Beiträge von Monzablau

    Ich fahre meins im 2,2er jetzt seit 270000km und immer noch ruhig.

    Glücksgriff. Nach meiner Erfahrung ist von vier gebrauchten 240er Getrieben nur eins nicht defekt. Und es kommt auch darauf an, wie man schaltet. Die Gänge durchreißen wie beim 4 Gang von Opel ist hier nicht gerade ratsam. Warmfahren inklusive. Ferner wird der Schalthebel von einigen immer noch als Handauflage genutzt, was dem Getriebe ebenfalls nicht gut bekommt. Kann man auf jedem Treffen und bei Ausfahrten beobachten.

    Rainer

    Jörg, man muss zwischen dem Typenblatt des Fahrzeugs (wird für die Musterzulassung benötigt und wird fälschlicherweise auch ABE genannt) und einer ABE für Zubehör/Anbauteile unterscheiden. Nur in ersterem sind die Geschwindigkeiten vermerkt, die auch im Fahrzeugbrief stehen. In den ABEs für Zubehör/Anbauteile wird nur die Konformität/Sicherheit/Materialgüte der Teile zum Fahrzeug bescheinigt. Veränderte Gewchwindigkeiten stehen da nicht drin, wie in anderen ABEs bzw. Gutachten auch nicht.

    Ein Frontspoiler erhöht die Fahrstabilität bei höheren Geschwindigkeiten, indem er den Auftrieb (Luftstaudruck unter dem Fahrzeug) an der Vorderachse reduziert. Das war auch der Grund, warum Opel den GT/E damit ausstattete. Nach Messungen wurde dem GT/E eine Vmax. von 188 km/h im Typenblatt bescheinigt.

    Was die technischen Veränderungen unserer alten Autos angeht, hat sich in den letzten Jahrzehnten eine Menge geändert. Dass dabei höhere Geschwindigkeiten/Drehzahlen erreicht werden ist für viele Sinn und Zweck der Sache. Doch aufgrund unserer Uralttechnik ist da manchmal nicht mehr viel Luft nach oben. Der Aufwand für mehr Leistung/Geschwindigkeit nimmt dabei expotential zu. Und hier gilt es, den Mittelweg zwischen max. Performance und Alltagstauglichkeit zu finden.

    Rainer

    Klaus, da muss ich sehr weit an die m80'er Jahre unter der Zoobrücke in Köln zurückdenken ... aber der Name Kreuzer sagt mir noch was ... Aber egal, der Erich hatte sich 1987/88 (?) seinen monzablauen GT/E geangelt, war dann später der erste mit einem 400'er Motor. In der Zeit haben wir ja alle GT/E's in Köln "gejagt", entweder kamen dann die Leute zu uns Sonntags unter die Zoobrücke, oder sie wurden "gezwungen", ihren GT/E zu verkaufen.

    So kamen der Janosch zu seinem Orangenen, der Benno zu seinem Black Magic, ich zu einem Sibernen usw. War schon eine geile Zeit. Da waren wir noch jung und schön, heute sindwir ja nur noch ...

    Ho ho, da hast du ja noch viel zu erzählen!

    Rainer

    Die Werte vom TÜ Hessen gehen wohl von originalen Fahrzeugen aus.

    Richtig. Und zwar mit dem technischen Stand von 1971!

    Weil der A-Manta GT/E wohl trotz Werksangabe von 185km/h in einem Test 192km/h lief.

    Schon mal was von ab Werk präparierten Testfahrzeugen für die Presse gehört?

    Laut Test ist es so, dass sich da ein tieferes Fahrwerk und eine Frontspoiler positiv auf die Höchstgeschwindigkeit auswirken.

    Ja, der Frontspoiler und die Teiferlegung beim GT/E kommen nicht von ungefähr.

    Steht da vielleicht was in der ABE?

    Nein. Die ABE bezieht sich nur auf den Auslieferungsstandard. Weißt du überhaupt, was eine ABE ist?

    laut dem Diagramm geht der Manta mit 230PS ungefähr zwischen 250-255km/h.

    Im Windkanal der TU Stuttgart wurde (damals!!!) eine theoretische max. Höchstgeschwindigkeit (Abrissgeschwindigkeit) von 233 km/h gemessen.

    Was ihr mit euren Hobeln erreicht habt oder erreichen wollt, konnte damals keine Rolle spielen. Ich habe hier einen Bericht eines Kerls aus Belgien liegen, der 289 mit seinem Manta gefahren sein will. Doch der Test ist für die Tonne, da die Messmethoden nicht dokumentiert, geschweige denn geeicht oder gar genormt sind.

    Viel Spaß auf der Überholspur!

    Rainer

    Der P1 ist ja aus den frühen 60igern und damals eher einen Tick mehr ins Blaue hinein. Die Amis hatten ihre Kutschen schon damals sehr türkis. Aber ob die Farbe die man dann heutzutage so auf einem P1 so sieht auch wirklich der Originalfarbton ist, weiß man ja auch nicht. Besitze aber auch kein Profi-Farbspektrumeter. Hauptsache dem Besitzer gefällt es.

    Das kann man u.a. bei Glasurit feststellen (lassen) und sich sogar eine Originalrezeptur schicken lassen, damit der Lackierer wirklich den richtigen Farbtoin trifft. Mit heutigen Materialien, versteht sich. Durch die modernen Messmehoden muss man heute nicht mehr raten.

    Rainer

    Ach, ich stell mir das ganz geil vor mit schwarzem Zierrat. Wenn ich mal alles doppelt habe, teste ich das mal mit Abziehlack. Bin schon am Teile sammeln...

    Klar, das sieht bestimmt gut aus. Warum Opel das damals nicht wollte, weiß ich auch nicht. Und die Sonderlackierungen gab es auch nicht mit GT/E- oder SR-Dekor.

    Ich habe von Klaus eine Briefkopie bekommen und bin noch am prüfen.

    Klaus: Warum wurde der org. GT/E Spoiler erst 1978 auf dem GT/E eingetragen?

    Rainer

    Dann mal rüber mit den Dokumenten. Bin gespannt.

    Selbst als Sonderfarbenbestellung für Großkunden über den Händler gab es Monzablau nicht für den GT/E.

    Was ich u.a. mal hatte war eine Berlinetta in Signalblau ohne Vinyldach. Doch später stellte sich dann raus, dass sie irgendwann doch umgefrickelt worden war.

    Rainer