Beiträge von Monzablau

    ...aber dann braucht man diesen Ersatzteilkatalog erst einmal.

    Dann muss an sich halt die Mühe machen und suchen. zum Glück gibt es heute das Internet. In den Anlaufzeiten war das Suchen viel schwieriger, vor allem im Ausland.

    Den Ersatzteilkatalog bis Fg. Nr. (Juli 1973) gibt es hier (allerdings ohne Nachtragsseiten ab Juni 1971) oder auf CD-ROM in den Verkaufsportalen.

    Rainer

    Es gibt 2! Das Eine bestimmt den Öldruck und sitzt entweder im Steuergehäuse seitlich oder im Ölpumpendeckel.

    Das Andere sitzt direkt da, wo der Ölfilter aufgeschraubt wird. Das ist kein Überdruckventil sondern ein Kurzschlussventil .... für den Fall, dass der Ölfilter dicht ist. Damit trotzdem Öl gepumpt wird. Am Ölfilter vorbei.

    Das alles ist im WHB beschrieben. Ich wiederhole mich.

    Auch für den Wechsel der Motoren von 10 auf 12 Zylinderkopfschrauben und für den entsprechenden Wechsel der Kopfdichtung (Stärke über dem Steuergehäuse) gibt es TI´s von Opel, die man mit Google leicht findet. Warum diskutieren wir hier im 21. Jahrhundert noch darüber, woBEI alles und jedes im Netz zu finden ist? Ist es einfach nur Bequemlichkeit?

    Rainer

    Den SR von Wolfgang habe ich an die Messe Bremen vermittelt. Ich bin in Halle 5 auf dem Stand von "F-Kubik" (Forum für Fahrzeuggeschichte) direkt neben dem Pressebüro der Messe Bremen zu finden. Allerdings nur von Samstag 9 Uhr bis Sonntag 16 Uhr.

    Rainer

    Und woher weis man das es der richtige ist, wenn man in der Bucht und wo auch immer einen kauft

    Ganz einfach den Verkäufer vorher fragen. Auf jeder Seite muss unten rechts das Datum "July 1976" oder später stehen. 90% der Verkäufer streichen dann schon die Segel, weil sie ihre alten Scans des Teilekatalogs bis Fg. Nr. loswerden wollen.

    Der Vorteil des int. Teilekatalogs in Englisch: es stehen wirklich alle Teile ab Fg. Nr. (August 1973) drin, während diese schon bei den ersten Ausgaben der Microfice (ab 06-1973) weggelassen wurden.

    Aber ich sehe schon, ich spreche mit Spezialisten, denen man nichts vormachen kann. Auf geht´s !!!

    Rainer

    Microfice braucht man nicht. Wie ich schon oft geschrieben habe, gab es 1976 einen vollständigen internationalen Ersatzteilkatalog in Englisch, da längst nicht alle europäischen Länder das System Microfice benutzten. Darin enthalten sind alle Änderungen "ab Fg. Nr.", also ab August 1973 bis zum Produktionsende. Diesen Ersatzteilkatalog findet man als Original, oder in Papierkopie oder als PDF auf CD-ROM hin und wieder im Netz (meist im europäischen Ausland).

    Rainer

    Aber ein Restrisiko bleibt natürlich.

    Genau das ist es. Die alten Räder bestehen leider nicht aus homogen gemischten Legierungen, und sie weisen zudem Luft- und/oder Fremdkörpereinschlüsse auf. Legt so eine alte Trommel mal unter einen Röntgenschirm - da wird euch schlecht! Kein Vergleich zu heutigen Rädern.

    Rainer

    Und warum dann keinen Passring in die Felge einschrumpfen? Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht

    Das habe ich schon mal mit einem alten Rial-Rad versucht. Nach ein paar hundert Kilometern bildeten sich rund um den Ring feine Risse im Rad. Ich würde bei alten Räder immer sehr vorsichtig sein, da die Materialgüte ziemlich bescheiden war.

    Ich glaube, wir haben hier alle Möglichkeiten durch und Hannes kann sich die Karten legen. War ja auch Sinn und Zweck der Anfrage.

    Rainer

    Verstehe diesen Riesen Aufwand nicht, wenns auch einfach geht.

    Du fährst ja auch keine alten Ronal 8x13 auf deinem Wagen. Einfach ist, wenn später auch andere Räder auf den etwas weiter vorstehenden Ring passen. Und der Ring ist vom Durchmesser her nicht größer als die hervorstehende Steckachse. Da muss ich keine Bremstrommel ausdrehen und andere Räder passen auch.

    Zudem würde ich immer eine kleine Phase innen an das Mittelloch drehen lassen. Vor allem bei alten Rädern. Das erleichtert die Montage enorm.

    Rainer

    Wobei das zentrieren der ssf schon nur über die Rad Muttern nicht einfach ist...

    Die werden aber mit Kegelbundmuttern angeschraubt, um das Zentrieren zu erleichtern. Wenn die Muttern nicht abgenutzt sind und die Löcher in den SSF durch vorherige Falschmontage nicht krumm sind klappt das auch.

    Rainer

    Um das mal mit den Haltern für den Kupplungszug aufzuklären:

    1. Der im Bild gezeigte Halter für den Kupplungszug am HBZ ist nur für den Rechtslenker, Teilenummer 18 18 651 E. Die Stütze unter dem HBZ ebenfalls.

    2. Der Halter für den Kupplungszug bis Fg. Nr. 8009501 bzw. 3266759 (bis Juli 1972) unten seitlich am Motorblock hat die Teilenummer 6 69 329.

    3. Der Halter für den Kupplungszug ab Fg. Nr. 8009502 bzw. 3266760 (ab August 1972) unten seitlich am Motorblock hat die Teilenummer 6 69 339.

    4. Die Blechlasche auf dem Motorhalter bis Fg. Nr. ist für den Kabelbaum in Richtung Lima und Thermostatgehäuse.

    Rainer

    So kann"s sicher gehen. Ist aber eine riesen Arbeit die Steckachsen so umzubauen. Aber hört sich bis jetzt am besten an.

    Er musste damals ohnehin die Radlager reparieren, weil die breiten Räder der Kadett-Achse ordentlich zugesetzt hatten. Und weil die Steckachsen schon mal draußen waren, hat er das so wie beschrieben in Angriff genommen. Ich würde mir das überlegen, wenn du die Möglichkeit hast.

    Rainer

    So, habe die Info von dem Kadett B Fahrer mit 8x13 Ronal. Er hat die Räder wie oben bereits beschrieben überarbeitet. Ferner hat er hinten (Trommelbremse) einen 7 mm hohen Stahlring (Materialstärke rund 5 mm) auf die Steckachsen geschweißt und das Ganze dann auf Maß (passend zum Mittelloch der Räder bzw. zur Bremstrommel) übergedreht.

    Rainer