Moin Alex,
daran habe ich mehr als 20 Jahre gearbeitet. Die Listen mit den Fg. Nr. findest Du auch im Jahrbuch 2007 der Manta-A Zeitung.
Rainer
Moin Alex,
daran habe ich mehr als 20 Jahre gearbeitet. Die Listen mit den Fg. Nr. findest Du auch im Jahrbuch 2007 der Manta-A Zeitung.
Rainer
Yogi,
geschmeckt hat´s auch noch!
Rainer
592872785
59 = Manta-A Modell Luxus SZL 59
2 = Fahrzeug wurde im Werk Antwerpen II produziert
872785 = Laufende Fg. Nr. des Werks Bochum, der Wagen wurde demnach in der dritten Aprilwoche 1972 gebaut.
Ne, ne, der Wagen stand vor knapp 20 Jahren genau so auf dem int. Manta-A Treffen in Maisach auf dem Platz. Übrigens, das Foto ist von mir. Nix mit Photoshop. Es sei denn, jemand hat im Netz daran rumgefummelt.
Rainer
Das Foto ist uralt. Und wenn Du genau hinschaust, kannst Du erkennen, dass der Manta nicht zugelassen ist!
Rainer
Farbcode ist UU 135 Silber.
Rainer
Ich vergaß zu erwähnen, dass die Liste der Änderungen nur für den Ascona-A gilt!!!
Rainer
So, hier nur die wichtigsten Änderungen. Die könnt ihr ja in die Liste eintragen.
Viel Spaß wünscht Rainer ![]()
Änderungen Technik und Ausstattung (Deutschland, 1970 bis 1975)
Oktober 1970:
Entfall Abschlepphaken vorne am linken Längsträger (waren nur bei Fahrzeugen montiert, die vor dem 20. Oktober 1970 ausgeliefert wurden). Dafür Abschleppöse mittig am vorderen Achsträger
November 1970:
Unterfahrschutz und vordere Längsträger zur Erhöhung der Crash-Sicherheit geändert, Ausbuchtung für Abschlepphaken vorne geändert, Sperrdifferential (40%) in Verbindung mit allen Motoren lieferbar. Stahlfelgen 5J x 13 nur noch in silber lackiert für alle Modelle lieferbar
Dezember 1970:
Luftfiltergehäuse 1,6 Ltr. S-Motor geändert (Umstellung von Naß- auf Trockenfilter-Elemente), Führung Masse-Anschluss Batterie/Motor geändert, Konturveränderung Vordersitzlehnen
Februar 1971:
Neues Opel-Emblem im Sportlenkrad. 5-Gang-Sportgetriebe (5. Gang 1,0) über Opel-Händler zum nachträglichen Einbau bestellbar
März 1971:
1,9 Ltr. S-Motor mit 90 PS lieferbar, SR-Ausstattung für Standard-, Luxus- und Voyage-Modelle lieferbar (nur in Verbindung mit 1,6 S- und 1,9 S-Motoren), Radzierringe für Standardmodelle lieferbar, Opel 4-Speichen Stahl-Sportfelgen (4 Langlöcher) und Radzierringe für alle Modelle optional lieferbar
April 1971:
Ziergitter an der C-Säule bei Fahrzeugen ohne Vinyldach im Bereich des Außenrahmens nur noch in schwarz anstatt in Wagenfarbe lackiert
Mai 1971:
Umbauteile für eine geänderte Sport-Übersetzung des 4-Gang-Schaltgetriebes lieferbar (Einbau nur durch Opel-Händler)
Juli 1971:
1,2 Ltr. S-Motor mit 60 PS nur für Exportmodell (Italien) lieferbar. Sicherheitsgurte vorne (statik) für Luxus- u. Voyage-Modell nur noch in schwarz lieferbar
August 1971:
Verbesserte Abdichtung Spritzwand/Innenraum, Entfall Reißverschlüsse an den Vordersitzbezügen, Kühlergrill und Lampenzierringe schwarz ausgelegt
September 1971:
