Beiträge von der mit den Längsträgern

    Hallo Rainer,


    etwas verbindliches wird wohl Niemand sagen können, weil nach Ländern und Prüfstellen unterschiedlich geregelt.


    In RLP und meiner TÜV-Prüfstelle bekommt man in solchen Fällen den Stempel für den Monat, der normalerweise als nächstes fällig gewesen wäre, wenn man nicht überzogen hätte, aber maximal für ein Jahr.


    Bei meinem verkauften Wohnwagen war das nur ein Monat!


    Hessen und das Saarland haben diese unsinnige Regelung wieder entsorgt.


    Es gibt sogar Länder/Städte, wo man bei der Abmeldung eines Fahrzeugs mit länger überzogener Plakette eine Anzeige erhält.


    Wenn irgendwann Politiker Steine statt Eier an den Kopf bekommen, wissen wir warum.



    Gruß


    Eckhard

    Hallo,


    wenn der TÜV die 205er eintragen möchte, mach es!


    In den 80ern war eine 6x13 Felge mit 205er Reifen für die meisten das Maß der Dinge, 7 Zoll leisteten sich die wenigsten.


    Ein guter 185er Reifen ist normalerweise für ein 1000-Kilo-Auto völlig ausreichend, ein 205er bringt fahrtechnich nicht viel, besser aussehen tut halt der 205er.


    Der 195/70-13 dürfte heute nur noch als 20 Jahre alter Restposten auftauchen.


    Ein 205er Reifen passt nicht in die Ersatzradmulde eines Manta-A, zumindest nicht in meinen.



    Gruß


    Eckhard

    Hat man Zeit auf Spiegelungen von Irgendwas irgendwo zu achten, wenn man Nachts mit 200 Sachen in dunklen Wäldern auf nassen Wegen seine Haken schlägt?


    Der große Walter fuhr angeblich eine Rallye mit geschlossenen Augen im Geiste ab, hat wahrscheinlich bei Spiegelungen einfach die Augen zugemacht.


    Ich persönlich finde lackierte Innenräume schön, schwarze aber auch nicht schlecht.


    Die Kriegsbemalungen der 70er hatten meist eine mattschwarze Haube, damit diese sich nicht spiegelte, bzw. das Sonnenlicht auf die Scheibe reflektierte.



    Gruß


    Eckhard

    Hallo,



    Splendit Parts lässt nach eigener Aussage auf den originalen Steinmetz-Formen fertigen, bei Bedarf anrufen.


    Gute Qualität bekommt man


    Das sind alles die dicken Backen, alternativ gibt es noch die TE-Verbreiterungen, die schmaler sind.


    Diese gibt es auch als Nachfertigung.



    Gruß


    Eckhard

    Hallo Taron,


    auf der Schraube ist die innere Hülse der Achsauslegerdämpfungsbuchse festgerostet!
    Die Schraube kann so nicht rausgezogen werden, da die Hülse dicker ist als die im Längsträger.
    Flex die Schraube ab, dann solltest Du sie herausziehen können.
    Wenn die Schraube selbst nicht gut zu entfernen ist, schweiße ich immer auf den Schraubenkopf ein Stück Gewindestange größer M14, stecke ein Stück Rohr darüber und ziehe dann die Schraube über eine Eisenplatte mit Loch drin heraus, =>Abziehvorrichtung.
    Solltest Du am Längsträger Überraschungen erleben, ruf mich an.


