Beiträge von Monzablau

    Moin Jungs,

    ich habe hier eine externe Anfrage von einem Asconafahrer, mit deren Beantwortung ich mich etwas schwer tue.

    1. Er sagt, sein Sicherungskasten sei original mit 8 statt 6 Sicherungen ausgestattet. Hat jemand so etwas schon mal gesehen? Mir zumindest ist so ein Ding unbekannt.

    2. Er möchte ein Radio anschließen, das zwei Stromanschlüsse hat. 1x für Dauerplus (als Ladestrom für die gespeicherten Einstellungen) und 1x für Zündstrom (zum Betrieb des Radios). Er hatte beide Kabel zusammen an die Sicherung Nr. 3 (Zündschalter Klemme 30 = Dauerplus) angeschlossen. Dabei fliegt ihm immer die Sicherung raus, die in der Zuleitung zum Radio verbaut ist. Was stimmt da nicht?

    Noch habe ich ihm nicht geantwortet. Aus meiner Sicht spricht doch nichts dagegen, wenn er sich den Strom für die gespeicherten Einstellungen von Sicherung Nr. 3 holt, und das Radio über die Sicherung Nr. 4 holt?

    Rainer

    Das Bezugsmaterial der Armaturenbretter ab Fg. Nr. ist von anderer Qualität bzw. von einem anderen Zulieferer. Diese Armaturenbretter sind etwas resistenter gegen die UV-Strahlung. Doch im Laufe der Zeit reißen alle Armaturenbretter, wenn man sie nicht pflegt und/oder abdeckt. Die Weichmacher verflüchtigen sich aus dem Bezugsstoffen und die Aufschäumungen darunter zersetzen sich langsam.

    Eine Reparatur mit den hier gezeigten "Spachteln" bringt nur kurzzeitig Abhilfe, bevor der nächste Riss kommt. Ich habe den "Spachtel" mal vor Jahren ausprobiert und leider keine guten Ergebnisse erzielen können. Denn das "Kopieren" der feinen Narbung des Bezugs ist einfach nicht richtig hinzubekommen.

    Mercedes hat das gleiche Problem, z.B. bei 123er und 107er Modellen. Dort werden in Kürze neu bezogene Armaturenbretter angeboten werden. Allerdings zu astronomischen Preisen.

    Rainer

    schon etliche Leute damit beim TÜV durchgefallen sind.

    Dann sind die den Umbau falsch angegangen, bzw. ohne den TÜV vorher zu informieren. Ich habe bis jetzt vier Weber DGAV eingetragen bekommen - ohne Gutachten. Und mein TÜV in Pinneberg stellt sich bei Opel, Ford und Fiat echt pissig an. Ich musste lediglich folgende Dinge erledigen: Vorlage Vergasertypenblatt von Weber, Messprotokoll der CO-Werte (850 U/min. Leerlauf/3.000 U/min./5.600 U/min.) und ein Messprotokoll von einem geeichten/zugelassenen Leistungsprüfstand (kW bei 5.600 U/min an der HA sowie rechnerischer Nachweis der kW an der KW). Zusätzlich wurde beim TÜV noch eine Geräuschmessung durchgeführt. Das wars, da ich VORHER alles mit dem TÜV abgestimmt hatte.

    Diese Prozedur wird man künftig verstärkt durchführen müssen, da gute/funktionierende Solex DIDTA langsam aussterben.

    Rainer

    Das Beste ist, das alte Kühlwasser aufzufangen und wieder zu verwenden. Denn der Kalk im Wasser ist schon ausgefallen und Sauerstoff ist auch kaum noch drin. Man sollte lediglich die Frostschutztauglichkeit der alten Brühe testen und ggf. Glykol (= Korrosionsschutz) nachfüllen, bis der Wert wieder passt. Das Ganze dann filtern und zurück damit ins Kühlsystem.

    Zurück zu den Wasserpumpen?

    Rainer

    Von 400er Ascona/Manta mal abgesehen, kam der 2.4i Kat erst 1988 im Omega A auf den Markt. Ab 1991 dann auch im Frontera A. Insofern wird das mit einer Eintragung 10 Jahre nach EZ nix. Hier würde dann nur die 30 Jahre-Regelung greifen. Da auch das nicht gegeben ist, wird es mit dem H nach Katalog mit dem 2.4i auch nichts. Doch eine reguläre Eintragung mit Kat (hier muss das komplette Motorensystem inkl. Abgasanlage von vorn bis einschl. Kat verbaut werden) wäre möglich.

    Damit wie nicht wieder abschweifen....:)

    Rainer

    Frage mal deinen Teilehändler vor Ort. Die haben die Dinger, die bei uns passen, meistens noch liegen. Beim Onlinekauf wird es allerdings schwierig. Früher oder später werden unsere Befestigungen ohnehin nicht mehr in den Packungen beigelegt. Also: schön aufheben und nicht gleich entsorgen.

    Was für ein Fabrikat hast du denn gekauft?

    Rainer

    Dino: verstanden.

    Doch ich habe gestern mal originale neue Silentblöcke gemessen. Höhe (ohne die aufgeschweißte Mutter) 35 mm. Außengewinde M8 x 1 und ein Innengewinde M10 x 1. Die originalen Silentblöcke sind sehr weich - im Vergleich zu neueren, die ich von Splendid Parts gekauft habe.

    Sind die originalen Silentblöcke eingebaut, reduziert sich ihre Höhe auf ungefähr 30 mm. Durch die Torsion verformen sich die Gummis schon deutlich. Aber wie schon gesagt, sind die originalen Silentblöcke sehr weich, was eine Montage bzw. das Fluchten wohl vereinfacht. Und da durch die weichen Gummis mehr Bewegung möglich ist, wird auch das Lager geschont, das ja auch flexibel aufgehängt ist.

    Rainer

    Bei deiner Montage fluchtet so einiges nicht. Die Silentblöcke sind m.E. nach mit 40 mm zu hoch. Sind die evtl. vom Rekord D (die sind dicker und höher als bei unseren Kisten)? Denn ich messe bei originalen neuen Silentblöcken nur 35 mm und im eingebauten Zustand sogar nur 31 mm.

    Wenn du das so fährst, wird das Mittellager nicht lange halten.

    Für die Montage des Mittellagers musst du die drei Blechnasen zum Fixieren zurück in die Öffnungen biegen und sie dann nach der Lagermontage wieder in das Gummi drücken.

    Rainer