Hallo liebe Forumsgemeinde,
zunächst einmal wünsche ich allen ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr 2026! Habt viel Spass mir Euren tollen Autos und wieder viele positive Erlebnisse in diesem Jahr. ![]()
Auch ich habe dankenswerterweise von Rainer das Jahrbuch erhalten und den Bericht gelesen, um den hier die Diskussion entbrannt ist. Da ich hier im Forum dazu als Beispiel aufgeführt wurde, möchte ich Spekulationen entgegenwirken und meine Sicht der Dinge darstellen.
Ja, ich oute mich mal: es stimmt wirklich, ich bin sicherlich für viele von Euch "der Wahnsinnige" mit dem Kauf des BM für 60k. Wer mich allerdings näher kennt, gar persönlich, wie der ein oder andere aus der Szene, kennt meine Situation und Motive und kann das sogar dann nachvollziehen. Jedenfalls war es ein bewußter Kauf ohne Spekulationsabsicht, voller Freude mit genau diesem Automodell.
Was war die Alternative? Es wird ja einerseits kein top-restaurierter BM (nur original, kein Clone) angeboten, ich hatte bereits ein paar Jahre gesucht. Schon gar nicht für 30k oder so. Andererseits weiß ich wieviel Aufwand/Stress, Geld, Arbeitszeit etc. der Vorbesitzer (den hier auch viele in der Szene kennen) in das Auto gesteckt hat. Da reichen keine 50k für das Auto in Zustand 1- (d.h. wenn es nachweislich handwerklich/qualitativ top gemacht wurde)
Parallel wurde mir vom Verkäufer auch ein silberner "normaler" GTE angeboten. Ebenfalls im echten Zustand 1-2 und komplett mit Qualität restauriert. Für 45k.
Und ich kann Euch versichern, der ist ebenfalls für den Preis binnen kurzer Zeit weggegangen.
D.h. diese Tatsachen sprechen eher für die Markt-Preis-Sicht von Hannes.
Allerdings hat m.E. auch Rainer Recht: Bevor ich den BM erworben hatte, habe ich einen SR gefahren, in den ich in Summe in den Jahren ca. 32k reingesteckt habe. Ich sage mal am Ende ehrlicher Zustand 2. Natürlich war mir jederzeit völlig klar, dass ich die Kohle in komplettere Höhe nie mehr wiedersehen werde. War mir aber egal (nicht arrogant gemeint), weil ich auch dieses Auto seinerzeit unbedingt wollte.
Ich habe den SR dann im letzten Oktober sehr schnell (vielleicht zu schnell) für 25k verkauft und sehe es als faires Geschäft.
Fazit und meine subjektive Sicht: Nur in Ausnahmefällen rechnet sich eine "richtige" (qualitativ hochwertige) Resto eines Manta A. Für echte gute Autos können aber auch gute Preise erzielt werden, höher als offizielle Marktpreistabellen. Dennoch sind Manta A keine Spekulationsobjekte und werden es auch nie werden. Hier geht es also in der Regel immer um Herzblut. Und deswegen gebe ich lieber für einen mega seltenen BM viel Geld aus, als die gleiche Summe für z.B. einen Mercedes Pagode oder 911 aus den siebziger Jahren.
Ich hoffe man sieht sieht sich auf dem ein oder anderem Treffen in 2026 und streitet Euch bitte nicht um "unser gemeinsam liebstes Kind" ![]()
Grüße Burkhard