Beiträge von Monzablau
-
-
Bei mir ist da innen aber nichts mit Chrom zu sehen- kam das erst später?
Du liest Deine Jahrbücher nicht genau durch. In der Ausgabe 2021 (Seiten 64 - 75) ist alles genau beschrieben.
Rainer
-
Der Händler konnte den Kadett übrigens behalten und hat ihn zu nem "Stoppelhopser" umgebaut. Hat scheinbar das nächste Frühjahr dann nicht überlebt....
Andere Händler gaben diese Wagen an die Helldrivers ab. Dazu musste der Wagen a.) endgültig stillgelegt werden, b.) Fahrgestellnummer und Typenschild waren zu entfernen, c.) das Fahrzeug musste nach dem Einsatz nachweialich verschrittet werden und d.) musste ein Haftungs- und Gewöhrleistungsverzicht unterschreieben werden. Der Händler konnte sich noch nutzbare Teile vorher ausbauen.
Rainer
-
Klar, Unfälle und/oder Rahmenschäden haben damit nichts zu tun. Es gab damals schon Wandlungen von Kaufverträgen bzw. Rückgaben von Fahrzeugen, die nicht den versprochenen Eigenschaften entsprachen. Das betraf in der Regel nur Fahrzeuge, die sich noch innerhalb der Garantiezeit (1 Jahr, Rückgabe oder Wandlung möglich) befanden. Im Anschluss daran kam dann die Kulanzregelung zur Anwendung, die einen Mangel/Schaden unter Berücksichtigung der Laufleistung/Alter quantifizierte (Bis 3 Jahre und/oder 10.000 km, Rückgabe oder Wandlung nicht möglich).
Primär hatte der Händler die Aufgabe festzustellen, was an einem Fahrzeug defekt war. Falls er dazu nicht in der Lage war, wurde ein Ingenieur vom Werk hinzugezogen. Nach der Begutachtung wurde der Schaden/Mangel im Rahmen der Kulanz- und Gewährleistungsbedingungen (s.o.) dokumentiert und quantifiziert. Hierfür gab es Checklisten (s.o.), in denen die meisten (möglichen) Schäden aufgeführt waren, die dann (in Abhängigkeit der Kilometerleistung) bewertet wurden.
Kam heraus, dass eine Reparatur/Instandsetzung sich nicht lohnte oder den Wert des Fahrzeugs überstieg, hatte das Werk zu entscheiden, was mit dem Wagen passieren sollte. Hier gab es zwei Möglichkeiten: Reparatur durch den Händler oder Rückgabe bzw. Tausch.
Typische Schäden, die zu einer Rückgabe innerhalb der Garantiezeit führen konnten:
- Karosserie-Rahmenmaße außerhalb der Toleranz. Dadurch erhöhter/ständiger Verschleiß bei Fahrwerk/Antrieb.
- Sehr starke Rostbildung an der Karosserie, die nicht durch Teiletausch/Nachlackierung zu beseitigen war.
- Karosserie-Öffnungsmaße außerhalb der Toleranz. Dadurch sich ständiger wiederholender Wassereinbruch.
- Sich wiederholende Schäden, trotz Reparatur/Austausch, z.b. Motor, Hinterachse, Kabelbaum.
Rainer
-
Schick mir eine Mail mit Deiner Postadresse: Rainer.manthey@t-online.de
Rainer
-
Rahmenschaden ist klar.
Mit Sicherheit nicht.
Wenn ich heute sehe, was für ein Kernschrott an Autos wieder aufgebaut werden, die dann oft besser sind, als damals die Neuwagen waren, stellt sich mir diese Frage.
Diese Frage stellte sich unter den damaligen Gesichtspunkten überhaupt nicht. Und was heute möglich ist, war gestern schon unwirtschaftlich.
Garantierückläufer (Opelsprech) = Fahrzeuge, die aufgrund von Schäden/Fehlfunktionen (nachweislich verursacht/festgestellt durch Hersteller oder abhängige Dienstleister) zurückgenommen werden mussten und die nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht so wiederherzustellen waren, dass diese einem mangelfreien Neufahrzeug (wieder) entsprachen.
Rainer
-
Es gab sogar vergünstige Karten beim Opelhändler zu kaufen, wenn die Truppe in der Nähe gastierte. Die von Opel zur Verfügung gestellten Wagen waren allesamt nicht reparierbare Garantierückläufer, die im Anschluss verschrottet werden mussten. Daneben gab es auch Spenden von Schrottplätzen in Form von noch fahrbereiten Fahrzeugen und/oder TÜV-Opfern.
Rainer
-
Rainer dein Post finde ich unangemessen und pauschal!
Kann ich nicht nachvollziehen. Ausgehend von der historischen wie auch aktuellen Angebotslage für neue Ersatzteile stimme ich Dir zu, dass sich das Preisgefüge innerhalb der letzten 12 Monate deutlich nach oben verschoben hat. Das liegt u.a. an der erhöhten Nachfrage aufgrund vieler Restaurierungen und am mangelnden Nachschub, denn bald wird der Vorrat der betreffenden Bremsenteile aufgebraucht sein.
Die Verwendung von ewig lange gelagerten Gebrauchtteilen ist nicht ohne Risiko. Deren Überholung ist nur dann sinnvoll bzw. möglich, wenn alle Ersatzteile dafür zu erhalten sind. Das ist im Moment nicht der Fall, da die Dichtungen/Klammern für den großen Delco-Bremsflüssigkeitsbehälter wohl nicht mehr lieferbar sind. Ein Umbau auf einen ATE HBZ auf das alte Delco-System ist auch nicht möglich, da die Abstände (s.o.) unterschiedlich sind. Deshalb lieferte ATE im Zubehörhandel den HBZ für Delco auch mit einem Bremsflüssigkeitsbehälter aus, dem dem der übrigen Bremsflüssigkeitsbehälter von ATE entsprach.
