Hier ist mein Text zum Modell aus meinem nächsten Newsletter (12-2019), der ab heute verschickt werden wird.
Rainer
Manta-A GT/E in 1:8
Seit dem 21.08.2019 gibt es die erste Ausgabe des neuen Bausatzes im Großmaßstab am Kiosk (s. u.a. Newsletter 11-2019). Zeitgleich wurde die Website für Informationen und den Abobezug freigeschaltet: https://sportcoupe-bauen.de Dort gibt es viele Bilder und ein Video vom Modell. Ferner sind alle Details für den Abobezug aufgeführt. Wie schon berichtet, wird das Modell nun vom französischen Versender „Hachette“ angeboten. Dort hat man das Modell nach den ersten Startversuchen in 2016/17 von der Firma „Eaglemoss“ übernommen. Dass das Modell schließlich doch auf den Markt gekommen ist, war aufgrund der immensen Entwicklungskosten jedoch vorhersehbar. Und schließlich wird unser Auto im nächsten Jahr 50 Jahre alt!
Nach den Angaben auf der Homepage werden die Einzelteile des Modells wöchentlich in insgesamt 110 Sendungen an die Kioske bzw. zu den Abonnenten geliefert. Das heißt, dass man über zwei Jahre lang die Einzelteile sammeln/montieren muss, bis das Modell fertig ist. Und der Spaß ist nicht billig, denn für die 110 Sendungen werden insgesamt rund 1.300.-€ fällig. Da kommt es doch gelegen, dass die Alt-Opel IG eine dieser Bausatzserien verlost. Mit etwas Glück spart man so einen Haufen Geld: https://alt-opel.eu Einige Leser haben schon angefragt, ob die Firma „Hachette“ die Lieferung aller Einzelteile auch gewährleisten kann. Denn bei früheren Ausgaben vergleichbarer Großbausätze (allerdings von der Firma „Eaglemoss“ angeboten) wurden die Lieferungen mangels Nachfrage einfach eingestellt. So etwas kann sich die Firma “Hachette“ meiner Meinung nach nicht leisten. Denn „Hachette“ ist vor allem in Frankreich als verlässlicher Partner in diesen Dingen hoch angesehen.
Auf der Spielwarenesse 2017 in Nürnberg konnte ich ein fertig gebautes Handmuster begutachten, von dem das nun präsentierten Bausatz nur in wenigen Details abweicht. Grundsätzlich ist die Qualität für einen Bausatz dieser Größe akzeptabel, wenn auch nicht überragend. Doch das dürfte in erster Linie dem einfachen Zusammenbau geschuldet sein, der eine weitere Detaillierung kaum zulässt. Wer den Bausatz „Out oft he box“ zusammensteckt und –schraubt, der kann sich ein tolles Auto von imponierender Größe ins Regal stellen. So etwas wird es bestimmt nicht wieder geben!
Trotzdem gibt es bei diesem Modell Raum für Verbesserungen und Änderungen. Ich spreche hier in meiner Funktion als ambitionierter Modellbauer und Rezensent für Modellbausätze. Natürlich könnte man es mit Fernsteuerungen und anderen Gimmicks übertreiben. Doch selbst kleine sowie leicht durchzuführende Detaillierungen bringen dieses Modell weiter nach vorne. Ich habe mich deshalb dazu entschlossen, das Modell Schritt für Schritt zu bauen und in Details zu verbessern. Darüber werde ich in regemäßigen Abständen berichten, damit meine Leser ggf. den einen oder anderen meiner Verbesserungsvorschläge an ihren Modellen umsetzen können.