Warum gibt es eigentlich Fernseher, obwohl das wahre Leben viel besser ist? Und erst die Frauen.... ![]()
Rainer
Warum gibt es eigentlich Fernseher, obwohl das wahre Leben viel besser ist? Und erst die Frauen.... ![]()
Rainer
Ja genau. Diese Skizze meinte ich. Danke
Rainer
Hier hatte doch mal jemand den Plan mit den Rahmenmaßen eingestellt. ![]()
Yogi, weiß Du was? ![]()
Rainer
Ach darum geht es. Nun, die Maße an der Achse sind zwar wichtig, doch genauso wichtig sind die Maße der Karosse. Hier hatte Opel die größte Fertigungstoleranz. So waren nicht selten die Federaufnahmen 5-10 mm aus dem Kurs und damit steht die Achse schief unter der Karosse.
Rainer
Auch die Aufnahme des Panhardstabes ist bei beiden Achsen gleich!
Rainer
Dieses Maß ist bei der kleinen und großen Achse gleich. der Unterschied bei beiden Achse liegt in der Größe des Diff.-Gehäuses sowie im Durchmesser der Achswellenrohre.
Rainer
Aber sicher! Auch hier sind Teroson und Würth die Lieferanten.
Rainer
der Heizungskasten war im Original mit einer Dichtschnur aus schwarzer, abtupfbarer Dichtungsmasse versehen. Um den Kasten wieder zu montieren, empfehle ich abtupfbare Scheibendichtmasse von Teroson, Würth o.ä. Auf jeden Fall muss die Abdichtung dauerelastisch sein, da hier Blech- und Kunststoffteile aneinander stoßen. Es reicht übrigens völlig aus, wenn man die Nut im Kasten gut säubert und dann die Dichtmasse sehr sparsam dort hineinzieht. Weniger ist hier mehr! Den Heizungskühler im Lüftergehäuse sowie die Aufstandsfläche des Lüfterkastens darunter auf der Spritzwand dichtet man übrigens mit Kotflügelband ab.
Rainer
Wenn die Außenhülle nicht verbogen oder durchgerostet ist, kann man Konis neu lackieren. Zwar kann man auch das Innenleben restaurieren (lassen), doch das ist teurer als ein paar neue Dämpfer.
Rainer
Den Wagen gab es 2007 in der Carrera-Challenge zu gewinnen. Mikes Garage hat das Ding im Juni 2007 umgebaut. Der Gewinner hat das Ding dann Ende 2008 für 9.000.- und ein paar kaputte an einen Hardcore-Carrera-Sammler in Koblenz vertickt. Da steht der Wagen heute noch.
Rainer
P.S.: Es gab übrigens zwei Carrera-Mantas. Der eine (originale Wagen) wurde nur für Fotozwecke mit dem Schriftzug beklebt und er war bei Mikes Garage im Hintergrund zu sehen, während der zweite Wagen eben umgebaut wurde.
Um eine Homologation eines Serienfahrzeugs durchführen zu können, muss zunächst der Auslieferungszustand festgestellt und dokumentiert werden. Erst dann macht es überhaupt Sinn, Veränderungen für den Motorsport aufzunehmen.
Rainer
In der Tat: Taucherntlackung und anschließende KTL-Beschichtung sind das Beste. Aber teuer. Eine Karosserie vom MG-Midget hat z.B. 4.700.- Euro gekostet - ohne Anbauteile.
Eine Alternative: Galvanisch verzinken lassen. Vorher wird dort die Farbe in einem Säurebad runtergeholt und dann galvanisch verzinikt. Nachteil: bei dieser Methode können sich Reste der Säure in den Überlappungsbereichen der Kotflügelteile (trotz Neutralisation mit Wasser) festsetzen und sorgt dort dann für Gammel.
Billiger: den schwarzen Schutzlack des Kotflügels innen und außen abschleifen, 2K-EP Grundierung spritzen, Nähte versiegeln, Lackierung innen + außen aufbringen und dann Lokaris einbauen. Dann ist Ruhe.
Rainer
Mit etwas Geschick kann man das Kontaktteil, das unten am Zündschloss befestigt ist auch aufmachen. Doch die Erfahrung hat mir gezeigt, dass man nach dem Öffnen ein paar Kugeln, Federn und Blechstreifen auf dem Tisch liegen hat, die man sowieso nicht mehr geordnet zurück ins Gehäuse bringen kann. Ich tippe bei Dir auch auf das vierpolige Teil. Matz in Flensburg hatte das Ding im Dezember noch vorrätig. Ich glaube es kostet 27,80 Euronen netto.
