfe ich seit Jahren erfolglos.

    Aber du kennst doch den Unterschied zwischen einem Experten und einem Spezialisten?

    Ein Experte ist einer, der von ganz vielen Dingen immer ein wenig weiß. Und ein Speizalist ist einer, der von ganz wenigen Dingen immer sehr viel weiß. Die Wahrheit scheint irgendwo dazwischen zu liegen.

    Doch da frage ich mich: Wo sind eigentlich die Generalisten geblieben?

    Rainer

    Man bedenke, dass das keine Opel Fachzeitschrift ist. Wenn ich alle technischen Details und die komplette Historie wissen will kaufe ich mir z.B. ein passendes Buch von Rainer aber keine Zeitschrift mit einen 2-3 seitigen Bericht.

    Danke für die Blumen. Wie ich jetzt erst erfahren habe, wurde für den Bericht in der Oldtimer Markt u.a. mein letzter Artikel aus der Clubzeitschrift der Alt Opel IG verwendet. Leider ohne Info/Rücksprache. Einen Auszug findet ihr hier: https://alt-opel.eu/index.php?sn=c…0#asconamanta50

    Rainer

    Ich bleibe bei meinem Urteil. Der Wagen ist von vorne bis hinten komplett vergammelt und er wurde mit unsachgemäßen Blecharbeiten über den TÜV geschweißt. Da bleibt nur eine teure Totalsanierung, oder du suchst dir eine bessere Karosse. Hier wird ja gerade eine angeboten.

    Rainer