Beiträge von Monzablau

    Den Midikit (allerdings mit Weber-Flachstrom), so wie ihn Splendid verkauft, bekommt man nach Vorlage der Papiere von Splendit und einer Kopie aus dem Steinmetz/Irmscher-Katalogen problemlos - auch mit H-Kennzeichen - eingetragen.

    Leistung (19S Serie): +14,5 bis + 16,2 PS, je nach Einstellung des Vergasers/Zündung = fett/mager bzw. früh/spät
    Verbrauch (19S Serie): + 2,8 Liter (mager) bis + 4,7 Liter (fett)
    Hinweis: Ein Luftfilter (-kasten) wird beim H-Kennzeichen meist gefordert. Steinmetz bot den Midikit mit dem Solex-Flachstrom an, der aber schon seit 1978 nicht mehr hergestellt wird. Irmscher nutzte ab 1974 den Weber-Flachstrom, für den es heute noch fast alle Teile gibt. Beide Vergaser nicht nicht leicht einzustellen und müssen ständig kontrolliert werden. Nichts für Anfänger!
    Empfehlung: Einbau kontaktlose Zündung + Sprintkrümmer, Ventile + Vergaser alle 5000 km einstellen. Je nach Zustand des Motors ist zu prüfen, ob man nicht Zündkerzen mit einem etwas höheren Wärmewert fahren muss (Verbrennungsbild der Kerzen checken. Bei Motoren mit mehr als 120.000 km Laufleistung ist der Midikit und das Tuning generell nicht zu empfehlen.

    Jetzt mag jeder selbst entscheiden, ob es das wert ist.

    Rainer

    Das war zu erwarten. Im Ausland sind die Arbeitskräfte billiger und wenn von Opel auch nix Dickes mehr kommt, was soll man machen?

    Steinmetz hat auch schon angekündigt, ab Ende 2014 aus dem Opel-Tuning völlig aussteigen zu wollen.

    Wenn das Image einer Marke erst einmal im Keller ist, fangen die Ratten an das Laufen zu kriegen. #))

    Rainer

    Warum so kompliziert und warum muss so ein Wagen unbedingt als Opel oder Vauxhall zugelassen werden. Einfacher ist es, eine Bauratabnahme durchzuführen mit Vergleichsdaten eines Ascona C (aus dem selben Baujahr und vom gleichen Motortyp) und dann lässt man sich selbst als Hersteller eintragen. Fertig. Kein Gutachten, keine Freigabebescheinigung usw....

    Rainer

    Nun habe ich mir Eure Witzchen eine Zeit angesehen und ein wenig Aufklärung folgt:

    1. Die Ausdrücke 5-türig und Hecktür kommen nicht von Opel oder anderen Herstellern, sondern vom KBA!

    2. Hintergrund: Bis zur Einführung eines Caravan als Personenwagen, wurden alle "Opel-Combi" (egal ob verglast oder unverglast) als Lieferwagen 2-türig mit Heckklappe oder Rückwandklappe bezeichnet.

    3. 1953-54 kamen aber die ersten Caravan, die beim KBA als Pkw bzw. als Kombinations-Kraftwagenlimousine eingetragen wurden. Opel war hier damals Vorreiter! Da es bei den Pkw (zumindest im Großserienbau) bis dato keine Heckklappen oder Rückwandklappen gab, bezeichnete das KBA diese als weitere Tür. Ein ehemals als zweitüriger Lieferwagen geplanter Opel, wurde so zu einem 3- oder 5-türigen Caravan.

    4. Interessant: Voraussetzung für die Hersteller für die Eintragung eines Caravan (Pkw) beim KBA war meines Wissens nach, dass die "weitere" Tür (und die hinteren Sitzplätze) verglast sein mussten!

    5. Und: Als es von Opel noch keine Caravan gab, bauten Karosseriebaubetriebe schon Lieferwagen in Caravan um, in dem o.g. Verglasungen nachgerüstet wurden.

