Der Einbau von Delco und Bosch Limas ging quer durch die Reihen bzw. nach Werken.
Was für eine Lima verbaut war, lässt sich am besten am Stecker des org. Kabelbaums erkennen.
Alle Limas hatte externe Regler.
Rainer
Der Einbau von Delco und Bosch Limas ging quer durch die Reihen bzw. nach Werken.
Was für eine Lima verbaut war, lässt sich am besten am Stecker des org. Kabelbaums erkennen.
Alle Limas hatte externe Regler.
Rainer
Waldaschaff war das nicht. Dafür ist die Brücke zu niedrig und zu alt. Das zweite Bild ist klar Waldaschaff.
Ich tippe beim ersten Bild mal auf eine Ausfahrt des Rhein/Main Clubs vor 1985.
Rainer
In der ursprünglichen Produktplanung (Stand Anfang Juni 1970) sowie in der daraufhin erstellen ABE (erste Version, gültig bis 08-1972) waren Achslasten, Leergewichte und zul. Gesamtgewichte ohne Zusatzgewichte von Ausstattungen kalkuliert bzw. angegeben.
Was die wahren Fahrzeuggewichte/Achslasten inkl. aller georderten Extras anging,hatte Opel sich schlechtweg verkalkuliert. Doch das KBA gewährte Opel eine großzügige Frist (s.u.), damit der Serienanlauf und die Produktion im ersten vollen Verkaufsjahr nicht gestört wurden.
Opel-intern kam man dann bis zum Auslauf der ersten Version der ABE zu folgender "Lösung": alle Fahrzeuge mit Standardausstattung und/oder 16N-Motor erhielten die Achslast (Vorderachse) von 630 kg sowie ein reduziertes zul. Gesamtgewicht. Alle Fahrzeuge mit 16S/19S-Motoren mit Luxusausstattung (auch SR) erhielten die Achslast (Vorderachse) von 630 kg sowie ein erhöhtes zul. Gesamtgewicht. Alle Fahrzeuge mit 16S/19S-Motoren mit Luxusausstattung (auch SR) und Automatikgetriebe erhielten die Achslast (Vorderachse) von 650 kg sowie ein erhöhtes zul. Gesamtgewicht.
Bei auf Vorrat produzierten Karosserien sowie bei Fahrzeugen in Teilmontage (beides ohne konkrete Bestellung produziert) wurden von vorn herein die höheren Achslasten/Gesamtgewichte eingeplant bzw. in die Typenschilder geprägt. denn man wusste ja noch nicht, was für ein wagen das mal werden sollte/konnte.
Mit der Einführung der modifizierten ABE (zweite Version, gültig ab Juni 1972 und bis 07-1973) wurden die wagentypischen Gewichte/Lasten in einem ersten Schritt erhöht bzw. den einzelnen Modellen/Motoren angepasst.
Allein über dieses Thema ließen sich Romane schreiben. Doch das würde hier zu weit führen.
Rainer
Aber es gibt halt nix gescheites. Außer Autos wo der Besen und Schaufel zum zusammenfegen gratis mit dabei ist!!
Moin und herzlich willkommen.
Die meisten vernünftigen Zweitürer werden von der Motorsport-Fraktion abgegriffen.
Rainer
Nein, kein Symbol. Es steht Oel auf der Skala und kp/cm²
Die Anzeige mit der Ölkanne kam erst Mitte der 90er Jahre auf. Denn von da ab konnten die Leute keine physikalischen Leistungsdaten mehr lesen!
Deshalb kam man auf die Idee, den Öldruck mit einer "Kanne" zu kennzeichnen (da die Leute dieses Symbol auch verstehen konnten).
Insofern ist die Angabe von Dino mit "kp/cm² für unsere Autos schon richtig.
Denn wir verstehen UND wissen!!
Rainer
Aber beim Automatik waren doch auch ein paar Details an der spritzwand anders.
Ich hab zum Beispiel auch die 20kg mehr Achslast auf dem Schild stehen aber keinen Automatik.
