Beiträge von Monzablau

    Bei Crashtests Ende 1970 wurde festgestellt, dass das Kupplungsseil bei einem Frontalzusammenstoß mit den Anschlüssen und Kabeln +/- von der Batterie zum Anlasser und am Anlasser selbst in Kontakt kommen kann. Deshalb wurde die Kabelführung von der Batterie zum Anlasser geändert und der Kupplungszug zusätzlich gesichert (s.o.). Grund: Motor und Getriebe sollen bei einem Frontalzusammenstoß nach hinten unter den Wagenboden gedrückt werden. Dabei kann/wird der Kupplungszug zwangsläufig gelängt bzw. eingeklemmt. Dadurch wird die isolierende Schutzhülle zerstört und der Zug kann unter Strom stehen oder einen Kurzschluss verursachen. Brände im Motorraum nach den Crashtests belegen dies.

    Die zusätzliche Masseverbindung geht von der Schraube der Getriebeglocke unterhalb der Anlasserbefestigung quer rüber zur Verschraubung des Stabis an der Schubstrebe. Manche Werke montierten diese auch auf der anderen Motorseite, was ja auch geht. Nur hier wurde das Masseband an der seitlichen Stütze am Motorblock montiert, die nach hinten in Richtung Kupplungsglocke geht. Grund: das Hosenrohr wäre sonst im Weg.

    Rainer

    In der Hülse zur Durchführung des Kupplungszuges durch die Spritzwand wird eine schwarze Isolatorhülse aus Kunststoff eingesteckt. Diese sollte konstruktiv verhindern, dass der Kupplungszug im Fall eines Unfalls einen Kurzschluss verursacht. Auch das hatten wir hier schon mal.

    Auf dem linken Motorhalter befindet sich (bis Fg. Nr.) eine zweite Blechlasche, durch den der Kupplungszug zur Vermeidung von Kurzschlüssen geführt wird. Zusätzlich ist auf der Hülle des Kupplungszuges noch ein Stück Gummischlauch gezogen, damit die Hülle durch die Bewegung beim Betätigen der Kupplung nicht so schnell durchscheuert. Hatten wir ebenfalls schon mal.

    Als dritte Maßnahme zur Vermeidung von Kurzschlüssen wurde die Führung von +/- Kabeln von der Batterie zum Anlasser ab 11-1970 geändert. Zwri zusätzliche Masseanschlüsse kamen hinzu. Einmal oben von der Minusklemme an der Batterie zur Spritzwand und einmal vom Motorblock an die Spritzwand. Der zweite Masseanschluss wurde leider in den Werken nicht immer (korrekt) montiert.

    Die Kupplungszüge vom B-Modell haben bis 07-1977 dieselben Aufnahmen/Enden wie unsere Wagen. Doch sind die Züge vom B-Modell ca. 5-7 cm länger.

    Diese Angaben beziehen sich auf den Originalzustand.

    Der Diesel Benny hat im Manta B rechts seitlich nen glaube Kadett-A oder B Tank stehend verbaut..der wird von innen betankt...

    Der liegt aber tiefer als der Einfüllstutzen vom B.

    Wenn im A ein zweiter Tank hinter der Rückbank verbaut wird, liegt dieser über dem Tankverschluss. Entweder tankt man nur innen und dichtet den alten (tiefer liegenden) Tankstutzen ab, oder man muss solange fahren, bis der obere Tank leer ist. Das macht dann beim Nachtanken aber nicht wirklich Sinn.

    Rainer

    Wie und wo sollen die beiden Tanks befüllt werden? Es hat seinen Grund, warum bei B-Manta der Tankdeckel höher liegt als der Zulaufstutzen vom Tank. Alles andere ist Physik.

    Rainer

    Nur zur Erinnerung: die SR-Option war für die Ascona-Kunden damals das Letzte, was bestellt wurde. Vorab wurden andere und bessere Extras geordert. Entsprechend selten sind heute wirklich originale SR-Modelle. Es dürfte heute davon nur etwas mehr als eine Handvoll noch geben. Deshalb halte ich auch die Preislisten von Classic Data & Co. für nicht marktgerecht.

    Rainer

    es genügt, wenn sie hätte erfolgen können.

    Dann bin ich mal gespannt, wie das bei einem 240er belegt werden soll. Es reicht eben nicht, wenn Kumpel XY vom Schrottplatz das hätte einbauen können. Es wird gefordert nachzuweisen, dass das 240er von einem Hersteller/Tuner usw. eintragungsfähig als Auf-/Umrüstung damals angeboten wurde. Dazu ist vom damaligen Hersteller/Tuner das entsprechende damalige Gutachten vorzulegen, und schon wird das 240er mit H auch eingetragen. Briefkopien werden, zumindest hier, seit dem 01.01.2019 nicht mehr als Ersatz für ein Gutachten anerkannt. Wobei wir wieder bei der Eingangsfrage nach einem Gutachten dieses Threads wären.

    Die 30 Jahre Regelung ist allerdings auch in PI unstrittig. Etwas gegenteiliges habe ich auch nicht behauptet.

    Rainer

    Wenn jetzt einer etwas anderes macht, ist das (zumindest für mich) Willkür! Wer damit im Ernstfall wie weit käme, wäre ein Versuch wert. Aber wozu den Ärger? Einfach zum nächsten gehen und gut...

    Ich habe in den letzten Jahren genügend Stress zu diesem Thema mit den Prüfern in meinem Kreis gehabt. Auch hier habe ich deren zum Teil merkwürdigen Ansichten schon mehrfach gepostet. Für mich ist das Thema TÜV und Kreis PI endgültig durch.

    Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass nicht jeder Prüfer gleich tickt und nicht alles, was im Anforderungskatalog steht auch wortgleich umgesetzt wird.

    Da hier im Forum von anderen Hilfesuchenden auch nachgelesen wird ist es mitunter hilfreich, auf diese unterschiedlichen Auslegungen hinzuweisen, anstatt sich hier die Köpfe einzuhauen.

    Rainer