Bei Opel gab es nur komplette HBZ als Ersatzteile (ATE und Delco, jedoch OHNE Behälter. Den musste man extra bestellen, siehe Matz) und nur einen Überholsatz für ATE. Wichtig ist nicht allein der Innendurchmesser von 20,64 mm, sondern auch die Fg. Nr. Denn durch die Änderung der Spritzwand aufgrund von Rissbildung im Bereich der Befestigung des BKV änderte sich bekanntermaßen der Neigungswinkel des BKV/HBZ. Und genau diese Angabe fehlte in Deiner Anfrage.
Was sollen stille Mitleser und Außenstehende von unseren Konversationen halten und welche Informationen sollen/können sie daraus mitnehmen? Dass die Ersatzteile immer teurer werden und viele Fahrer deshalb versuchen möglichst billig durch das Hobby zu kommen, gehört mit Sicherheit nicht dazu. Es sind vielmehr die technisch versierten Informationen gefragt, die leider immer mehr von den Fragen nach möglichst billigen Angeboten/Quellen verdrängt werden. Wahrscheinlich habe ich deshalb immer mehr Anfragen?
Rainer
-
-
Ein Blick in den ETK würde genügen um festzustellen (Kapitel 01, Bild 111), dass die Verbindungsstücke der oberen Fassungsschiene zur Befestigung des Gummis für das hintere Seitenfenster (egal ob fest oder schwenkbar) identisch sind. Es gibt zwei Versionen für Wagen bis Fg. Nr.: Kurz, bis etwa Ende 1970 und lang (wie hier im Bild gezeigt) bis 07-1973.
Dazu muss man wissen, dass der Einsatz der kurzen und langen Verbindungsstücke von der unterschiedlichen Verarbeitungsweise in den Werken Antwerpen und Bochum abhing (deshalb auch die Angaben der Fg. Nr. für Antwerpen im ETK). Bei Umbauten und/oder Nachrüstungen würde ich immer die lange Version nehmen, da es damals Probleme mit der Dichtigkeit der kurzen Verbindungsstücken gab.
Bevor man solch einen Umbau startet, sollte man alle (richtigen!) Teile haben, wobei das größte Problem wohl das Gummi sein dürfte. Das dürfte es wohl nur noch gebraucht geben, wenn überhaupt.
Rainer
-
ist das Bild bei Matz gespiegelt oder nur Beispiel?
Woher soll ich wissen, was Matz da für ein Teil fotografiert hat? Könnte ggf. von einem Rechtslenker stammen, oder gespiegelt sein. Vielleicht solltest Du mal dort anrufen, um die Sache zu klären!
Im Text steht jedoch, dass es sich um einen Delco-HBZ mit der Opel ET-Nummer 05 58 101 handelt. Bei solchen Angaben kann man Matz in der Regel vertrauen. Laut ETK sollte dieser HBZ für Fahrzeuge (12S bis 19S, LHD) mit Delco-Bremsanlage und Anschluss (kann man dichtsetzen) mit Brems-Warneinrichtung passen, und zwar ab Fg. Nr. 2761356 bzw. 2761478 bzw. 9662825.
Übrigens: Wir wissen bis jetzt nicht, für was für ein Fahrzeug der HBZ gesucht wird: Ascona/Manta, bis/ab Fg. Nr., LHD oder RHD?
Rainer
-
Würde dieser denn passen?
In dem Link von Autoteile24, den Du geschickt hast, steht, dass die Vergleichsnummer zu Opel "05 58 103" ist. Laut ETK sollte dieser HBZ für Fahrzeuge (12S bis 19S) mit Delco-Bremsanlage passen, und zwar ab Fg. Nr. 2761356 bzw. 2761478 bzw. 9662825. Bremsflüssigkeitsbehälter waren/sind immer separat zu bestellen.
Ich verstehe nicht, warum hier immer so ein großer Aufriss gemacht wird, wenn es um die Bestellung/Kauf von Ersatzteilen geht. Vom Preis, der immer zu hoch ist, mal ganz abgesehen. In diesem Fall würde ich mir VOR dem Kauf die Passgenauigkeit und das Abstandsmaß der Löcher für die Befestigung am BKV bestätigen lassen. Dann gibt es auch keinen Ärger mit Umtausch/Rückgabe.
Was die Bilder und Angaben der Verkäufer angeht ist immer größte Vorsicht geboten. Diesen Angaben blind zu glauben, ohne sich selbst vorher schlau zu machen (s. Ersatzteil- und/oder Vergleichsnummer), führt fast immer zu Enttäuschungen.
Rainer
-
Klugscheißmodus an: Der Keder vom Türrahmen, rechts neben dem Armaturenbrett, sitzt nicht richtig.
Rainer
-
Nein, der war bei Krause Rennsporttechnik für 259.- Euro drin. Ist aber jetzt auf einmal weg.
Rainer
-
-
Ich bin auch da.
Rainer
-
Besten Dank an Marius und sein Team. War ein schönes Treffen und total entspannt, dank der Organisation.
Rainer
-
HauptbremszylinderHauptbremszylinder - Delco Moraine für Fahrzeuge mit Warneinrichtung - Bremsanlage für: Opel Ascona A - Manta A ab Fg.Nr. 2761478, 9662825 0558101Nwww.matzautoteile.deRainer
-
Oracal-Folie kann man zwar auch verwenden, kommt qualitativ aber nicht an 3M heran.
Rainer
-
beim Krause stöst mir immer noch die sache mit den
Trägern auf
Das war NICHT atz, alias Gerd Krause!! Das war Kfz-Krause, aber der ist seit Jahren schon abgetaucht.
Rainer