Ok, wenn´s keiner weiß 
(Warum eigentlich? Stand doch schon mal in der Manta-A Zeitung. Sitze z.Z. im Büro und versuch´s trotzdem mal)
Die feinen Doppel-Zierstreifen beim Manta-A hatten nur Luxus- und Berlinetta-Modelle. Die Zierstreifen waren grundsätzlich schwarz. Nur bei folgenden Lackierungen waren sie Elfenbeinweiß: Tarragonarot, Royalrot, Kosmosblau und Costaricabraun-Metallic.
Das Aufbringen der Streifen erfolgte zunächst (s.u.) durch Aufmalen und später (s.u.) durch Aufkleben. Dabei gingen die drei Produktionswerke (zumindest was den Einsatz anging) unterschiedlich vor:
1. Rüsselsheim
Von August 1970 (Vorserie) bis Juli 1972 aufgemalt mit Schablone. Bis Juli 1975 nur noch sporadische Fertigung.
2. Bochum
Von September 1970 bis Juni 1972 aufgemalt mit Schablone. Von Juli 1972 bis August 1973 aufgemalt mit freihändig geführtem Schleppwagen. Von September 1973 bis Juli 1975 freihändig aufgeklebt (Fabrikat 3M)
3. Antwerpen
Von August 1970 bis August 1973 aufgemalt mit Schablone. Von September 1973 bis Juli 1975 freihändig aufgeklebt (Fabrikat zunächst Scotch, dann 3M)
A. Aufmalen mit Rollwagen und Schablone
An den die fertigen Wagen wurden nach dem Verlassen des Bandes seitlich massive Schablonen (auf ganzer Wagenlänge!) aus Buchenholz herangeführt, die dann mit Klemmen an den Radläufen befestigt wurden. Die Schablonen reichten bis etwa 15 mm unterhalb der seitlichen Sicke auf den Wagenseiten heran. Dann wurde ein Rollenwagen mit zwei Holzkanülen (genau wie heute beim mechanischen Pinstriping) auf die Schablone gesetzt. Anschließend wurde der Rollenwagen an die Karosserie gekippt bis die Farbe aus den Kanülen kam und dann ging die ganze Fuhre am Wagen entlang.
B. Aufmalen mit Schleppwagen und Schablone
An den die fertigen Wagen wurden nach dem Verlassen des Bandes seitlich eine flexible Schablonen aus magnetischem Kunststoff (auf ganzer Wagenlänge!) aufgelegt. Die Schablonen reichten bis etwa 5 mm unterhalb der seitlichen Sicke auf den Wagenseiten heran. Dann wurde ein Scheppwagen (wie ein Rollenwagen, doch mit größeren Rädern und besserer Führung) mit zwei Plastikkanülen (genau wie heute beim mechanischen Pinstriping) an die Schablone gesetzt. Anschließend wurde der Schleppwagen an die Karosserie gekippt bis die Farbe aus den Kanülen kam und dann ging die ganze Fuhre am Wagen entlang.
C. Aufkleben mit Klebeband und Schablone
An den die fertigen Wagen wurden nach dem Verlassen des Bandes seitlich eine flexible Schablonen aus magnetischem Kunststoff (auf ganzer Wagenlänge!) aufgelegt. Die Schablonen reichten bis etwa 1 mm unterhalb der seitlichen Sicke auf den Wagenseiten heran. Dann wurde das Klebeband freihändig auf der korrekten Höhe angesetzt und anschließend entlang des Wagens aufgeklebt. Einige Werke schnitten gleich danach das Klebeband durch und legten es NICHT um. Andere (Antwerpen) legten die Klebebänder an Türen und Kotflügeln noch um.
Ich glaube, das war´s.
Rainer