Beiträge von Monzablau

    Jepp! Aber das Tarragonarot für den Manta-A kam für die USA (und hier nur für den neuen Manta Luxus) im Juli 1972 und für Europa (und hier nur für die Berlinetta) im September 1972 auf den Markt. Der Vergleich mit der Farbtonkarte von 1969 "hinkt" insofern etwas. Richtig ist, dass das Tarragonarot (Code 523) ab November 1970 für die KAD-B-Modelle zu haben war. Insofern sollte sich Dein Lackierer mal einen aktuellen Satz Opel-Farbtonkarten (z.B. von Glasurit Classic) besorgen. Was Du brauchst, sind ein paar Liter QQ 530. Von Moos habe ich übrigens noch nix bemerkt... #))

    Rainer

    Die beiden Farbtöne vom Tarragonarot (Europa = Code QQ 530 und USA = Code M (Semi-Code QQ) 530 Deep Burgundy) unterscheiden sich nur durch ihr Material: Europa = Arcyllack, USA = Kunstharzlack. In den USA wurden erst ab August 1973 und in Europa ab August 1974 das Tarragonarot gegen das Royalrot (wie KAD-B Baureihe) ersetzt.

    Rainer

    Jepp! So isses, Diese Radios habe ich schon vor Jahren für umgerechnet 70 Euronen drüben gekauft und war einfach nur enttäuscht. Heute lasse ich die alten Originalradios hierzulande mit einem neuen Innenleben für ca. 150 Euronen versehen und gut ist!

    Rainer

    Diese Radios gibt es in den USA schon seit gut 10 Jahren. Und das zu wesentlich günstigeren Preisen! Die Qualität ist übrigens nicht besser als bei unseren Baumarkt-Modellen...

    Rainer

    Genau so habe ich mir das mit den Messingröhrchen vorgestellt. Diese Methode habe ich mir mal bei einer Reparatur eines Holder-Motors (Gartenfräse) Bj. 48 abgeguckt.

    Keule: Als gelernter Maurer weiß ich auch was man mit Salzsäure machen kann. Ich wusste nur noch nicht, wer uns den Kram immer geklaut hat!


    Rainer

    Warum setzt Du nicht ein paar dünnwandige Messingröhrchen passend in die Ölkanalbohrung und lässt sie oben (genau wie die Zylinder auf dem Bild) herausschauen? Erstens lässt sich das Ganze dann auch mit einer alten Dichtung und/oder Ami-Kram abdichten und zweitens erhöht sich der Öldruck leicht. Oder habe ich im Motorenbau der letzten 40 Jahre eine Innovation verpasst? :tongue:

    Rainer

    Die Werte sind ok. Doch ich würde trotzdem mal die Masseverbindungen checken. Manchmal ist es unglaublich, was Korrosion und Dreck ausmachen. Wenn das Glimmen dann immer noch anhält, sollte man die Kontaktflächen des externen Reglers säubern. Und wenn´s dann immer noch glimmt, sind die Kohlen der Lima zu tauschen (manchmal hilft auch nur ein leichtes Ausdehnen der Druckfedern unter den Kohlen).

    Rainer

    Das Zeug wird beim Zusammenbau von alten Motoren bzw. Gebrauchtteilen verwendet, deren Dichtflächen schmutzig sind und/oder nicht geplant wurden. Bei V8-Motoren kann damit sogar im Notfall die alte Dichtung wieder verwendet werden. Doch hat man das Zeug einmal verwendet, müssen Kopf und Block bei der nächsten Demontage auf jeden Fall geplant werden, da man das Zeug nicht mehr ablösen kann. Finger wech!

    Rainer

    Da würde ich mich mal bei den Engländern umsehen. Meines Wissens nach hat es deutsche Nachfertigung aus Kunststoff für die Modelle Spitfire, MG Midget und MG B gegeben oder es gibt sie noch.

    Rainer

    Zur Historie des Manta-A Frontspoilers:

    Opel verpasste dem GT/E aufgrund seiner höheren Endgeschwindigkeit das Ding, um damit primär den Abtrieb an der Vorderachse zu reduzieren. Denn Windkanalversuche von 1970 aus der Entwicklung des Manta-A belegten, dass der Wagen ab 100 km/h ohnehin sehr leicht auf der Vorderachse wurde. Mit dem GT/E-Spoiler wurden gleich mehrere Ziele erreicht, wie Messungen ergaben: Reduzierung des Auftriebs an der VA (in Verbindung mit einer Tieferlegung um 22 mm), dadurch eine deutliche Verbesserung der Fahrstabilität bei höheren Geschwindigkeiten sowie eine Zunahme der Endgeschwindigkeit um 3,27 km/h. That´s it!

    Rainer

    Seit rund 15 Jahren habe ich bereits ein Buch über den Ascona-A in der Pipeline. Doch erst wollte es kein Verleger haben, dann haben "Markt" & Co. mitunter auch viel Käse geschrieben und seit zwei Jahren schreien alle nach einem Ascona-A Buch. Dass dabei auch Brinkis Arbeit "auf der Strecke" geblieben ist, verwundert nun wohl kaum noch, oder?

    Um es kurz zu machen. Es werden ZWEI Bücher zum Ascona-A erscheinen. Das erste soll/kann in der Reihe "Bewegte Zeiten" mit rund 98 Seiten und einem hohen Fotoanteil im Sommer/Herbst diesen Jahres bei Deluis-Klasing erscheinen. Das zweite Buch soll/kann im Anschluss in der Reihe "Legenden" von H.J. Schneider (DK Schneider Text) ebenfalls bei Delius-Klasing rauskommen. Umfang ca. 250-300 Seiten, ca. 800 bis 900 Fotos und Tabellen.

    Beide Bücher sind bereits fertig geschrieben. Während sich das "kleine" Buch bereits im Satz befindet, muss ich beim "großen" Buch nach etwas Fleisch an den Schinken hängen. Deshalb auch meine Anfrage in diesem Thread.

    Rainer