Große Mittelkonsole für Luxus, SR und Voyage nur noch in schwarz lieferbar
Januar 1972:
Kunstlederpolster für Standard, Luxus und SR nur noch gegen Aufpreis lieferbar, Drehstrom-Lichtmaschine 35 Ampere teilweise in Sonderausstattung enthalten
März 1972:
1,2 Ltr. S-Motor 60 PS für Deutschland nur für Limousinen-Modelle lieferbar
April 1972:
Scheibenwischerarme schwarz lackiert, Opel 4-Speichen Sportfelgen (4 Langlöcher) serienmäßig bei SR-Ausstattung
Mai 1972:
Gürtelreifen für alle Modelle serienmäßig, Sondermodelle „Holiday“ und „Holiday Automatic“ lieferbar
August 1972:
Sperrdifferential für 1,6 Ltr. N-Motor nicht mehr lieferbar, Entfall der Option Holzdekor außen an den Wagenseiten für Voyage
September 1972:
Elektrische Scheiben-Wisch/Waschanlage über Tippkontakt Blinkerhebel optional lieferbar, heizbare Heckscheibe bei Luxus und Voyage serienmäßig
Oktober 1972:
Holzdekor-Instrumentenabdeckung (Holzmaserung „Afrikanisch Nussbaum“) bei Luxus-Limousine serienmäßig
November 1972:
Hörner auf Stoßfängern vorne und hinten nur noch aus Gummi anstatt verchromt (Einsatz begann bereits ab Juli 1972, jedoch fließend, je nach Werksvorrat)
Februar 1973:
Drehstrom-Lichtmaschine 35 Ampere und abblendbarer Innenspiegel serienmäßig, neue Schlossbetätigung am Handschuhkasten, Sperrdifferential nur noch in Verbindung mit 1,6 und 1,9 Ltr. S-Motoren lieferbar
April 1973:
Kopfstützen (vorn) aufsteckbar serienmäßig, elektrische Scheiben Wisch/Wasch Anlage bei SR-Ausstattung serienmäßig
Juni 1973:
Eckige Außenspiegel verchromt und 3-Punkt Statik-Sicherheitsgurte vorn serienmäßig, geänderte Kontur der Vordersitze. 1.2 Ltr. S-Motor in Deutschland nicht mehr lieferbar
August 1973:
Scheibenwischerschalter als Kombi-Drehhebel mit Blinker an der Lenksäule, Entfall der kleinen Mittelkonsole beim Standardmodell, neue geformte Mittelkonsole für alle Modelle sowie zwei zusätzliche Lüftungsdüsen in der Armaturentafel, Sonnenblenden seitlich schwenkbar serienmäßig (nur Luxus, SR und Voyage), Sicherheits-Innenspiegel abblendbar auch für Standard-Modell serienmäßig, Scheinwerfer Wisch/Wasch-Anlage optional lieferbar. Zwei neue Düsen für Scheibenwaschanlage auf der Haube, Scheibenbremsen nur noch vom Hersteller ATE. Vier neue Signalfarben (rot, gelb, blau und grün) optional lieferbar. Neue Form der Zusatz-Instrumentenkonsole beim SR-Modell. Holzfurnier-Instrumentenblende (Holzdekor „Afrikanisch Nussbaum“) auch beim Standardmodell (jedoch nicht bei Sondermodellen auf Standard-Basis!). Entfall Schaltersymbol-Beleuchtung beim SR-Modell. Neue Knöpfe an den Fensterkurbeln sowie geänderte Webmuster für Stoff- und Kunstlederbezüge bei allen Modellen. Zierstreifen der SR-Modelle nur noch geklebt anstatt gemalt (Produktionseinsatz in den Werken fließend bis ca. Oktober 1973). Neuer Kunststoffgrill in schwarz mit Chromrahmen. Opel 4-Speichen Stahl-Sportfelgen nun mit 8 Rechtecklöchern (Serie bei SR).