    Rainer

    Es gab bei Opel 1969 mindestens 3 Protoypen eines Voyage mit vier Türen, die jedoch alle bei Crashtests zerstört wurden. Bilder davon habe ich, doch die werden irgendwann in einem meiner Bücher erscheinen. Auch einen zweitürigen Pickup gab es - allerdings nur als Zeichnung.

    Rainer

    Dieter: Ich nehme Dich beim Wort! Denn Mitte 2014 werden die noch lagermäßig vorrätigen Ascona-A Bücher verramscht. Das heißt, dass man die Dinger für ca. 10-20 Prozent des Verkaufspreises abgreifen kann. Sehen wir uns dann am Lager bei der Abholung. #))

    Besten Dank aber auch für Deine positive Kritik!

    Rainer

    Mich fasziniert wie was repariert wird. Oder restauriert. Tipps und Tricks. Mit Anleitungen und so.

    Was Bücher anbelangt. Der Ascona A interessiert mich nicht so wie der Ascona B. Doch über den gibts keine Bücher. Ich brauch nicht jedes Buch was man über ein Auto kaufen kann. Mir langt ein gutes.

    Irgendwann hat man einfach alle Pressefotos gesehen. Und die dauernd wieder in neuen Büchern aufzuwärmen interessiert mich halt wenig. Die meisten Bücher beschränken sich auf Modelle, Motoren und Daten. Das was wirklich interessant wäre. Z.B. die Veränderungen während der Produktion. Bilder aus Verkaufsräumen etc. Das findet man nicht.

    In den USA war der Opel Gt sehr beliebt. Bücher hierüber wären bestimmt für den dortigen Markt interessant. Aber Ascona, Kadett und Manta fristeten in den USA ein Schattendasein und interessieren dort heute kaum mehr einen.

    Dann bist Du aber über den Buchmarkt nicht richtig informiert.


    Anleitungen zu schreiben ist sehr aufwändig. Für die neueste Ausgabe des Jahrbuchs der Manta-A Zeitung habe ich allein über 100 Bilder zur Restaurierung von Zierleisten geschossen. Alles wurde haarklein beschrieben, Schritt für Schritt. Wenn Du so was von der Autopresse oder anderen Autoren erwartest, kannst Du lange warten. Denn fast immer gilt der Grundsatz: Wer schreibt, der schraubt nicht und umgekehrt. Es gibt nur wenige Autoren, die so etwas beherrschen.

    Ein Buch über den Ascona B habe ich bereits fertig in der Schublade. Doch da geht kein Verleger ran, weil es sich nicht verkaufen lässt. Und da dieses Buch eben KEIN reines Bilderbuch ist und unzählige Fakten liefert, winken die Verleger gleich ab. Und für die Bilderschnorrer und Besserwisser aus den anderen Foren schreibe ich erst gar nicht! Denn die kaufen keine Bücher.

    Du kennst mein Ascona-A Buch anscheinend nicht? Denn da sind eben nicht nur Pressefotos drin, sondern viele seltene Aufnahmen. Und Veränderungen in der Serie/Produktion auch und Bilder vom Verkauf sowieso. Ach ja, die US-Asconas werden natürlich auch ausführlich beschrieben.

    Ein GT Buch für Amerika? Selten so gelacht. Das haben schon einige Autoren und Verleger versucht. Alle sind sie damit auf die Schnauze gefallen. Erst wenn so ein Buch seit zig Jahren nicht mehr lieferbar ist, werden gebrauchte Exemplare zu Mondpreisen im Internet gekauft. :kopf:

    Rainer

    Ob nun Rigips oder Spanplatte, ist doch egal. So habe ich meinen ersten Kabelbaum auch ausgebaut und angehängt, damit ich bloß später alles richtig beim Zusammenbau mache. Hat geklappt. Jeder fängt mal an der Wand an.

    Rainer

    In der Ausgabe 1/2013 findet Ihr einen Bericht über die Rallye-Versionen der Ascona-A und B Modelle...von Mir

    Brinki: Da bin ich mal gespannt!

