Zum Thema Cabrio
Dass der Umbau eines Manta-A zu einem Cabrio nur bedingt Sinn macht, ist Opel schon Anfang der 70er Jahre nach der Fertigstellung des Karmann-Prototypen aufgefallen. Großer Aufwand, hohe Kosten, unbefriedigende Detaillösungen und eine noch schlechtere Karosserie-Steifigkeit waren die Hauptgründe dafür, dass es nie zu einer Serienfertigung eines Manta-A Cabrios kam. Zudem gab es vom Opel-Design Einwände, da sich ein Cabrio mit der Manta-Dachform praktisch nicht umsetzen ließ.
Das weiße Cabrio kenne ich nicht. Doch es dürfte sich um eine Eigenkreation handeln, da die Schweller deutlich verstärkt wurden (was bei den Umbausätzen von Ostermann und Hipo nicht erforderlich ist) und auch der Verdeckanschluss völlig anders aussieht. Deshalb ist natürlich zu hinterfragen, ob der Umbau abgenommen wurde, evtl. ein H-Kennzeichen erteilt wurde (ich glaube nicht) und ob alle Details (gestänge, Anschlüsse, Scheibenrahmen etc.) einwandfrei funktionieren.
Das blaue Cabrio gehört Horst Treber aus Rüsselsheim und es ist ein Eigenbau aus Mitte der 80er Jahre.
Ich persönlich halte nichts von Manta-Cabrio-Umbauten, da die eigentliche Dachlinie (s.o.) bei geschlossenem Verdeckt nicht mehr vorhanden ist und der Wagen dann aussieht, wie ein Müllcontainer mit Vorzelt. ![]()
Rainer