Oktober 1973:
Sondermodell "Plus" lieferbar. Entfall der Option 5-Gang-Getriebe zum Einbau beim Händler aufgrund von Garantieproblemen
November 1973:
1,2 Ltr. S-Motor gegen Minderpreis und auf Sonderbestellung in Deutschland wieder lieferbar
Januar 1974:
Alle Modelle jetzt mit 4-Speichen Stahl-Sportfelgen (5,5J x 13 mit 8 Rechtecklöchern)
März 1974:
Voyage-Kombi jetzt auch als Caravan lieferbar (Ausstattung wie Standard-Limousinen). PVC-Seitenschutzleisten optional für alle Modelle lieferbar, neue Motorhalterungen für alle Modelle, neue Webstruktur der Teppichbodenbeläge. 1,2 Ltr. S-Motor wieder im Modellprogramm für Limousinen verfügbar
April 1974:
Sondermodell „Ferien-Ascona“ lieferbar
Juni 1974:
Elektrische Scheibenwaschanlage serienmäßig. Sportlenkrad bei SR-Ausstattung serienmäßig
September 1974:
Abschließbarer Tankdeckel ab Werk gegen Aufpreis lieferbar. Limousine in SR-Ausstattung mit 45 Ampere Lichtmaschine und elektrischer Scheiben-Wisch/Wasch-Anlage serienmäßig
Oktober 1974:
Sondermodell „Hit“ lieferbar. Recaro-Sportsitze vorn in schwarz optional lieferbar
November 1974:
Vinyldächer mit Leisten am oberen Ende der A-Säule mit einer schwarzen Leiste eingefasst
Januar 1975:
Alle Motoren bis auf 1,2 Ltr. S werden in der Leistung reduziert. Alle Motoren fahren nur noch mit Super-Benzin. Sondermodell "Swinger" lieferbar
März 1975:
Große Bremsanlage für alle CIH-Modelle: Scheibenbremsen mit 246 mm vorn und Trommelbremsen mit 230 mm hinten, elektrische Scheiben-Wisch/Wasch-Anlage an Blinkerhebel sowie Stahlgürtelreifen und dickerer Schalthebelknauf serienmäßig (bei Luxus, Voyage und SR mit Knauf aus Holzimitat). Entfall der Stoßstangenhörner, nur noch PVC-Leisten auf ganzer Stoßfängerbreite optional lieferbar
Mai 1975:
45 Ampere Drehstrom-Lichtmaschine serienmäßig, Standard- u. Sondermodelle nur noch mit silbernen 8-Loch-Sportfelgen lieferbar, Sondermodell "Sommer Bazar ´75" lieferbar
Juni 1975:
Heizbare Heckscheibe serienmäßig. 19S-Motor nun mit Vergaser Zenith, Typ 35/40 INAT
9. Juli 1975:
Einstellung der Produktion
naja, ich denke mal, um wirklich alle Änderungen in den 5 Jahren exakt bestimmen zu können würde es notwendig sein SÄMTLICHE Prospekte und Preislisten zu haben. Und das dürften die wenigsten komplett haben. Dazu gehören ja dann vermutlich auch die internen Prospekte, in denen die Änderungen den Verkäufern zugänglich gemacht wurden. Es gibt wohl die offensichtlichen Änderungen zwischen BIS und AB, aber damit dürften sich die Kenntnisse bei den meisten auch schon erschöpft haben....und ich glaube kaum, dass es nochmals irgendwo (vielleicht ausgenommen bei Opel selber) so ein Archiv und Wissen wie bei Rainer gibt.
Moin Jungs,
also, die o.g. genannten Unterlagen (offiziell, Händler, Vertrieb und intern) habe ich alle mehr als komplett und sogar noch mehr (Europa, Übersee + USA). Doch bei Opel ist so gut wie nichts mehr zu finden. Deshalb habe ich ja schon jahrelang (teuer) gesammelt
. Aber es ist wahnsinnig aufwändig die Änderungen zu dokumentieren. Dabei muss man sich zunächst entscheiden, wie man dabei vorgehen will:
1. Die einfache Methode (s. nächste Nachricht) listet nur die wichtigsten Änderungen nach Baumonat auf.
2. Schon schwieriger und wesentlich umfangreicher wird es, wenn man zunächst die komplette Grundausstattung ALLER Serien- und Sondermodelle auflistet und diese dann (natürlich nach Modellen geordnet) um die jeweiligen Änderungen ergänzt.
3. Der wahre Horror entsteht jedoch dann, wenn man die in 2. genannten Änderungen noch nach Fg. Nr. und Produktionsstätten auflistet. Denn es hat in den Werken unterschiedliche Einsatzdaten von Änderungen gegeben, da u.a. zunächst alle noch vorhandenen Teile verbaut werden mussten. Für Manta-A habe ich das schon gemacht und für den Ascona-A ist das in Arbeit.
Doch habt bitte Verständnis dafür, dass ich diese Infos zunächst in der Manta-A Zeitung und in meinen neuen Büchern veröffentliche, bevor ich diese "umsonst" im Netz verteile. Erschienen sind davon bisher nur die kpl. Liste alle Fg. Nr. und Motor-Nummern.
Rainer
Richtig, denn das Steuergehäuse muss bis zu 5/10 mm unterhalb des Blocks enden, da die passende Dichtung ober-und unterseitig mit einem Dichtmittelstreifen versehen ist, der anderenfalls sonst keinen Platz hätte.
Rainer
Zunächst ist es wichtig zu wissen, um was für einen 19S-Motor es sich handelt: bis Fg. Nr. (bis ca. Mai 1972, ohne die beiden zusätzlichen Zylinderkopfschrauben) oder um ein neueres Modell. Sonst raten wir ewig im Kreis.