    Gruß
    Eckhard

    Hallo,


    ich habe auch 23 Jahre lang mit einem TIP-Schutzgasschweißgerät (400DM neu) problemlos geschweißt.
    Dieses hatte ich allerdings mit einem deutschen Marken-Schlauchpaket und zusätzlichem Lüfter modifiziert.
    Im Frühjahr verstarb dann das TIP und ich kaufte ein Inverter-Schutzgasschweißgerät (Stahlwerk MIG 200-IC) für 400€, mit dem ich auch sehr zufrieden bin.
    Die Qualität eines Schutzgasschweißgerätes erkennt man u.A. an der Einschaltdauer, auf dem Typenschild in % angegeben.
    Wenn die zu gering ist, muß man beim Schweißen Zangspausen einlegen, da der thermische Schutz das Gerät abschaltet.
    Dies ist nicht so dramatisch, wenn man für sich selbst in der Garage rumbraten tut, wohl aber ärgerlich wenn man für Andere im Stundenlohn schweißt und dann Pausen machen muß.


    Gruß
    Eckhard

    Hallo,


    den Motor einzutragen sollte nicht das große Problem sein.


    Schwierig könnte es werden in Kombination mit den 45er Webern, da für die Eintragung streng genommen ein Abgasgutachten vorliegen müsste.


    Im Vogelsbergkreis fährt ein Manta-A Rennauto-Replika, der hat glaube ich, die Motor-Vergaser-Kombi eingetragen.


    Ob er im Forum ist, weiß ich nicht.



    Gruß


    Eckhard

    Hallo Peter,


    auch mein Kompliment zu dem wunderschönen Manta!


    Interessant ist das zeitgenössische Zubehör, die Kugellautsprecher.


    Die hatte damals fast jeder im Auto, heute ausgestorben.


    Der Manta-A Berlinetta in dieser Farb-Kombi zählt zu den seltensten Modellvarianten.


    Ich habe in 23 Jahren, wo ich mich mit Manta-A befasse, nur zwei Stück in diesem Zustand gesehen.


    Der andere war 2003 auch in Maschen.


    Den Besuch des Treffens in Maschen kann ich auch nur empfehlen, wird ein beeindruckendes Erlebnis für dich werden, da bin ich mir ganz sicher.



    Gruß


    Eckhard

    Hallo,


    ich habe vor zwei Wochen zwei neue, originale Radlager für die Hinterachse gekauft, die haben nur einen Dichtring, mehrere ausgebaute Steckachsen mit mindestens 20 Jahre alten Lagern ebenfalls!


    Die momentan von allen Händlern neu angebotenen Radlager sind alles Repros, bzw. Zubehörqualität.


    Das bedeutet unterm Strich, das sie vielleicht nur 130tkm halten, gegenüber 200tkm der Originalen.


    Auf die unheimlichen Fahrleistungen der meisten Autos hier im Forum bezogen ist die Lebensdauer also auf jeden Fall ausreichend.


    Ich wurde vor drei Wochen von einem Bekannten auf die Lieferbarkeit/Preise aufmerksam gemacht und konnte schon eine Woche später für 100€ zwei orig. Radlagersätze (Radlager + Dichtung + Klemmring + Halteblech) erwerben.


    Also Augen auf in Foren und Auktionshaus, Schnäppchen kauft man, wenn es sie gibt, nicht wenn man sie braucht.



    Gruß


    Eckhard

    Hallo Keule,


    mein Mitgefühl aus dem Westerwald ist Dir sicher.


    Ich kenne Lackiergeschichten, die könnten verfilmt Kassenknüller werden.


    Als ich mich meinen zweiten Manta 1990 nach gewaltigem Seitenschaden nachlackieren wollte, war ich einem Suizid nahe.
    Ein Bekannter hatte das ca. 10cm eingedrückte linke Seitenteil vortrefflich ausgebeult und gespachtelt. Lackieren wollte ich selbst in Vaters Garage.
    Ich wusste nicht, das der Manta schon mal mit Kunstharzlack nachlackiert worden war.
    Meiner Grundierung war es noch egal, dann Farbe drauf. Das Ergebnis war zufriedenstellend, Minuten nach Freudentanz wegen dem Lackergebnis kamen Bläschen. Ich hätte kotzen können! Also nach erfolgter Trocknung Alles noch mal geschliffen, und am nächsten Tag neu lackiert.
    Ergebnis gut!
    Jetzt ist es so, das über der Garage eine Scheune ist. Damit von oben kein Dreck ins Lackwunderwerk rieselt, hatte ich die Decke mit Folie abgehangen, ebenso die Wände. Dann kann man schön nass machen, ist gut gegen Staub. Diese Folie hate ich über dem Schwingtor mit einer Eisenstange beschwert.
    Der Lack war noch nicht trocken, da wehte ein heftiger Wind übers Garagentor und hebelte die Folie mit Eisenstange aus dem Tor.
    Auch in Heimborn wirkt die Schwerkraft nach unten, die blöde Stange machte lustige Macken ins neue Lackkleid.
    Dann darf Einen Niemand mehr ansprechen, alle Worte können nur falsch sein.
    Ich habe ein drittes mal lackiert, super geklappt.


