Bei Crashtests Ende 1970 wurde festgestellt, dass das Kupplungsseil bei einem Frontalzusammenstoß mit den Anschlüssen und Kabeln +/- von der Batterie zum Anlasser und am Anlasser selbst in Kontakt kommen kann. Deshalb wurde die Kabelführung von der Batterie zum Anlasser geändert und der Kupplungszug zusätzlich gesichert (s.o.). Grund: Motor und Getriebe sollen bei einem Frontalzusammenstoß nach hinten unter den Wagenboden gedrückt werden. Dabei kann/wird der Kupplungszug zwangsläufig gelängt bzw. eingeklemmt. Dadurch wird die isolierende Schutzhülle zerstört und der Zug kann unter Strom stehen oder einen Kurzschluss verursachen. Brände im Motorraum nach den Crashtests belegen dies.
Die zusätzliche Masseverbindung geht von der Schraube der Getriebeglocke unterhalb der Anlasserbefestigung quer rüber zur Verschraubung des Stabis an der Schubstrebe. Manche Werke montierten diese auch auf der anderen Motorseite, was ja auch geht. Nur hier wurde das Masseband an der seitlichen Stütze am Motorblock montiert, die nach hinten in Richtung Kupplungsglocke geht. Grund: das Hosenrohr wäre sonst im Weg.
Rainer