Den Fahrer hast du vergessen!
Rainer
Den Fahrer hast du vergessen!
Rainer
Die Blechdeckel halten nicht richtig dicht. Gummistopf sind da wesentlich besser.
Rainer
Wenn, ist das ein Midikit. Mit dem Luftfilterkasten bekommt man so etwas eingetragen. Aber mit offenen Filtertrichtern wohl nicht.
Bevor du anfängst zu basteln, besorg dir die technischen Unterlagen und spreche mit dem TÜV. Wenn du weißt, was da geht, kannst du dir den Kram kaufen.
Rainer
Nachstellen des Pedalwegs erfolgt am Exenter.
Rainer
Das ist die zweite Version der Blechdeckel. die ersten (Produktion Juli bis September 1970) hatten auch runde Deckel, aber glatt mit zwei angeschweißten Drahtfedern. Aufheben und durch Gummistopfen ersetzen.
Rainer
Wenn man die späteren Fahrzeuge ab Bj. 8-1973 mit den Wagen bis Fg. Nr. in Sachen Rost miteinander vergleicht, liegen Welten dazwischen.
Viel Glück!
Rainer
Ich spiele auch mit dem Gedanken, rede aber erst mal mit meinem TÜV-Prüfer.
Möchte da nicht irgendwann Ärger haben.
Im berüchtigten Kreis Pinneberg gibt es komischerweise damit keine Probleme. Wohl weil der Tank schwarz lackiert ist?
Rainer
Moin Heiko, wollen wir in meiner Zeitung noch einmal ein Update starten?
Rainer
Es geht schon, ist halt gewöhnungsbedürftig wenn man neue autos gewöhnt ist. Fahr schon ein paar jahre so. Was muss da geändert werden?
Richtig. Doch was bei den BKV immer wieder nicht beachtet wird, ist das Kammervolumen und die Hubleistung der Membran. Meist wird nach BKV mit einem größeren Durchmesser gesucht, der leider nicht immer für die Unterdruckleistung ausschlaggebend ist. Denn gleichermaßen ist auch die Bautiefe oder -höhe des BKV zu beachten. Da das Kammervolumen schlecht messbar ist, kann man den BKV seiner Wahl und das alte Pendant in Wasser tauchen und die verdrängten Volumina vergleichen. Die Hubleistung der Membran kann man am besten prüfen, wenn man den BKV ohne HBZ einbaut und dann durch Pedaltreten den Hubweg misst. Oft lässt sich die Leistung eines BKV schon durch eine geringe Verstellung des Pedalwegs steigern.
Rainer
592375108
Passt.
Manta Luxus, gebaut in der zweiten Dezemberwoche 1970 in Bodum und gleich nach der Auslieferung zugelassen.
Rainer
Muss erst noch etwas hübsch machen.
Ja, wäre interessant, da es zwei verschiedene Metalldeckel gab.
Gibt mal die Fg. Nr. rüber, damit ich schon mal gucken kann.
Rainer
Wann wurde der Wagen gebaut?
Rainer
unjefähr 50 zu lang sind
Nagel mich bitte nicht auf den Millimeter fest. 50 mm könnten aber stimmen. Ich bin unterwegs und kann nicht im Archiv nachsehen.
Rainer
Da muß doch ständig Kühlwasser gefehlt haben
Das hatte ich mich auch gefragt. Doch dem Motor wird das Wasser geschmeckt haben. Doch das Innere des alten Gummirings sieht nicht gut aus. Da hat anscheinend Frostschutz gefehlt.
Rainer
Der Ring muss aber schon sehr lange undicht gewesen sein.
Rainer
Bei Crashtests Ende 1970 wurde festgestellt, dass das Kupplungsseil bei einem Frontalzusammenstoß mit den Anschlüssen und Kabeln +/- von der Batterie zum Anlasser und am Anlasser selbst in Kontakt kommen kann. Deshalb wurde die Kabelführung von der Batterie zum Anlasser geändert und der Kupplungszug zusätzlich gesichert (s.o.). Grund: Motor und Getriebe sollen bei einem Frontalzusammenstoß nach hinten unter den Wagenboden gedrückt werden. Dabei kann/wird der Kupplungszug zwangsläufig gelängt bzw. eingeklemmt. Dadurch wird die isolierende Schutzhülle zerstört und der Zug kann unter Strom stehen oder einen Kurzschluss verursachen. Brände im Motorraum nach den Crashtests belegen dies.
Die zusätzliche Masseverbindung geht von der Schraube der Getriebeglocke unterhalb der Anlasserbefestigung quer rüber zur Verschraubung des Stabis an der Schubstrebe. Manche Werke montierten diese auch auf der anderen Motorseite, was ja auch geht. Nur hier wurde das Masseband an der seitlichen Stütze am Motorblock montiert, die nach hinten in Richtung Kupplungsglocke geht. Grund: das Hosenrohr wäre sonst im Weg.
Rainer
Meins geht von einer Schraube am Ventildeckel zur Spritzwand...
Das ist keinesfalls original, da Ober am Ventildeckel die größte Seitenneigung des Motors im Betrieb auftritt.
Rainer
In der Hülse zur Durchführung des Kupplungszuges durch die Spritzwand wird eine schwarze Isolatorhülse aus Kunststoff eingesteckt. Diese sollte konstruktiv verhindern, dass der Kupplungszug im Fall eines Unfalls einen Kurzschluss verursacht. Auch das hatten wir hier schon mal.
Auf dem linken Motorhalter befindet sich (bis Fg. Nr.) eine zweite Blechlasche, durch den der Kupplungszug zur Vermeidung von Kurzschlüssen geführt wird. Zusätzlich ist auf der Hülle des Kupplungszuges noch ein Stück Gummischlauch gezogen, damit die Hülle durch die Bewegung beim Betätigen der Kupplung nicht so schnell durchscheuert. Hatten wir ebenfalls schon mal.
Als dritte Maßnahme zur Vermeidung von Kurzschlüssen wurde die Führung von +/- Kabeln von der Batterie zum Anlasser ab 11-1970 geändert. Zwri zusätzliche Masseanschlüsse kamen hinzu. Einmal oben von der Minusklemme an der Batterie zur Spritzwand und einmal vom Motorblock an die Spritzwand. Der zweite Masseanschluss wurde leider in den Werken nicht immer (korrekt) montiert.
Die Kupplungszüge vom B-Modell haben bis 07-1977 dieselben Aufnahmen/Enden wie unsere Wagen. Doch sind die Züge vom B-Modell ca. 5-7 cm länger.
Diese Angaben beziehen sich auf den Originalzustand.
Also ich hab keine Probleme mit dem Kupplungszug
Ich auch nicht. Aber ein beheizter Kupplungszug hat schon was.
Rainer
es gibt kaum eine Farbe die einen Manta oder Ascona hässlich machen würd
Doch, Schwarz ist so eine Farbe, die m.E. nach überhaupt nicht zu unseren Autos passt.
Rainer