Beiträge von Monzablau

    Wer seine oberen und unteren Lenker konstruktiv versteift (wir hatten hier ja mal ein Teileangebot) und Brinkis Buchsensatz fährt, hat im Originalzustand durch ein besseres Fahrwerhalten schon gewonnen. Ob man dann noch Federn/Dämpfer (z.B. Bilstein) ändert, ist Geschmacksache.

    Wenn man auf Treffen mal unter die Autos guckt, sieht man an fast jedem zweiten Wagen völlig ausgelutschte Achsen, an denen kurze Federn, zugedrehte Konis und dicke Räder montiert sind. Ob das der richtige Weg ist, das Fahrverhalten zu verbessern?

    Rainer

    Ich habe meine Adam zwar vor zwei Monaten verkauft. Doch aus Erfahrung eines Kollegen kann ich sagen, dass die weißen Sitzbezüge extrem empfindlich sind. Drei Fahrten mit einer Jeans und schon sind die Dinger hellbau. Und das Zeug geht nicht mehr runter! Die weißen Räder sind Geschmacksache für den, der Spaß am Putzen hat.

    Da es die 1,4er Motoren nur mit 5 Gang gibt, ist das Drehzahlniveau auf der Bahn deutlich zu hoch. Das schlägt sich im Verbrauch nieder. Ich hatte den 1,4er mit 87 PS. Verbrauch im Schnitt 6,5 bis 7,0 Liter. Das können die 1,0er Motoren mit 6 Gang wesentlich besser. Verbrauch im Schnitt bis zu 1,5 Liter weniger. Doch der Sound der 3 Zylinder ist gewöhunungsbedürftig.

    Bei der 1,4er Motoren nerven mitunter gelängte Steuerketten (Simplexkette) und Hochwasser/Korrosion an den Einzelzündspulen, die man nur komplett tauschen kann. Ich hatte das bei 50 tkm. Opel hat das bis heute nicht in den Griff gekriegt.

    Das Sportpaket und das Sportfahrwerk würde ich nehmen, da das Serienfahrwerk zu weich ist.

    Ich habe noch eine sulbstgebaute Abdeckung für den Teppichbelag im Bereich der Stütze für den linken Fuß abzugeben. Ohne die Abdeckung ist der Teppich dort nach 20 tkm ruiniert.

    Das Intelli-Link und das DAB+ Radio würde ich in jedem Fall nehmen. Für die Klimatisierung reicht die Kühlschranktaste.

    Ansonsten ist der Adam sehr solide und zuverlässig. Qualitativ war das der beste Neu-Opel, den ich bisher hatte.

    Rainer

    Bei den US-Autos gab es erst ab Anfang Januar 1971 (nach den Werksferien) 19S Motoren mit Muldenkolben (78 PS) und Bleifreiköpfen mit induktiv gehärtetenVentilsitzen und Hydrostößeln. Die Fertigung von Motoren in der geplanten US-Ausstattung war noch nicht soweit. Doch die Amis haben nix gemerkt.

    Davor wurde ein bunter Mix an Motoren eingebaut. Von 07-1970 bis 09-1970 wurden 19S Motoren (90 PS mit Aluölwanne, wie beim GT) verbaut. Von 09-1970 bis 10-1970 gabs die 19S Motoren mit dickerer Kopfdichtung (ca. 82 PS) und mit gerippter Aluölwanne. Dann kamen die ersten 19S Motoren mit eingesetzten Ringen an den Ventilsitzen dran. Diese wurden dann in 12-1970 durch die 19S-Motoren mit den o.g. Köpfen ersetzt und hatten ca. 80 PS).

    Erst Ende Dezember 1970 fiel den Amis auf, dass die Ascona-/Manta-a bisher nicht mit den richtigen Motoren geliefert worden waren. In der ersten Januarwoche 1971 gb es dann ein neues, verbindliches Abgasgutachten (aus Kalifornien natürlich), das die Anforderungen klar regelte.

    Rainer

    Ab Anfang 1971 (abhängig vom Baumonat und dem Teilevorrat im Werk) wurde die Heizung verstärkt und damit auch der Lüftungskasten geändert. Dieser baute nun etwa 5 bis 7 mm höher. Dadurch wurde die Dichtung auf dem Lüftungskasten zu sehr zusammengedrückt. Also änderte man die Motorhaube, in dem man die vier Reihen Lüftungsschlitze um rund 5 mm höher setzte. Zu sehen ist das auf der Haube anhand einer feinen Blechsicke, die um die Lüftungsschlitze herumläuft.

    Rainer

    Es gibt von Duplicolor eine transparente Grundierung für Kunststoffteile aus der Dose. Dort ist ein spezieller Haftvermittler und auch etwas Weichmacher drin.

    Ich habe vor 30 Jahren mal Kunststoffteile (mit Schwarz seidenmatt als Decklack) mit dieser Grundierung gespritzt. Keine Risse, keine Abplatzer und sogar 250 grad Hitze hat die Lackierung ausgehalten (ein sofort gelöschter Motorbrand).

    Rainer