Beiträge von Monzablau

    Bei der von Dir beschriebenen Pappe im Bereich der C-Säule handelt es sich um ein beidseitig gewachstes Papier. Dieses wurde zum Schutz des Dachzimmers gegen Feuchtigkeit und als Schallschutz verwendet, da hier eine direkte Verbindung zur Außenluft bestand.

    Leider gibt es hierfür keine Literatur. Doch das Papier sollte so groß zugeschnitten werden, dass es alle Löcher der C-Säule, die direkt mit der Außenluft in Verbindung stehen, abgedeckt.

    Im Jahrbuch der Manta-A Zeitung 2022 kommt ein Bericht zum Einbau des Dachhimmels, bei dem auch der Zuschnitt des Wachspapiers an der C-Säule behandelt werden wird.

    Rainer

    Ja, man muss auch hier manchmal vorsichtig sein. Ironie, Spott und Satire sind nicht immer auf den ersten Blick erkennbar (obwohl genau das dieses Forum auszeichnet). Deshalb hatte ich meinen Beitrag ja auch klar als Satire gekennzeichnet, Und siehe da, es macht Schule. :)

    Aber mal ernsthaft. Es kann doch nicht sein, dass ein Händler seine Wagen als Qualitätsrestaurierung anbietet, und dann so einen Mist mit seinen Fotos zeigt. Da brauche ich seine Mappe mit den 1000 Bildern nicht, um zu erkennen, dass das ganze Fahrzeug nix taugt. Und den Hobel online und nur anhand der Bilder kaufen zu wollen, ist der blanke Hohn. Ich habe den Händler mal angeschrieben und um mehr Infos gebeten. Ich habe ihn auch auf die fragwürdigen Praktiken bei der Restaurierung angesprochen. Mal sehen, was da kommt.

    Richtig geil: UV-Schutz der Gummiteile durch die Grundierung. Ich glaube, so etwas hatten wir noch nicht. :applaus:

    Rainer

    Das ist doch mal ein Schnapper. Allein schon die Art der Grundierung über Alles lässt noch viele Fragen offen. So etwas kannte ich bisher nur aus Neuried. Also ein klarer Fall für die Experten hier:

    https://www.autoscout24.de/angebote/opel-…Page&cldtidx=13

    Achtung Satire:

    Wenn das mit den Qualitätsrestaurierungen zu derart günstigen Preisen so weitergeht, können wir die C-Kadett Coupés und die B-Mantas preislich kaum noch einholen. Hier kann man sich die Besichtigung ruhig sparen und gleich online zuschlagen.

    Rainer

    Hier mal ein Beispiel für eine Online Auktion

    Dieses US-Portal kenne ich sehr gut. Das sind halt Profis, die mit der Gestaltung der Anzeigen ihr Geld verdienen. Trotzdem könnten sich die Profis hierzulande mal eine Scheibe davon abschneiden. Denn die meinen immer noch, dass man mit wenigen oder bescheidenen Bildern Autos verkaufen zu können. Und fragt man nach mehr/bessren Bildern an, wird man noch dumm angemacht. Hier müssen insbesondere die deutschen Anbieter (auch Privatleute) noch viel lernen. Denn der Kunde ist nicht etwa ein Bittsteller, sondern sorgt für Umsatz und Gewinn.

    Rainer

    Und sollte der grüne GT/E so gut wie auf den Bildern sein, dann finde ich den Preis auch durchaus nicht überzogen.

    Unsere Autos kauft man nicht nur nach Bildern. Eine Besichtigung ist bei den heutigen Marktgepflogenheiten und Preisforderungen unabdingbar. Es sei denn, man hat keine Ahnung und/oder zu viel Geld übrig.

    Rainer

    Moin Jungs,

    ich unterstütze eine wissenschaftliche Arbeit, für die Informationen über den speziellen Produktionsablauf des Ascona-A Voyage benötigt werden. Denn dieses Auto unterscheidet sich ja recht deutlich von unseren Limousinen und Coupés, deren Produktionsabläufe relativ einheitlich waren. Da hier ja die Spezis unterwegs sind, hoffe ich, auf diesem Wege Informationen zum Thema zu finden. Mein Archiv ist, zumindest was dieses Thema angeht, nicht so umfangreich wie gedacht.

    Rainer

    Solange die Leute im Moment blind und ohne Besichtigung 35.000 Euro für einen GT/E zahlen, wird sich zu einem vernünftigen Preis wohl kaum ein BM finden lassen. Es sei denn, Du kaufst ein Aufbauprojekt.

    Rainer

    Lasse Dir eine alte Welle von einem Fachbetrieb (siehe oben) kürzen und überholen. Denn Du weißt nicht, ob die Lagerung der Kreuzgelenke noch in Ordnung ist und/oder die Welle fachgerecht ausgewuchtet ist/wurde. Die originalen Wellen von Opel haben oft schon im Neuzustand geeiert. Von gebrauchten Wellen mit fragwürdiger Laufleistung und zu hohen Preisen mal ganz abgesehen.

    Die Zeiten, als es an jeder Ecke noch gute Gebrauchtteile gab sind endgültig vorbei. Doch noch immer scheint es nur über den Preis zu laufen. Mag eine gebrauchte Welle zunächst günstiger sein, zahlt man am Ende doppelt drauf, wenn die Welle Defekte zeigt.

    Rainer

    Drei Anschlüsse an einem Vergasertank sind bei den Fahrzeugen in/aus Europa nicht original. Entweder hast Du einen Tank von einem US-Modell bis 07-1972 drin, oder einen Tank aus dem Zubehör. Die wurden bis Ende der 1970er Jahre von einer dänischen Firma auch in Deutschland vertrieben.

    Du solltest prüfen, ob alle drei Anschlüsse (liegen die nebeneinander?) wirklich Entlüftungsanschlüsse sind. Falls ja, kannst Du einen davon verschließen. Ein Bild wäre nicht schlecht.

    Rainer

    Die Federn sind kalibriert (Rückstellmoment). So steht es zumindest bei Bosch und ex VDO zu lesen:

    Ein Dauermagnet ist an der sich drehenden Welle befestigt. Zwischen Rückschlussring und Magnet befindet sich eine drehbar gelagerte Scheibe oder Glocke aus elektrisch leitendem nichtmagnetischen Werkstoff (Cu oder Al). Durch Drehung des Magneten werden in der Scheibe Wirbelströme erzeugt, die diese mit zudrehen versuchen. Die Scheibe ist mit einer Spiralfeder und mit einem Zeiger verbunden. Das Gleichgewicht zwischen Wirbelstrommoment und Rückstellmoment der Feder - der Zeigerausschlag - ist das Maß für die Geschwindigkeit. Da die Drehkraft sich analog zur Rotationsgeschwindigkeit verhält, kann ein Zeiger auf der Metallscheibe die Drehkraft darstellen. Anhand einer geeichten Skala lässt sich analog zur Zeigerstellung die Geschwindigkeit ablesen.

    Rainer