Zumindest war die spritzwand original und ich hab auch nichts geändert.
Mach dir keinen Kopf darum. Die Daten aus dem SR Buch stammen aus der ABE, meinen Quellen und von Opel.
Grundsätzlich hatten Wagen mit Automatikgetriebe eine um 20 kg höhere Gesamtlast und (will man Opel folgen) auch eine um 20 kg höhere Vorderachslast.
Das verstehe, wer will.
Wenn du 930 kg für deine Voederachslast angibst und auf dein Typenschild gravierst, wird nichts passieren.
Denn diese Details weiß heute kein Prüfer mehr!
Rainer
So wie das aussieht war der Vorbesitzer wohl Dorfschmied - höchstens!
Rainer
Alles Gute hier im härtesten Forum unter der Opel-Sonne. ![]()
Rainer
Danke Matthias,
doch die Leisten von GT passen nur, wenn sie oben und vorne/hinten zugeschnitten werden.
Das funktioniert zwar, setzt aber mehr als Geduld voraus.
Rainer
Alles Westenlice wurde schon gesagt.
Es gibt halt Fertigungstoleranzen beim Vorbau UND beim Spoiler, die in der Addition schon mal 15 oder 20 mm betragen können.
Das Anheften mit Klebeband erscheint mir die einzig richtige Methode.
Rainer
Bin schon gespannt!
Rainer
Rainer, seh ich das richtig, das die Ziffer nach dem Schrägstrich die fortlaufende Nummer der Betriebsanleitung ist? Dann gabs beim Manta mindestens 8 (meine ist von 5/75) und vom Ascona mindestens 10 (meine Letzte ist von 4/75)
So ist es!
Rainer
Probiere es mal in Berlin:
Rainer
Die richtige Betriebsanleitung stammt aus dem Juli 1974 und sie hat die Kennung "KTA-1052/7" (steht auf Seite 3 unten links).
Rainer
Guckt in die technischen Daten sowie die Hinweise zu den ABE´s im SR Buch.
Rainer
Nein, es gab keine SR-Lackierung/-dekor für die Berlinetta - auch nicht gegen Aufpreis und/oder Sonderwunsch.
Was der Händler dann mit dem Wagen nach der Werksauslieferung gemacht hat ist eine andere Sache.
Da wurden damals die tollsten Sachen auf Kundenwunsch "verbessert"
Rainer
Joschi,
deine Fg. Nr. 59 9 625370
59 = Manta-A Luxus (Code SZL 59)
9 = Produktionswerk Antwerpen II
625370 = Laufende Fg. Nr. des Werks Antwerpen II. Demnach wurde der Wagen in der zweiten Oktoberwoche 1971 gebaut.
Rainer
Ist der "Jahrgang 9/74" das Erstzulassungsdatum oder das Produktionsdatum?
Mitgeliefert wurden folgende Dokumente beim Neuwagenkauf:
1. Betriebsanleitung
2. Kundendienst-Scheckheft
3. Fahrzeugbrief
4. Zwei Fahrzeugschlüssel (beide mit Kennzeichnung der Schließungsnummer)
5. Garantie-Blechschild (Protect-O-Plate, falls der Händler an diesem System teilgenommen hatte)
6. Einfahrhinweise (transparenter Aufkleber für die Frontscheibe, lag im Handschuhfach)
7. ABE für die Anhängerkupplung (falls der Wagen in Antwerpen gebaut und in Deutschland ab werk damit nachgerüstet wurde
8. Kopie des Baumusterauftrags des Werks (wurde nach Eingangsprüfung durch den Händler entfernt)
9. Hinweise für die Inbetriebsetzung durch den Händler (wurde nach Eingangsprüfung durch den Händler entfernt)
Rainer
Den SR gab es nur mit schwarzer Haube und den breiten Zierstreifen.
Doch das konnte man auch abbestellen. Dann kam der SR mit den schmalen Doppelstreifen des Luxusmodells.
Die Berlinetta gab es nur mit den dünnen Doppelstreifen des luxusmodells und nicht mit schwarzer Motorhaube.
Rainer