Beiträge von Monzablau

    Dexron III ist abwärtskompatibel zu Dexron II und Dexron II ersetzte das ursprüngliche Dexron B.

    Dexron VI wird als vollsynthetisch beworben, tatsächlich geben die verschiedenen Hersteller aber in den Datenblättern an,

    dass es sich um "synthetic blend", also teilsynthetisches Öl handelt. Dexron VI ist niedrigviskoser als Dexron II/III und daher nicht

    abwärtskompatibel. Hersteller wie AC-Delco geben das dennoch auf ihrer Verpackung als Ersatz für Dexron II an.

    Das ist ja schon mal interessant.

    Rainer

    Moin Jungs,

    ich habe wohl fast alle Quellen durch und bin dabei aber nur zum Teil schlauer geworden. Selbst die Fa. Automatic Berger konnte nicht alle Fragen klären.

    Es geht um das Getriebeöl (früher ATF = Automatic Transmission Fluid) für das Dreigang-Automatikgetriebe TH 180, das in unseren Autos verbaut ist.

    Ursprünglich und wohl noch bis Mitte der 1980er Jahre hatte das Öl die Spezifikation "Dexron B" und es war bei Opel unter der Nr. 1940690 erhältlich.

    Bis 2015 wurden die Spezifikationen "Dexron B" und nachfolgend die Stufen Dexron I bis IV eingeführt, freigegeben und wieder eingezogen. Heute gilt die Spezifikation "Dexron VI".

    Bei"Dexron VI" handelt es sich jedoch um ein synthetisches Öl, das nicht mit mineralischen/alten Ölen im Getriebe gemischt werden darf/sollte.

    Meine Fragen:

    Welches mineralisches Getriebeöl wurde bis heute Dexron VI ersetzt und ist noch erhältlich?

    Gibt es Dexron VI wirklich nur synthetisch?

    Wie verhält es sich mit der Mischbarkeit?

    Nach meiner Erkenntnis müssten die immer noch erhältlichen mineralischen Öle nach Dexron II + III bei unseren Getrieben funktionieren.

    Rainer

    Ganz im Gegenteil, einige sind nur eher auf andere Treffen wie Hecktriebler, Opeltreffen- Gillenfeld .....gefahren , da wurde sowas wie Diedenbergen eher zur Nebensache....

    Du musst hierbei die Manta-A Szene betrachten und NICHT die Opelszene im Allgemeinen. Nur darüber habe ich geschrieben.

    Die Opelszene war und ist die ganze Zeit hindurch aktiv. Und da es mit der "Vereinsmeierei" seit Mitte der 1990er Jahre bergab ging, hatten viele Opelfahrer erst gar nicht die Lust so etwas wie einen Club zu gründen. Stattdessen sind sie zu den immer zahlreicher werdenden offenen Opeltreffen gefahren. Dabei ist es im Prinzip bis heute geblieben.

    Erst ab dem Jahr 2000, als sich eine Veranstaltergemeinschaft für das Treffen in Brokstedt fand, ging es mit der Manta-A Clubszene wieder langsam bergauf.

    Rainer

    Besten Dank für deinen Rückblick.

    Wenn ich die 20 Jahre zurückdenke, herrschte damals mehr als Flaute in der Clubszene. Fast hätte es sogar keine Treffen mehr gegeben, weil kaum einer mehr Lust auf die Ausrichtung hatte. Erholt haben sich die Clubs bis auf wenige Ausnahmen seitdem nicht mehr. An ihre Stelle trat das Internet mit seinen Foren.

    Wir werden zwar nicht von Teilen überschwemmt. Doch der Markt hat sich, auch aufgrund von Nachfertigungen, sehr entspannt. Schon damals flogen einem keine gebratenen Tauben in den Mund. Wenn man Teile brauchte, musste man selbst tätig werden und suchen. Das ist bis heute so geblieben.

    Umbauten hatten und haben einen anderen Wert. Damals gehörte es zum guten Ton sein Auto möglichst so umzubauen, dass es sich von der Masse abhob. Viele gute Autos sind damals dabei drauf gegangen. Da hat auch mein mahnender Finger nichts geholfen. Denn ohne das große Umbauen hätten wir heute keine "GT/E-Knappheit". Von Marktpreisen wollen wir lieber nicht reden.

    Rainer

    Wenn du deinem Himmel etwas Gutes tun möchtest, dann reibe die gereinigten Stellen mit etwas Kunststoffpflege ein. Denn der Bremsenreiniger löst auch die Weichmacher im Kunststoff.

    Rainer

    Bei mir war ein separater Stecker in der Nähe des Scheibenwischermotors. Motorraum Beleuchtung habe ich nicht.

    Und das Kabel war schwarz/ weiß. Ziemlich dick. Denke mindestens 2,5qmm.

    Das könnte passen.

    Bauzeitraum: In der Literatur ist angegeben, dass der Einsatz der el. Startautomatik ab 05-73 bis spätestens 08-73 in allen Werken umgesetzt wurde. Wie üblich, war der bestehende Vorrat an alten Vergasern/Motoren vorher aufzubrauchen. Ab wann in Kaiserslautern Motoren mit den modifizierten Vergasern gefertigt wurden, ist nicht bekannt. Vielleicht auch schon ab Anfang 1973.

    Bisher konnte ich folgende Dinge ermitteln. Die Motorraumbeleuchtung (Luxusmodell) wurde ab Werk mit einer eigenen Stromversorgung (Zündungsplus, Kabel weiß mit schwarzen Ringen) aus dem Kabelbaum ausgestattet. Der Masseanschluss (braun) wurde an eine der Befestigungsschrauben des Scheibenwischermotors gelegt. Bei Fahrzeugen ohne Motorraumbeleuchtung (Standardmodell) war der vor genannte Anschluss nicht belegt und/oder teilweise auch nicht vorhanden. Deshalb glaube ich nicht, dass der Anschluss der Startautomatik grundsätzlich über den Anschluss der Motorraumbeleuchtung erfolgte. Was mich jedoch wundert, ist der stärkere Querschnitt des weiß/schwarzen Kabels.

    Beim Manta B taucht die el. Startautomatik in allen Schaltplänen auf. Dort erfolgt der Anschluss, wie ich bereits schrieb, über den Scheibenwischermotor (Klemme 53a).

    Rainer

    Moin Jungs,

    für die Recherche benötige ich mal eure Hilfe.

    Es geht um die elektrisch beheizte Startautomatik, die ab 08-1973 bei Solex DIDTA Vergasern und ab 06-1975 bei den Zentih INAT Vergasern verbaut war.

    In keiner meiner Unterlagen/Schaltpläne finde ich, von wo/wie bei Originalfahrzeugen die Startautomatik mit Strom versorgt wurde.

    Ich vermute, das der Stromanschluss vom Scheibenwischermotor (Klemme 53a, Zündungsplus) kam.

    Wer weiß Genaueres oder hat sogar Unterlagen darüber?

    Danke!!!

    Rainer