Beiträge von Monzablau

    Ok, das mit den 10% ist mir neu.

    Ach, vor zwei Tagen wolltest du das nicht glauben. Aber egal.

    Die Auslegung des H muss man hier wohl komplett in zwei Lager spalten. Fraktion A, die im Sinne des Katalogs durch die Gegend fahren will. Fraktion B, die das Maximum raushollen möchte, obwohl das eigentlich nicht im Sinne der Verordnung ist. Geht es denn um das Sparen von Steuern oder um die freie Fahrt in den Umweltzonen?

    Die Alternative ist das, was Keule sagt. Saisonkennzeichen, Basteln bis der Prüfer weint und glücklich sein.

    Rainer

    Eckhard,

    die Auspuffanlagen kenne ich. Die sind leider nicht für die späten Einspritzmodelle mit Kat. Der TÜV im Kreis Pinneberg akzeptiert Nachbauten nur, wenn diese ein Typgutachten sowie ein Lärmschutzgutachten haben. Gleiches gilt für das Luftfiltergehäuse. K&N wird nicht akzeptiert, obwohl schon damals als Zubehör lieferbar. Und die Ansa-Anlage (ebenfalls aus dem damaligen Zubehör) wird, wie die org. Abarthanlage in Gold aufgewogen. Das Auto ist übrigens ein Volumex.

    Mit viel Mühe haben wir zwischenzeitlich in Hamburg den K&N Luftfilter eingetragen bekommen. Aber der org. Auspuff ist ab Lambdasonde inkl. Kat im Eimer und da stehen wir eben auf dem Schlauch. Friedrich würde uns eine Anlage aus Edelstahl bauen, allerdings ohne Gutachten.

    Rainer

    Da kannst du hier oben hinfahren wo du willst. Überall andere Prüfer, aber der selbe Mist. Ich schlage mich mit so etwas seit 20 Jahren rum.

    Rainer

    Da bin ich mal gespannt.

    In meinem Kreis kannst du auf einem Fiat 124 Spider mit H nicht mal einen einen K&N Sportluftfilter und einen Ansa Sportauspuff nachträglich montieren. Und einen Ford Capri I mit Wolfrace-Rädern 7x13 mit 205/60-13 (diese Kombi wird gerne gefahren) hat ebenfalls keine Chance.

    Rainer

    komisch, ich habe ne ABE (!! Allgemeine Betriebserlaubnis !!) von 1973, wo der Manta/Ascona A mit 7J x 13 H2 ATS Typ 7135 und 195/70 HR13 (KBA40017) drinsteht.

    Das ist eine ABE für die Räder zur NACHTRÄGLICHEN Ausrüstung des Wagens und nicht etwa für das Auto! Grundlage für das H-Gutachten ist der serienmäßige Auslieferungszustand des Wagens (hierfür gibt es nämlich auch eine ABE nebst Typenblatt).

    Hätte für mich dann im Übrigen auch absolut nichts mehr mit Pflege von historischem KULTURgut zu tun, wenn alle Oldtimer nur noch so rumfahren, wie sie vom Band liefen. Das würde die damalige Kultur doch nur zu einem winzigen Teil widerspiegeln...

    Doch, das war Sinn und Zweck bei der Einführung des H-Kennzeichens. Und damit eben nicht ale wagen uniform herumfahren, wurden auch ZEITGENÖSSISCHE Umbauten (eben innerhalb der ersten 10 Jahre nach EZ) mit in den Katalog aufgenommen.

    Rainer

    Umkehrschluss auch bedeuten, dass du heute mit nem H-Kennzeichen Z. B. Auch keine passenden ATS Classic mehr eingetragen bekommen kannst...

    Im Kreis Pinneberg bekommst du in Verbindung mit H nur ATS Classic in 6x13 ET 37 (wie SSF) mit 185/70-13 eingetragen. Also nix mit 7x13 oder 7x15 usw.

    Rainer

    Da steht eigentlich nichts anderes. Denn wie ich schon schrieb, gibt es bei den Prüfern zum H gewisse Auslegungsgrenzen, die ich hier angegeben habe. Du kannst dich ja gerne mal bei deinem TÜV danach erkundigen. Ein 2 Liter ist demnach nicht drin, da dieser Motor nicht in unseren Fahrzeugen serienmäßig verbaut war und erst 1977 in anderen Fahrzeugen verbaut wurde. Was ist daran falsch?

    https://www.tuev-sued.de/uploads/images…at-oldtimer.pdf

    Es geht hier nicht um das Aberkennen. Sondern darum, dass jeder Prüfer das Recht hat, im Zweifelsfall ein zur HU vorgeführtes Fahrzeug nachzuprüfen, ob z.B. der Motor schien im Rahmen des H-Gutachtens drin/geprüft war oder etwa nachträglich eingebaut wurde.

    Ein paar Punkte noch:

    - Den Wagen bekommt man wieder hin, man hätte ihn nur nicht auseinander reißen müssen/dürfen

    - Fest steht, dass in die Karosse das ganze Programm an Rep.-Beche reingeht

    - Die Dellen im Dach kommen nicht von einem Unfall. Da ist etwas draufgefallen

    - Viele Wellen (Motorhaube) stammen nicht von einem Hagelschlag sondern kommen vom strahlen

    - Das Differenzmaß von 10 mm am Motorraum bekommt man wieder hin bzw. mit den Anbauteilen ausgeglichen

    - Ich würde die Hohlräume weiter oberflächlich auftrennen und ebenfalls strahlen

    - Dann die Karosse Kopf. grundieren, wegstellen und mit dem Sammeln von Teile beginnen

    - In fünf Jahren wird man sich die Finger nach einer solchen "guten" Karosserie lecken

    - Teuer wird es in jedem Fall

    Rainer