Beiträge von Monzablau

    "Vor die Füße gelegt" heißt, dass man nicht sofort eine Antwort bekommt und nach Experten mit richtig Ahnung nicht lange suchen will. Denn von den (richtigen) Experten gibt es nur wenige. Um diese überhaupt ausmachen zu können, muss man sich selbst ein gewisses Basiswissen aneignen, sonst findet man nämlich auch diese Experten nicht.:P

    Hier ist Geduld gefragt. Wir sind hier im Forum nicht "Opel-Wiki" (wo man auf den Kopf drückt und schon kommt eine Antwort), sondern ein Kreis von Usern, die sich mit Erfahrungen austauscht und damit anderen Usern (vielleicht) Hinweise/Tipps zum Bessermachen geben kann.

    Das alles steht vor dem Hintergrund des Erhalts unseres Fahrzeugs. Und damit auch die Aufgabe dieses Forums.

    Rainer

    Verstehe ich. Man sollte aber auf den Treffen immer den Besitzer ausfindig machen und Fragen stellen. Oder, was einfacher ist, sich Leute auf dem Treffen suchen, die Ahnung haben.

    Nimm mir es mir nicht übel: Aber das Wissen um den Originalzustand kommt nicht von allein, oder es fällt einem auch nicht mundgerecht vor die Füße. Man muss stets umtriebig sein und an den richtigen Stellen nachfragen (so wie du), sonst ist man verloren. Denn "Experten" gibt es schon genug.

    Peter hatte mich auch wg. dem bein Matz angebotenen Dichtungsgummi für ein festes Seitenfenster angefragt. Es ist übrigens eine Version bis Fg. Nr. Ich habe ihm gesagt, dass sich die Gummis bis/ab Fg. Nr. nur marginal unterscheiden und man beide Versionen (mit etwas Anpassungsarbeit) verwenden kann.

    Rainer

    Wie bitte, drei konstruktiv unterschiedliche Versionen der festen Seitenscheiben? Es gab nur die Versionen, bis Fg. Nr. und die ab Fg. Nr. Beide sind konstruktiv im Prinzip baugleich. Man muss aber schon genau hinsehen, um die Unterschiede erkennen zu können. Sag bitte genau, wo dein Problem liegt, bevor wir hier von ganz vorne anfangen.

    Und noch ein Tipp: Was man auf Treffen sieht, muss noch lange nicht original sein. 80 Prozent der dort sichtbaren "Lösungen" sind "irgendwie" hingebastelt. Weil es die Leute einfach nicht besser wissen.

    Rainer

    Der (schwarze) Keder hinter Dichtung und Seitenfenster (von außen nach innen gesehen) sitzt auf der Kederkante von Seitenwand und inneremn Radeinbau, damit man damit/daran auch noch die hintere Seitenverkleidung befestigen kann.

    Eine Bitte an alle: Schaut euch bitte originale Fahrzeuge auf Treffen genau an. Sie zeigen euch, wie man es richtig macht. Ich kann zwar die Mühen und Fragen hier verstehen, wenn man einen zerlegten Wagen kauft, und bei dem alle Teile "im Eimer" sind. Doch ein wenig mehr Umsicht hat noch nie geschadet und erspart uns hier so manchen Thread.

    Rainer

    Schöner Hobby-Test, wenn man nicht analytisch vorgehen muss. Doch das muss ich in meinen Jahrbüchern leider so machen, da mir die Leser sonst die Hammelbeine langziehen würden. Das setzt unzählige Testreihen voraus, die alle nach einem vorher festgelegtem Schema ablaufen (müssen), um vergleichbare Ergebinisse erzielen zu können. Trotzdem sehr interessant.

    Und noch einmal: Die org. Gummis bestehen aus aufgeschäumten Material (mit jeder Menge Luftporen), das relativ viel Bitumenanteile enthält. Nennt sich Moosgummi mit verdichteter Oberfläche. Logisch ist damit auch, dass sich das Material beim Einsatz von Weichmachern längt. Erstens wird das Material grundsätzlich dadurch weicher. Zweitens sammelt sich die Flüssigkeit in den Luftporen an und dadurch tritt eine Formänderung ein. Lässt man den Kram anschließend länger liegen, und die verwendeten Weichmacher verflüchtigen sich mit der Zeit (Monate) wieder, geht das org. Gummi (fast) wieder in seine Ursprungsform zurück.

    Die nachgefertigten Dichtungen bestehen aus einem homogenen und nicht aufgeschäumten Material, das ich bisher noch nicht genau analysiert habe. Ich werde hierzu aber noch die Hersteller sowie ein paar Experten für Dichtungen aus der Autoindustrie befragen. Das alles ist sehr mühsam und kostet Unmengen an Zeit - wesentlich mehr als die "Garagentests" eurer Veranstaltungen. Wenn ich dann sicher bin, um welches Material (chemisch) es sich genau handelt, werde ich neue Tests durchführen. Das Ergebins gibts dann im neuen Jahrbuch.

    Ferner habe ich bereits einen Test zur "Beschneidung" der nachgefertigten Dichtungsgummis durchgeführt. Man kann da einiges machen, um die Passungen der Türen zu verbessern. Doch noch bin ich damit noch nicht am Ende. Denn auch hier muss ich die Hersteller der Dichtungen erst befragen.

    Abschließend möchte ich hierzu anfügen, dass ich o.g. "Praxistests" grundsätzlich offen gegenüberstehe. Doch leider vermisse ich dabei (s.o.) die dokumentarische Vergleichbarkeit nebst Analyse. Nix für ungut. Doch hier spricht der Fachautor und nicht ein "Garagenspezialist", der mal irgendwas irgendwo drüber gekippt hat.

    So long bis zum Jahrbuch 2019.:wink:

    Rainer

    P.S.: Leider ist das Netz heutzutage voll von solchen "Expertentipps", auf die, in letzter Konsequenz, meistens doch kein Verlass ist. Denn kaum "eine Sau" macht sich Gedanken dabei darüber, ob das so behandelte Material die gut gemeinten Behandlungen überhaupt dauerhaft übersteht.

    Achim Warmbold hatte mal das Problem, dass er mit seinem Hobel nicht nur die Räder voller Schnee und Eis hatte, sondern auch die Achsrohre bis zum Diff. voll davon waren. Die Radkästen natürlich auch. Nach der WP haben die Mechaniker die Räder vom Wagen nicht mehr runter bekommen. Beim Auftauen mit einer Lötlampe wurde dann noch eine Benzinleitung undicht. Bevor der Wagen abfackelte, konnte der brennende Sprit unter dem Wagen noch gerade rechtzeitig gelöscht. werden.

    Viel Spaß noch!

    Rainer

    So, ich habe beim Verkäufer mehr Bilder angefordert, damit das hier wieder ruhiger wird. Kann mir jemand erklären, warum ein bis Fg. Nr. einen Vorbau ab Fg. Nr. drin hat? (Zu erkennen an den Löchern für das Typenschild beim GT/E). Warum ist an der Befestigung für die vordere Stoßstange eine Platte untergesetzt worden?

    Rainer