Beiträge von Monzablau

    nein, die ersten mit G- Kat von Opel wurden gegen Ende der 80er in Deutschland verkauft. Erkennbar an dem C in der Motornummer ( ZB. C20NE ) . aber es gab bei unserem A Model bei der US VersIon den 1,9E mit G-Kat ab Werk

    Den 20i Kat gab es ab 1987 für den Manta B mit einem ungeregelten Kat, Leistung 107 PS. Wahlweise, ohne Aufpreis.

    Den 19E für die USA gab es zuerst in Kalifornien (84 PS) mit einem ungeregelten Kat. Nach einer Überarbeitung der Motorsteuerung wurde der 19E mit ungeregelten Kat (ca. 94 PS) in ganz Amerika angeboten.

    Rainer

    Leider wartet man in Deutschland nicht nur darauf, ob das Kind in den Brunnen gefallen ist. Nein, man wartet noch eine Weile ab, läuft erst dann zum Brunnen und schaut nach, ob das Kind auch unten angekommen ist. Erst dann setzt man hektisch Hebel in Bewegung. In aller Panik wird dann jedoch übersehen, dass noch weitere Kinder zum Brunnen unterwegs sind. Motto: es zählen nicht die toten Kinder, sondern es wird über eine Reduzierung der Brunnentiefe diskutiert. Die aktuelle Krise zeigt dieses immer wiederstehende Verhaltensmuster in Krisenzeiten nur allzu deutlich.

    Rainer

    Code Q

    Der einstellige Code Q wird nur außerhalb von Opel verwendet. Zur Kennzeichnung der Fahrzeuge wird der Code Opel intern immer doppelt ausgeführt, da z.B. Fahrzeuge mit einem Vinyldach (A) mit dem Code AQ gekennzeichnet werden. Bei farbigen Vinyldächern verwendet Opel Zahlen, Beispiel 6H für eine Berlinetta in Monzablau. Zu sehen ist das u.a. auf den Typenschildern.

    Rainer

    Bevor das hier wieder aus dem Ruder läuft und spätere Nutzer dieses Threads verwirrt werden...

    6Q ….und die Nummer wäre 530

    6Q als Code ist falsch, da dieser Code nur mit Vinyldach und nur beim Manta-A Berlinetta und KAD-B Verwendung fand. Der reguläre Code für Tarragonarot ist QQ.

    Die Farbnummer 530 für Tarragonarot beim Manta-A ist korrekt, kam aber erst ab September 1972 zum Einsatz.

    Die Farbnummer 523 für Tarragonarot gab es nur bis August 1970 und ist somit nicht für den Ascona-/Manta-A bestimmt.

    Brinki: Um was für ein Fahrzeug handelt es sich eigentlich?

    Rainer

    ...aber dann braucht man diesen Ersatzteilkatalog erst einmal.

    Dann muss an sich halt die Mühe machen und suchen. zum Glück gibt es heute das Internet. In den Anlaufzeiten war das Suchen viel schwieriger, vor allem im Ausland.

    Den Ersatzteilkatalog bis Fg. Nr. (Juli 1973) gibt es hier (allerdings ohne Nachtragsseiten ab Juni 1971) oder auf CD-ROM in den Verkaufsportalen.

    Rainer

    Es gibt 2! Das Eine bestimmt den Öldruck und sitzt entweder im Steuergehäuse seitlich oder im Ölpumpendeckel.

    Das Andere sitzt direkt da, wo der Ölfilter aufgeschraubt wird. Das ist kein Überdruckventil sondern ein Kurzschlussventil .... für den Fall, dass der Ölfilter dicht ist. Damit trotzdem Öl gepumpt wird. Am Ölfilter vorbei.

    Das alles ist im WHB beschrieben. Ich wiederhole mich.

    Auch für den Wechsel der Motoren von 10 auf 12 Zylinderkopfschrauben und für den entsprechenden Wechsel der Kopfdichtung (Stärke über dem Steuergehäuse) gibt es TI´s von Opel, die man mit Google leicht findet. Warum diskutieren wir hier im 21. Jahrhundert noch darüber, woBEI alles und jedes im Netz zu finden ist? Ist es einfach nur Bequemlichkeit?

    Rainer

    Den SR von Wolfgang habe ich an die Messe Bremen vermittelt. Ich bin in Halle 5 auf dem Stand von "F-Kubik" (Forum für Fahrzeuggeschichte) direkt neben dem Pressebüro der Messe Bremen zu finden. Allerdings nur von Samstag 9 Uhr bis Sonntag 16 Uhr.

    Rainer

    Und woher weis man das es der richtige ist, wenn man in der Bucht und wo auch immer einen kauft

    Ganz einfach den Verkäufer vorher fragen. Auf jeder Seite muss unten rechts das Datum "July 1976" oder später stehen. 90% der Verkäufer streichen dann schon die Segel, weil sie ihre alten Scans des Teilekatalogs bis Fg. Nr. loswerden wollen.

    Der Vorteil des int. Teilekatalogs in Englisch: es stehen wirklich alle Teile ab Fg. Nr. (August 1973) drin, während diese schon bei den ersten Ausgaben der Microfice (ab 06-1973) weggelassen wurden.

    Aber ich sehe schon, ich spreche mit Spezialisten, denen man nichts vormachen kann. Auf geht´s !!!

    Rainer

    Microfice braucht man nicht. Wie ich schon oft geschrieben habe, gab es 1976 einen vollständigen internationalen Ersatzteilkatalog in Englisch, da längst nicht alle europäischen Länder das System Microfice benutzten. Darin enthalten sind alle Änderungen "ab Fg. Nr.", also ab August 1973 bis zum Produktionsende. Diesen Ersatzteilkatalog findet man als Original, oder in Papierkopie oder als PDF auf CD-ROM hin und wieder im Netz (meist im europäischen Ausland).

    Rainer

    Aber ein Restrisiko bleibt natürlich.

    Genau das ist es. Die alten Räder bestehen leider nicht aus homogen gemischten Legierungen, und sie weisen zudem Luft- und/oder Fremdkörpereinschlüsse auf. Legt so eine alte Trommel mal unter einen Röntgenschirm - da wird euch schlecht! Kein Vergleich zu heutigen Rädern.

    Rainer

    Und warum dann keinen Passring in die Felge einschrumpfen? Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht

    Das habe ich schon mal mit einem alten Rial-Rad versucht. Nach ein paar hundert Kilometern bildeten sich rund um den Ring feine Risse im Rad. Ich würde bei alten Räder immer sehr vorsichtig sein, da die Materialgüte ziemlich bescheiden war.

    Ich glaube, wir haben hier alle Möglichkeiten durch und Hannes kann sich die Karten legen. War ja auch Sinn und Zweck der Anfrage.

    Rainer