Beiträge von Monzablau

    Trocken vorgeladene Batterien für die gängigen Größen gibt es quasi nicht mehr. Und Varta verschweißt schon seit Jahren die Deckel auf dem Gehäuse. Wartungsfrei = kürzere Lebensdauer.

    Kaufe Die die Varta für 52.- Euro und melde Dich in fünf Jahren mal wieder. Wenn die Batterie dann noch ihre volle Leistung hat, kannst Du dem Händler vertrauen. Wenn nicht, musst Du dir eine neue Batterie kaufen...

    Kleiner Tipp: die Batterien z.B. von Banner sind nicht viel teurer und sie haben unter den Aufklebern tatsächlich noch Wartungsdeckel. Dann kannst Du die Batterie mit destilliertem Wasser vernünftig "flüssig" halten und zugleich den Grad der Sulfatierung optisch checken.

    Rainer

    Und warum folierst Du den Eimer nicht einfach? Folie in Nato-Oliv gibt´s den laufenden Meter in jeder Kleberbude. Und für gut 1.000.- Euronen packen sie Dir den Bock gleich komplett ein (Vorarbeit von Dir vorausgesetzt).

    Rainer

    Die verdammten Dübel!

    Opel hatte tatsächlich vor, und so ist es auch in den ETK dokumentiert, die Befestigung des GT/E-Frontspoilers (bis auf die beiden äußersten Schrauben an den Kotflügeln) mittels rechteckiger Plastik-Einsteckmuttern (11 04 971, vulgo "Dübel") und von hinten eingeschraubten Blechschrauben (20 38 259) in der Serie durchzuführen. Doch das hätte zur Folge gehabt, dass auch das untere Luftleitblech mit rechteckigen Aussparungen (damit die "Dübel" auch durchgesteckt werden können) zu versehen. Doch das ist in der Serienfertigung so nicht umgesetzt worden. Ich kenne zumindest kein unteres Luftleitblech mit eckigen Aussparungen!

    Stattdessen konstruierte Opel eine Schablone (gleichzeitig als Halter, in den die beiden Spoilerhälften nach dem Bohren eingelegt werden konnten!) zum Bohren der 8 Löcher (D = jeweils 8 mm), die, wenn das Fahrzeug am Band durchlief und zwar BEVOR die Stoßstangen montiert waren, am Fahrzeug mittels Montageklammern (Halter an den Radläufen der vorderen Kotflügel) angesetzt wurden. Dann kamen die Bohrer zum Einsatz. Wie anhand der rechteckigen Löcher im Spoiler (bis auf die o.g. beiden äußeren Löcher) zu sehen ist, erlauben diese die Verwendung von sogenannten Schloßschrauben (glatter, halbrunder Kopf und Vierkant vor dem Gewindeschaft) zur Montage des Spoiler. Zuerst wurden je Spoilerhälfte drei Schrauben montiert. Dann wurden die beiden Schrauben an den Radläufen der Kotflügel montiert.

    Die "Luft" zwischen beiden Spoilerhälften wurde mit 5 mm für die Montage angegeben (Raumluft im Werk min. 17 grad), damit die beiden Teile auch bei Frost oder im Hochsommer noch "arbeiten" konnten.

    Übrigens: wurde der GT/E mit Nebelscheinwerfern bestellt, mussten die Spoilerhälften vorher für die entsprechenden Halter ausgeschnitten werden (s. Rückseite Originalspoiler), was die Opel-Werket gar nicht mochten - da Handarbeit. Dann erfolgte ebenfalls das Bohren der Löcher mittels o.g. Schablone für die Montage der Halteplatten für die Nebelscheinwerfer.

    Soviel von der "Originalo-Front" zum Thema.

    Rainer

    Die Batterien stehen heute nicht mehr umgefüllt im Regal, sondern gefüllt - da angeblich "Wartungsfrei". Und schon beginnt die tödliche Sulfatierung. Wer eine vier Jahre alten Ladenhüter kauft, hat oft nur noch 40% der Nenhkapazität!

    Rainer

    Stoßstangen org. Opel

    1. Alle Stoßstangen wurden OHNE Plastiküberzug in Kartons verpackt
    2. Spätestens ab Januar 1971 verfügten alle Stoßstangen innen über eine Prägung "Blitz-Logo"

    Stoßstangen Ascona-A vorne (im Teilkatalog stehen nur zwei verschiedene Stoßstangen drin, doch diese wurden wie folgt verändert):
    Version 1, bis Juli 1971, Europa-Standardmodell, ohne runde Löcher für Chrom-Hörner
    Version 2, bis Mai 1972, US-Modell, mit großen runden Löchern für Chrom-Hörner
    Version 3, ab Mai 1972, US-Modell, mit großen runden Löchern für große Gummi-Hörner + Löcher für PVC-Leiste
    Version 4, bis November 1972, Europa-Luxusmodell, mit runden Löchern für Chrom-Hörner
    Version 5, ab November 1972, Europa-Luxusmodell, mit Langlöchern für kleine Gummi-Hörner
    Version 6, ab November 1972, Europa-Luxusmodell, mit Langlöchern für kleine Gummi-Hörner + Löcher für PVC-Leiste

    Anmerkung:
    Es gibt/gab für den Ascona-A Repro-Stoßstangen aus asiatischer Fertigung. Diese fallen auf durch dünneres Blech, schlechte Verchromung (innen und außen), schlechte Kantenentgratung, leichten Verzug und fehlendes "Blitz-Logo". Ich vermute mal, dass es sich bei dem Angebot um eine solche Stoßstange handeln könnte. Also: Verkäufer ausquetschen!

    Rainer