Beiträge von Monzablau

    Das ist schon von Interesse, wenn man nur ein wenig weiter denkt.

    Lieb gewordene Institutionen wie Classic Parts und auch Opel Cassio werden die ersten Streichkandidaten im Zuge eines Verkaufs sein.

    Ich höre jetzt schon das Geheule, wenn es keine günstigen Alt-Teile mehr von Opel gibt.

    Rainer

    Tipps zur Vorserie: Die SR-Räder waren Schwarz mit Kappen und Zierring in Chrom. Die Rücklichter hatten einen zweiten Chromring rund um Rückfahrscheinwerfer und auch auf den Blink/Rücklichkappen. Die Schweller unterhalb der Zierleiste waren Schwarz lackiert.

    Was ist das für ein Zierstreifen? Es fehlen noch die Chromkeder an Front/Heckscheibe und die Antenne ist viel zu lang.

    Welches Vorserienmodell soll es denn darstellen? Ich nehme an ein SR ohne Kriegsbemalung? Wenn ja, fehlt der Doppelauspuff.

    Die Ziergitter in der C-Säule waren bis Ende 1970 am äußeren Rahmen in Wagenfarbe lackiert.

    Rainer :wink:

    Ich setze noch mal einen drauf:

    Es gibt auch Landkreise, die das alte DIN-Schild als H-Kennzeichen zulassen. Dann entfällt das blaue Feld und man hätte dann auf einem 52er-Kennzeichen sogar noch Platz für die Saison.

    Doch noch ist das H-Kennzeichen aucf 8 Zeichen begrenzt. Das heißt, wenn man den Hobel mit Saison zulassen will und vorher schon alle 8 Stellen voll hat, dass man trotzdem ein neues Kennzeichen braucht.

    Es sei denn, man wohnt in einem der o.g. Landkreise.... #))

    Alles wird bekloppter.

    Rainer

    Meine Kenntnisse erweitern sich beinahe täglich.

    Bei den Zierstreifen ist das natürlich auch so. 1999 liegt 18 und 2008 schon 7 Jahre zurück.

    Doch die Darstellung in dem Thread von 2008 stimmt, von ein paar Daten abgesehen, auch heute noch!

    Rainer

    Wenn deine Typschlüsselnummer 482 (Standard 19S) lautet, hat sich das KBA bzw. Opel beim Ausstellen des Briefs verschrieben.

    Die richtige Typschlüsselnummer ist natürlich 485.

    Früher hättest du mir einem Standardmodell etwas günstigere Versicherungsprämien gezahlt. Aber heute ist das egal.

    Rainer

    In der ursprünglichen Produktplanung (Stand Anfang Juni 1970) sowie in der daraufhin erstellen ABE (erste Version, gültig bis 08-1972) waren Achslasten, Leergewichte und zul. Gesamtgewichte ohne Zusatzgewichte von Ausstattungen kalkuliert bzw. angegeben.

    Was die wahren Fahrzeuggewichte/Achslasten inkl. aller georderten Extras anging,hatte Opel sich schlechtweg verkalkuliert. Doch das KBA gewährte Opel eine großzügige Frist (s.u.), damit der Serienanlauf und die Produktion im ersten vollen Verkaufsjahr nicht gestört wurden.

    Opel-intern kam man dann bis zum Auslauf der ersten Version der ABE zu folgender "Lösung": alle Fahrzeuge mit Standardausstattung und/oder 16N-Motor erhielten die Achslast (Vorderachse) von 630 kg sowie ein reduziertes zul. Gesamtgewicht. Alle Fahrzeuge mit 16S/19S-Motoren mit Luxusausstattung (auch SR) erhielten die Achslast (Vorderachse) von 630 kg sowie ein erhöhtes zul. Gesamtgewicht. Alle Fahrzeuge mit 16S/19S-Motoren mit Luxusausstattung (auch SR) und Automatikgetriebe erhielten die Achslast (Vorderachse) von 650 kg sowie ein erhöhtes zul. Gesamtgewicht.

    Bei auf Vorrat produzierten Karosserien sowie bei Fahrzeugen in Teilmontage (beides ohne konkrete Bestellung produziert) wurden von vorn herein die höheren Achslasten/Gesamtgewichte eingeplant bzw. in die Typenschilder geprägt. denn man wusste ja noch nicht, was für ein wagen das mal werden sollte/konnte.

    Mit der Einführung der modifizierten ABE (zweite Version, gültig ab Juni 1972 und bis 07-1973) wurden die wagentypischen Gewichte/Lasten in einem ersten Schritt erhöht bzw. den einzelnen Modellen/Motoren angepasst.

    Allein über dieses Thema ließen sich Romane schreiben. Doch das würde hier zu weit führen.

    Rainer