    Ein Bekanter aus Olpe hat mal seinen Manta selbst lackiert.
    Um in seiner Garage das Auto vorne lackieren zu können, musste er es etwas zurückschieben, etwas!
    Er schob es mit Schwung über die Leiste des Tores, der Wagen gewann an Geschwindigkeit, die Vorderäder überwanden die Schwelle mit Leichtigkeit, und der fast fertig lackierte Manta rollte über die Straße in eine Wiese mit recht hohem Gras.
    Als er das damals erzählte, bekamen wir Bauchschmerzen vom Lachen.


    Die Erkenntnis ist, beim Lackieren liegen Genie und Wahnsinn nur um My voneinander entfernt.



    Schönes Wochenende
    Eckhard

    Hallo,


    ich habe Martin kontaktiert und Bilder der Teile geschickt, die er (sein Manta) vermutlich benötigt.
    Da man über Geld reden kann, habe ich ihn um Rückruf gebeten.
    Schaun wir was draus wird.
    Das was er vor hat, die Träger bei eingebauter Achse und Motor flicken, ist unbequeme Scheißarbeit. Er wird sich hinterher ärgern, es nicht sofort richtig gemacht zu haben. Wie Rainer schon schreibt, ist der Wechsel kein Drama und überschaubar.


    Gruß
    Eckhard


    Wir sehen uns in MASCHEN.

    Hallo,


    meiner Meinung nach verdient es ein altes Auto nicht, nach so langer Zeit mit schnell selbstgemachten Reparaturblechen repariert zu werden.


    Für alle hier gezeigten Bereiche gibt es Reparaturbleche, die man im Laufe der Zeit, z.B. bei Ebay, hätte recht preisgünstig kaufen können.


    Beim Doktor in Hünxe sind sie schon nicht günstig.


    Dann hätte man nach erfolgter Reparatur, nun Teilrestauration, fast nichts mehr oder nichts davon gesehen.


    Hier mit Selbermachen anzufangen halte ich heute für nicht mehr zeitgemäß.


    Das habe ich 1987 gemacht und den Motorraum würde ich heute nicht mehr herzeigen.


    Am Unterboden oder so spricht nichts dagegen, aber der Motorraum, vor allem mit neuem Motor, soll ja auch gezeigt werden.


    Da freut es immer das Auge wenn man originalgetreue Sicken und Kanten sieht.


    Im Auktionshaus wird sogar zur Zeit ein neues Radhaus angeboten.




    Gruß


    Eckhard

    Zitat


    ne meinte jetzt das "kannste ja selber beim tüv fragen" klang jetzt bissi nach vorwurf.


    Das soll sicherlich kein Vorwurf sein, denn nur selber fragen macht Sinn.


    Die Bedingungen des mit der Eintragung/Abnahme beauftragten TÜV-Prüfers oder Gutachter sind ausschlaggebend, nicht was woanders gilt oder geschrieben steht.


    Durch Ermessensspielräume ist viel möglich oder unmöglich.


    Eingetragen bekommt man nahezu Alles, aber nicht unter dem Gesichtspunkt einer eventuell kommenden H-Abnahme.


    Gruß


    Eckhard