Beiträge von Monzablau

    Zwischen Tankstutzen und Karosserie kommt KEINE Dichtung rein. Nur bei US-Fahrzeugen ab 08-1973, bei denen ein Reduzierstück im Einfüllstutzen sitzt, damit man die dicken Zapfpistolen mit verbleitem Sprit nicht einstecken kann.

    Rainer

    wenn das alles in deinem buch steht Opel-Klassiker - Ascona A von Rainer Manthey
    würd ich nich so viel verraten sondern auf den kauf des buches hinweisen

    Steht ja alles drin, doch das Buch liegt wie Blei in den Regalen der Händler. War es vielleicht zu gut?

    Rainer

    "Gelbe" Dämpfer können alles sein. Meistens sind es Bilstein HD = Gasdruck-Stoßdämpfer. Prüfen!

    Die Fahrwerke früher waren wesentlich weicher als heute. Das heißt aber noch lange nicht, dass Deine Federn im Eimer sind. Schon gar nicht nach 90 tkm.

    Neue Gummis sind immer zu empfehlen. Das heißt aber auch: Überall neue Gummis. Und nicht nur die an den Stoßdämpfern, sondern das gesamte Fahrwerk upgraden!

    Rainer

    Wenn ich die Bilder von Deinem Ausflug auf die Bahngleise so sehe, hat vor allem die Hinterachse den größten Schaden erlitten. Deshalb würde ich vorne anfangen mit der Untersuchung. Aber: Ohne Rahmenlehre wird das nix! Deshalb prüfe von vorne beginnend, ob der Motor noch gerade steht und der hintere Getriebehalter keinen Schlag abbekommen hat. Ist bis hierhin alles gerade (und ich meine wirklich gerade!), kannst Du davon ausgehen, dass Dein Wagen nur ab Kardanwellenausgang nach hinten hin krumm ist.

    Wenn aber vorne der Motor schon schief steht und die hintere Getriebehalterung auch schon krumm ist, kannst Du bei diesem Treffer Deine Karosse im Prinzip vergessen. Das biegt Dir kein noch so guter Profi mehr hin. Also: Prüfe das mal durch.


    Rainer

    Björn hat im Prinzip recht. Bei so einem Motoren-Würfelhusten weiß man eigentlich überhaupt nicht, wo man anfangen soll! Deshalb würde ich zunächst einmal nur den Motor prüfen und feststellen, was darin alles so verbaut ist. Also: Kolben, Verdichtung, Brennraumvolumen, Ventilgröße und Hub, Nockenwelle etc. Erst dann macht es Sinn sich über die Zufuhr von Benzin und Luft in ausreichender Menge Gedanken zu machen. Und wenn das geklärt ist, macht man sich Gedanken, wie das verbrannte Gemisch wieder abtransportiert wird. Fächerkrümmer sind auf einem CIH der mittleren Leistungsklasse übrigens eher kontraproduktiv.

    Und: Per Ferndiagnose ist so etwas schon gar nicht möglich!

    Rainer

    Grundsätzlich: Augenmaß hilft hier nicht, da der Wagen im Millimeterbereich vermessen/gerichtet werden muss. Ich habe früher auch geglaubt, dass man das alles nach Auge machen kann und habe viel Lehrgeld bezahlt. Weil mein E-Rekord im Winter mit dem rechten Hinterrad einen Bordstein seitlich heftigst berührt hatte, rückte die Achse um etwa 20 mm nach links. Nach einer kurzer Richtaktion stand er wieder gerade, aber der Antriebsstrang lief danach schief. Die Folge nach 1.500 km: Mittellager defekt, Kardangelenke ausgenudelt, Radlager hinten platt, Reifenverschleiß hinten sehr heftig und dann kam während der Fahrt bei 90 km/h die rechte Antriebswelle raus. Was für ein Spaß!

    Rainer

    Der geknickte Längsträger ist nicht das eigentliche Problem - den kann man recht gut wieder richten. Doch da es den Kofferraumboden sowie den hinteren Radeinbau heftig in Richtung Fahrzeugmitte gedrückt hat, muss ein echter Fachmann ran, der das dünne Dosenblech dieser Bauteile wirklich richten kann. Einfach hindengeln reicht da nicht.

    Und da es auch das Mittellager zerstört hat, müssen auch die Aufnahmen der Achs-Querträgers geprüft werden. Dann muss der Wagen auf beide Rahmenlehren (vo. + hi.) zum Checken der Verbiegungen und danach auf die Richtbank.

    Aber schön, dass es weiter geht! :up:


    Rainer