Rainer
Es gibt von Bosch, Beru und weiteren Herstellern immer noch fix und fertige Kabelsätze für 4- und 6-Zyl. CIH-Motoren. Dabei handelt es sich um Kabel alter Machart. Nix mit Silikon oder so.Wer´s gemütlich und teuer haben will, meidet den Zubehörhandel und kauft den gleichen Kram beim FOH. Die Garantie für überlagertes Material gibt´s da übrigens kostenlos dazu (vgl. Bremsschäuche). ![]()
Rainer
Nicht die Stoßstangen mit den Löchern sondern die Leisten selbst sind schwer zu bekommen!
Rainer
Zuerst alle Verschraubungen und die eingesteckten Schäfte der Lenkspindel und der Stange zur Hardiescheibe mit WD 40 einsprühen. Nach der Einwirkzeit zuerst die Schraube an der Lenkspindel kpl. herausnehmen und mit einem dicken Schraubendreher den Spalt im Sitz des Gelenks leicht aufweiten. Jetzt kann Du schon die Lenksäule rausnehmen, denn dann kannst Du das Gelenk besser anfassen. Dann die untere Schraube herausnehmen, Spalt aufweiten und das Gelenk abziehen. Feddisch.
Rainer
Da Du ja in der Nähe von HH wohnst, fahre doch mal zu Matthies-Autoteile. Die mischen Dir eine große Sprühdose nach org. Lackrezeptur für 19,50 Euro. Wegen dem Lenkspindellager frage bitte bei Matz in Flensburg nach. Übrigens: Der Lagerist bei Dello in Rellingen wimmelt keinen ab und gibt sich wirklich Mühe.
Rainer
Jungs, das Thema Manta ist beim Film in punkto Wirtschaftlichkeit schon längst unten durch. Wovon träumt ihr nachts?
Rainer
So, Mädels,
die kpl. Lenksäule muss raus, wenn man es GUT machen will. Denn dabei kann man gleich ein paar mehr Sachen mit checken. Nicht umsonst hat Opel dem B-Lager eine Nase verpasst. Damit bleibt es nämlich mit seinem Außenring in Ruhestellung und läuft nicht mit, was den Tausch quasi überflüssig machen würde), während ihr am Lenkrad fleißig kurbelt! Und da das Lenksäulenstützrohr des A-Modells keine entsprechende Aufnahme hat, muss man die Sache etwas anpassen. Und nun stellt euch das mal unter dem Wagen liegend vor? Geht im Prinzip gar nicht! Mein Tipp: Lest mehr Manta-A Zeitung, den in der Ausgabe 2010 steht ALLES darüber drin.
Rainer
Yogi: Das untere Lager der Lenkspindel ist bei Asc./Man-A als Gleitlager mit Filzdichtring ausgebildet und eigentlich konstruktiver Mist. Deshalb solltest Du auf das wesentlich stabilere Rollenlager von Asc./Man. B wechseln. Ersatzteilnummer: 9 04 153 (evtl. noch bei Matz in Flensburg oder beim Doktor zu bekommen). Mit ein wenig Nacharbeit passt das neue Lager in Dein Lenkstützrohr. Zum Einbau muss aber die ganze Lenksäule raus! Rainer
Der Bestandsschutz wird ja nicht angerührt. Aber wenn Du mit Deinem Alltagswagen zum TÜV fährst und hast jede Menge technische Änderungen ohne Eintragung gemacht, legen sie Dir den Wagen still. Und den kannst Du dann erst wieder in den Verkehr bringen, wenn sein Zustand einwandfrei bzw. nach ABE plus evtl. Eintragungen ist. Genauso verhält es sich bei Fahrzeugen mit H-Kennzeichen. Wird ein solches Fahrzeug aus den vor genannten Gründen stillgelegt, ist vor seiner Wiederzulassung das Gutachten für das H-Kennzeichen zu wiederholen. Und wenn dann dafür, wie ab 2011 geplant, schärfere Kriterien gelten, müssen diese ebenfalls erfüllt werden. Für viele H-Kandidaten wird das einen unverhältnismäßig hohen Aufwand bedeuten.
Rainer
Bei mir hier im Kreis ist für ein H-Kennzeichen bei 6x13 Feierabend. 7 oder 8 Zoll haben keine Chance. Und wenn die Jungs in Berlin ihre Pläne umsetzen, dürften die Hürden für ein H-Kennzeichen ab dem nächsten Jahr noch deutlich höher liegen. Unter anderem ist vorgesehen, Fahrzeuge mit H-Kennzeichen stillzulegen oder gar die H-Zulassung zu entziehen, wenn der ursprünglich zur H-Eintragung vorgeführte Zustand nicht mehr vorhanden ist. Bei Felgen kann man ja noch schnell umstecken, aber bei einem 2,4er Motor wird´s schon eng.
Rainer