Beiträge von Monzablau

    Wer hat dir das gemach

    Das war eine kleine Felgen-/Räderfirma in Bönningstedt bei HH. Die gibt es wohl heute noch.

    Ich würde dir raten, rund um M. mal anzufragen, wer mit so etwas Erfahrung hat. Dabei nur auf die Läden konzentrieren, die nicht nur angelieferte Kompletträder draufstecken (können). Meistens sind es kleine Betriebe, die auch Rennsportteams unterstützen. Das kostet zwar etwas Mühe, doch der Erfolg wird dir recht geben.

    Das ganze Abdrehen ist kein Geheimnis. Seit Urzeiten funktioniert das schon so. Insbesondere bei Freigängigkeiten von Bremssätteln anderer Hersteller und (eben) korrekter Zentrierung von unpräzise gegossenen Alurädern. Unsrre alten Räder haben schon im Neuzustand so gewaltig geeiert, dass einem heute schlecht werden würde.

    Heute wollen sie zwar alle einen Haftungsausschluss für ihre Arbeit haben. Doch den kannst du getrost geben. Denn unsere ollen Räder haben so viel überschüssiges Material drauf, dass zwei Zehntel wirklich nicht die große Musik spielen.

    Rainer

    Hannes: ich hatte dir ja schon gesagt, das es am besten funktioniert, wenn du die Räder von innen an der Nabe sauber ausdrehen lässt und dir dann passende Zentrierringe drehen lässt. Das habe ich bei ähnlich blöd konstruierten US-Alurädern auch schon machen lassen.

    Rainer

    Grundsätzlich: Opel hat sich bei der Einführung der 246er Bremse nicht ohne Grund dazu entschieden, die Räder so zu ändern, dass genügend Patz zwischen Sattel und Radkranz/Mittelstern verbleibt.

    Meine Erfahrung: SSF für Ascona-/Manta-A (5,5x13, ET 37) mit vier Langlöchern passen NICHT auf eine 246er Bremse.

    ABE für Ascona-/Manta-A: Dort steht, dass SSF mit 8 Rechtecklöchern ZWINGEND auf der 246er Scheibe gefahren werden müssen. Wer etwas anderes fährt, hat keine Betriebserlaubnis mehr.

    Wenn jetzt irgendwer irgendwas gebastelt hat, hat das nichts mit der Serie/Originalität zu tun. Denn nur zu gerne wird an Bremssätteln und Rädern rumgeschliffen, um noch eine Freigängigkeit erreichen zu können. Von Spurplatten will ich nicht erst anfangen.

    Man muss also klar zwischen original und modifiziert trennen. Sonst wird das hier wieder ein endloser Thread.

    Rainer

    Die Plastikpins sollen sicherstellen:

    - Das die benötigte Länge der Lenkspindel beim Einbau im Werk eingehalten wurde

    - Die Lenkspindel sich nur in der Länge zusammenschiebt, wenn eine Verformung des Vorderwagens in Richtung Fahrgastzelle eintritt (Crash)

    - Sich die Lenkspindel im Normalbetrieb nicht verformt/zusammenschiebt und ggf. die Funktion der Sicherheitslenksäule nicht mehr gegeben ist

    Auch für die o.g. Punkte gibt es Hinweise im WHB. Lesen hilft hier zu verstehen.

    Rainer

    Bitte schaue zunächst mal ins WHB um die Basics zu klären. Wir können dir hier nicht im Geiste beim Schrauben zugucken und dich in der Praxis steuern.

    Und: die Hinweise zum Auseinanderziehen der Sicherheitslenksäule beachten. Du wärst nicht der erste, der die Plastilins in der Lenksäule abschert.

    Rainer

    Die Lenksäule am besten komplett ausbauen (siehe WHB). Zwei Schrauben unter dem Armaturenbrett, eine am Wagenboden und das Kreuzgelenk an der Lenkstange lösen. Dann die E-Stecker aus dem Sicherungskasten ziehen.

    Zum Ausbauen NICHT am Lenkrad ziehen, sondern am Lenkstützrohr anfassen.

    Rainer

    Es ist noch schlimmer gekommen, als wir es schon vermutet hatten.

    1. Universal-Sicherungskasten von Conrad mit 8 Steckplätzen wurde mit Silikon VOR den org. Sicherungskasten geklebt, weil der originale total vergammelt war.

    2. Die komplette Verkabelung im Sicherungskasten hatte nur in zwei Farben: grün und schwarz.

    3. Der Radioanschluss + war mit drei fliegenden Sicherungen versehen, von denen zwei defekt waren.

    4. Das Radio (-gehäuse) hatte keinen Masseanschluss.

    Ich habe das Gespräch dann abgebrochen und ihm empfohlen, sich eine Fachwerkstatt oder jemand der sich damit auskennt zu suchen.

    Rainer