    Absatzzahlen: Auf dem Markt für Opel-Bücher sieht es noch finsterer aus. Die Dinger liegen wie Beton im Regal. Vom Ascona-A Buch (Auflage 3.000 Stück) wurden von Februar 2012 bis Ende Oktober 2012 gerade mal 213 Stück verkauft. Und in den USA, wo das Buch wegen seiner englischen Übersetzung auch angeboten wird, gerade mal 1!!!! Ich wiederhole: EINS!

    Abgefahren: Obwohl sich auf dem Buchmarkt eigentlich nur noch reine und billige Bilderbücher mit wenigen und fachlich blöden Texten verkaufen lassen, schreien alle "wahren Autofans" nach Büchern und Magazinen mit mehr Tiefgang. Doch sind die da (s.o.), kauft die Dinger kein Schwein.

    Es wird nicht mehr lange dauern, dann werden überhaupt keine richtigen Fachbücher mehr erscheinen. Dann hat die nachwachsende Generation zwar das Nachsehen, doch im Internet gibt es ja sowieso alles umsonst. Mein Ascona-A Buch wurde drei Tage nach Erscheinen auf einer portugiesischen Privat-Homepage zum kostenlosen Download angeboten. Dank der Aufmerksamkeit und der Intervention meines Verlegers kann sich der Betreiber der Seite auf einen flotten und teuren Prozess einstellen.

    So isses - leider

    Rainer

    Habe gerade den Band 2 der Opel Fahrzeug-Chronik fertiggestellt (kommt Ende des Jahres auf den Markt). Für dieses Buch konnte ich folgende Fakten (Motoren + technische Daten lasse ich mal weg) recherchieren:


    Corsa A Lieferwagen mit 350 kg Nutzlast


    Bauzeit August
    1983 bis Januar 1993

    Aufbauten Schrägheck-Lieferwagen
    3-türig (hintere Seitenwände unverglast, Heckklappe verglast)

    Stückzahl nicht
    bekannt

    Die Produktion des Corsa A (s. dort) läuft bereits
    seit September 1982[font=&quot],
    als im Frühjahr 1983[/font]
    (zunächst nur in Süd-Europa, kurze Zeit später auch in
    Skandinavien und Österreich) ein kleiner Lieferwagen auf Basis der 2-türigen
    Schrägheck-Limousine in Standard-Ausstattung angeboten wird. Der Verkauf in
    Deutschland beginnt erst im Oktober 1983 als „Servicewagen“, jedoch ohne dass dafür besonders
    geworben wird. Der Corsa A Lieferwagen verfügt über unverglaste Seitenwände
    (Verglasung optional bestellbar), eine verglaste Heckklappe, ein
    eingeschraubtes Trenngitter und zwei vordere Sitzplätze. Motoren: 1,0 und 1,3
    Liter Benziner. Neben einigem Zubehör aus dem Corsa Serien-Programm ab Werk,
    kann der Lieferwagen z.B. bei der Fa. Duisberg in Remscheid mit
    maßgeschneiderten Innenausbauten geordert werden (Auftrag und Vermittlung über
    den Opel-Händler). August 1987: 1,2 Liter S ersetzt 1,0 Liter S. Oktober 1987[font=&quot]: 1,5 Liter Diesel
    lieferbar. Oktober 1989[/font]
    : 1,4 Liter i Motor ersetzt die 1,3 Liter Motor. September
    1990
    [font=&quot]:
    Facelift an Front, Heck und Innenraum. Es ist leider nicht bekannt, wie lange
    der Corsa A Lieferwagen überhaupt produziert bzw. in Deutschland angeboten wurde.
    Denn dieses Modell wurde in Deutschland nicht mit einer eigenen Schlüsselnummer
    versehen. Januar 1993[/font]
    : [font=&quot]Produktionseinstellung.[/font]


    Bilder gibt es nur wenige. In meinem Archiv habe ich eine sw/Kopie von einem Verkaufsprospekt.

    Rainer