Rainer
Kontaktteil Zündschloss defekt bzw. verschlissen. Dort drin sitzen zwei Stahlkugeln, die mittels Federn in ihren kontaktbahnen gehalten werden. Mit der Zeit erlahmen die Federn und die Kontaktbahnen nudeln aus. Irgendwann werden die Kugeln dann aus ihren Bahnen gedrückt und dann hat man Fehlkontakte ohne Ende. Aber besser so wie bei Dir, da kann nix passieren. Mir ist während der Fahrt mal plätzlich der Anlasser angesprungen und lief mit. Und gab´s richtig Qualm in der Hütte. ![]()
Rainer
Wenn ich mein Auto trocken halten will, dann lege ich nicht auch noch einen Schwamm rein! ![]()
Rainer
Die letzten Ascona-A wurden im Frühjahr 1978 in Deutschland zugelassen. Nach Produktionseinstellung wollte die Wagen einfach keiner mehr haben und deshalb haben die sich bei den Händlern die Reifen platt gestanden.
Man muss bei unseren Wagen ganz klar unterscheiden:
1. Produktionsdatum (dieses ist nur in internen Listen zu finden)
2. Versanddatum ab Werk (auf Seite 3 des Briefes ist unterhalb der ABE das Datum eingestempelt, wann der Wagen und der Brief das Werk verlassen haben)
3. Das Datum der Erstzulassung
Zwischen den o.g. drei Daten können Wochen oder auch Jahre liegen, je nachdem ob der Wagen im Werk auf Halde oder beim Händler im Lager gestanden hat.
Rainer
Die vorderen Gummihörner passen nur beim Manta-A. Hinten sind die Hörner von Ascona- und Manta-A baugleich. Das war´s, den der Rekord D hat dickere Stoßstangen und beim Kadett C sind die Hörner kleiner.
Rainer
Zum Thema Cabrio
Dass der Umbau eines Manta-A zu einem Cabrio nur bedingt Sinn macht, ist Opel schon Anfang der 70er Jahre nach der Fertigstellung des Karmann-Prototypen aufgefallen. Großer Aufwand, hohe Kosten, unbefriedigende Detaillösungen und eine noch schlechtere Karosserie-Steifigkeit waren die Hauptgründe dafür, dass es nie zu einer Serienfertigung eines Manta-A Cabrios kam. Zudem gab es vom Opel-Design Einwände, da sich ein Cabrio mit der Manta-Dachform praktisch nicht umsetzen ließ.
Das weiße Cabrio kenne ich nicht. Doch es dürfte sich um eine Eigenkreation handeln, da die Schweller deutlich verstärkt wurden (was bei den Umbausätzen von Ostermann und Hipo nicht erforderlich ist) und auch der Verdeckanschluss völlig anders aussieht. Deshalb ist natürlich zu hinterfragen, ob der Umbau abgenommen wurde, evtl. ein H-Kennzeichen erteilt wurde (ich glaube nicht) und ob alle Details (gestänge, Anschlüsse, Scheibenrahmen etc.) einwandfrei funktionieren.
Das blaue Cabrio gehört Horst Treber aus Rüsselsheim und es ist ein Eigenbau aus Mitte der 80er Jahre.
Ich persönlich halte nichts von Manta-Cabrio-Umbauten, da die eigentliche Dachlinie (s.o.) bei geschlossenem Verdeckt nicht mehr vorhanden ist und der Wagen dann aussieht, wie ein Müllcontainer mit Vorzelt. ![]()
Rainer
Tja, das ist Pech. Aber alten Gäulen schaut man ja auch vor dem Kauf ins Maul, oder? ![]()
Rainer
Unter Abrissgeschwindigkeit im Windkanal wird die theoretisch maximal erreichbare Realgeschwindigkeit eines Serienfahrzeuges bezeichnet. Quelle: Aerodynamik im 20. Jahrhundert, Schriftenreihe Fahrzeugtechnik Hamburg Harburg
Es gibt noch eine seitenlange Langfassung des o.g. Textes. Doch im grunde geht es nur darum, dass das entstehende Vakuum hinter dem Fahrzeug zunächst linear mit dem Geschwindigkeitszuwachs wächst. Doch ab ca. 160 km/h nimmt das Vakuum überproportional zu und es beginnt Einfluss auf den Geschwindigkeitszuwachs und somit auf die Motorleistung zu nehmen. Hinzu kommt der Abtrieb unter dem Fahrzeug, der ebenfalls Einfluss auf Geschwindigkeit und Leistung hat. Und eben beim erreichen der Abrissgeschwindigkeit ist es dann soweit: ohne Mehrleistung oder aerodynamische Hilfsmittel kann das Serienfahrzeug nicht mehr schneller fahren.
Und wenn ich Deinen Wagen so sehe, dann hast Du Hilfsmittel verwendet. Fahrwerk, Spoiler, Motor etc.
Rainer