Beiträge von Monzablau

    Dieter: Also für den Ascona-A ist die Messe jetzt erst einmal gesungen. Mehr verkraftet der Markt nicht. Das Manta A+B Buch mit den Testberichten ist bestimmt das von Johannes Kuhny. Der hat das Buch damals im Selbstverlag auf den Markt gebracht und ist dann von den Verlagen der Testberichte richtig zur Kasse gebeten worden. Deshalb ist bis heute ein Abdruck von kompletten Testberichten (Thema Zweitverwertung) mit Gewinn-Erzielungsabsicht nicht nur teuer, sondern auch rechtlich in Deutschland praktisch nicht mehr machbar. Denn schon längst drucken die Verlage ihre alten Tests im neuen Aufguss ein weiteres Mal ab (Auto Zeitung = Classiccars).

    Zukunft: Ein Buch über den Ascona B wäre sicherlich eine schöne Sache und ist auch geplant. Doch dabei wäre ich auf die Hilfe von wirklichen Fachleuten (also keine OHF-Schwätzer, die alles besser wissen, aber auf Nachfrage nicht mehr antworten) angewiesen. Doch solche Leute sind leider nicht in Sicht. Zudem müsste ich mein Archiv kräftig aufstocken, was mir bei den kümmerlichen Buch-Honoraren schlichtweg zu teuer ist. Deshalb wird es Mitte des Jahres zunächst ein kleines, preiswertes Büchlein mit echten Fakten zum Manta B geben. Denn hier besteht echter Bedarf, weil sich in der Szene keiner darum kümmert. Ferner bereiten mein Verleger und ich eine neue Buchreihe vor - mehr darf ich noch nicht sagen. Und dann köchelt da noch ein weiteres Opel-Buch auf meinem Schreibtisch....wird in echtes Schmankerl.

    Rainer

    Georg: Leider hat das mit der Buch-Überraschung für Dich zu Weihnachten nicht geklappt. Aber es freut mich, dass Dir das Buch trotzdem gefällt. Und was das Ascona-Coupé angeht, findest Du auf Seite 202 doch eine Alternative - leider nicht in Signalblau!

    Motorsport: Ich hatte noch so viel Material (vor allem aus der Entwicklung bei der PEK), das ich unterbringen wollte. Doch mein Verleger wollte aus finanziellen Gründen eigentlich schon bei 224 Seiten das Handtuch schmeißen. Doch ich hoffe, dass ich trotz der vielen Kürzungen noch das Wichtigste bringen konnte.

    Rainer

    Wie ich bereits zu Beginn dieses Threads schrieb, macht es keinen Sinn, sich für relativ viel Geld eine Anlage zu kaufen, die nicht passt und zudem nur sehr schwer (oder nur mit viel Erfahrung) richten lässt. Ich kaufen mir doch auch keine Schuhe zwei Nummern zu klein, um sie anschließend im Wasserbad auf die passende Größe zu bringen, oder?

    Rainer

    Stimmt, die Töpfe sind das geringste Problem. Wichtig sind nur die Dicke sowie die Biegeradien der Rohre. Um hier Digitalisieren zu können, braucht man ein Originalmuster, richtig?

    In den USA machen die Jungs das wie folgt:
    1. Suche einer kompletten (möglichst neuen) Originalanlage
    2. Montage der kompletten Anlage unter einem (originalen) Auto
    3. Fixierung aller Steckpunkte mit Schraubschellen inkl. Probefahrt
    4. Wenn nix mehr rappelt und alles (immer noch) gut sitzt, werden die Steckpunkte der Anlage mit zwei Schweißpunkten fixiert, die Rohrschelle angeschnitten und die Anlage als Ganzes ausgebaut
    5. Die komplette Anlage kommt auf einen Messtisch und wird so ausgerichtet, dass Tiefstpunkt, Höchstpunkt sowie der Verlauf der Null-Linie in Rohrmitte ermittelt werden können
    6. Dann wird die Anlage dreidimensional digitalisiert und am Computer wieder in Teile zerlegt
    7. Dann werden die Schnitt- und Biegeprogramme für die Maschinen geschrieben und ab geht die Post
    8. Das Ergebnis sind absolut passgenaue Auspuffanlagen (aus Edelstahl), die (inkl. der Knicke und Schweißnähte) exakt den Originalanlagen (Stahl) entsprechen
    9. Der Kunde kann für die Oberflächen der Anlagen wählen unter: Edelstahl unbehandelt, poliert oder kugelgestrahlt (sieht aus wie original silber)
    10. Kosten für einen 1970er Chevrolet Impala (kugelgestrahlt): 1.550.- Dollar = ca. 1.200.- Euro Inkl. 5 Jahren Garantie

    Hast Du so was vor?

    Rainer

    Brinki: Du merkst aber auch alles. Doch Schlüsselbänder scheinen hier wichtiger als Einzäunungen und wirklich wichtigere Dinge zu sein!?! :ehrfurcht:

    Rainer

    Merke: Man kann Ressourcen nur so lange nutzen, wie sie tatsächlich vorhanden sind. Selbst die Ewings habe schon mal vor einem leeren Bohrloch gestanden...

    Also Aufschneiden fällt schon mal aus, da sonst das Gummilager anfängt zu wandern bzw. sich zu verdrehen. Es muss im eingebauten Zustand eine gewisse Pressung der Buchse auf dem Stabi vorhanden sein, da es ansonsten zu wenig Widerstand gegenüber der Torsions-Bewegung des Stabis ausübt.

    Zur Montage: Buchse in einen Pott mit Wasser aufkochen, Stabi mit Vaseline einreiben (vom Endpunkt bis zur ungefähren Position der späteren Endposition der Buchse), dann die Buchse in einem Zug (und bei leichten Drehbewegungen nach links und rechts) flott aufschieben. Fertig.

    Rainer

    Zum Nachdenken: Eigentlich dürfte wohl jeder von uns so viele Schlüsselbänder haben, um damit eine Koppel einzäunen zu können. Warum benutzt man nicht diesen Elan um z.B. Gleitstücke für unsere Fensterheber nachzufertigen. Die sehen zwar nicht so gut aus und anderweitig kann man sie auch nicht benutzen, doch sie sind bestimmt nützlicher.

    Rainer