Beiträge von Shakesbeer

    Hallo.

    Widerstandskabel abklemmen. Normales Kabel einziehen und auf 12V Zündspule umrüsten. Auf alle Fälle den Zündanlaßschalter prüfen / erneuern.

    Dann müssen 12V an der Zündspule anliegen. Ggf ohne Drehzahlmesser fahren und prüfen.

    Ich sehe das Problem ebenfalls auf der Zündungsseite. Das 9V Geraffel hat mir schon zu viele Probleme verursacht und fliegt grundsätzlich raus.

    Die Bosch Zündspule ist da und verbaut. Das Wiederstandskabel habe ich ja sowieso schon rausgeschmissen. Bei ausgeschaltetem Motor messe ich 11V, bei eingeschaltetem sind es 7V. Es müssten trotzdem mehr sein oder?

    Welcher Verteiler ist denn jetzt verbaut?:ka:

    Zündverteiler müsste original sein, zumindest sehe ich kein Firmenlogo oder irgendwas drauf :/

    Ich hatte ein ähnliches Phänomen schon bei defektem Drehzahlmesser. Klemme den mal ab zum Test.

    Drehzahlmesser habe ich testweise schon mal abgeklemmt gehabt, aber das hat nicht geändert...

    Zündkabel könnte ich mal noch neu machen. Der Schlauch von der Unterdruckverstellung ist frei, ob das System selbst noch funktioniert weiß ich gar nicht. Wie könnte man sowas testen?

    Ich habe noch einen zweiten Solex im Keller liegen. Den könnte ich mal etwas herrichten und verbauen. Aber selbst wenn es nicht daran liegt, habe ich vermutlich trotzdem ein Problem mit der Zündung/Spannung.

    Bin soweit voll bei dir. Nur das mit dem Zündanlassschalter leuchtet mir nicht ein. Hatte das Problem vor Jahren einmal und nach meiner Erfahrung ist das ein Teil, das entweder geht oder eben nicht. Inwieweit sollte das die Spannung verändern?

    Die Zündkerzen sind passend. Sind die Zündkabel neu bzw. ok? Bei mir geht der Verdacht zunehmend mehr in Richtung deines Verteilers. Wenn da was mechanisch oder elektrisch nicht in Ordnung ist, verstellt sich dein Zündwinkel mit der Zeit und du hast genau diese Problematik. Insoweit würde ich in jedem Fall mal die Zündung abblitzen.

    Zündkabel sehen in Ordnung aus, habe mal testweise andere verbaut die ich noch rumliegen hatte mit dem gleichen Ergebnis. Grundsätzlich wird es aber trotzdem nicht schaden, wenn ich die mal erneuere. Dann werde ich mir mal ein Stroboskop besorgen und schauen was ich herausfinde.

    Ich danke dir vielmals, dann werde ich die gleich mal ausprobieren. Verbaust du einen Vorwiederstand oder fährst du die einfach so?

    Als ich vor ein paar Wochen nach einer neuen Spule geschaut habe, wollte ich die rote mit eingebautem Vorwiederstand kaufen und die war auf mehreren Seiten ausverkauft oder für weit über 100€ inseriert...

    Der Zündfunke war mit der alten Zündspule sehr dunkel, also rot/gelb. Nachdem ich die neue verbaut habe, ist der Funke jetzt weiß/blau. Ich hatte zuerst NGK BP6HS Kerzen drinnen und dann Bosch WR7BC. Die Verteilerkappe scheint relativ neu zu sein, Kontakte sehen auch alle gut aus. Unterbrechen und Verteiler müsste ich mir nochmal anschauen, eventuell haben die was. Der Verteiler ist vermutlich noch der Originale, leider weiß ich es nicht. Die Spule hab ich ausgetauscht, ist eine NGK 48069. Eigentlich wollte ich eine Runde 12V Bosch Zündspule haben, aber die scheint es neu nicht mehr zu geben....zumindest hab ich die richtige nicht gefunden.


    Wie du sagst, sprechen verrußte Kerzen eigentlich für ein zu fettes Gemisch, aber das die Zündspule nur 5V bei laufendem Motor hat, ist einfach zusätzlich seltsam. Ich habe noch einen weiteren 32 Solex da. Ich bin am überlegen den ein bisschen herzurichten und einzubauen.


    Was ist denn eine gute Grundeinstellung für den CO-Gehalt? 1,5 Umdrehungen ab Anschlag rausdrehen?

    Zündspule und Zündkondensator habe gewechselt, beides hat keinen Unterschied gemacht. Bei mir läuft er erst wieder richtig, wenn ich die Kerzen gewechselt habe. So eine Zündung von 123ignition wäre top, aber hat auch echt seinen Preis ^^

    Ich bekomme ja so gerade mal 3-5V an die Spule. Dann muss also irgendwas massiv die Spannung drosseln....

    Abend zusammen,

    ich bin mittlerweile seit Monaten damit beschäftigt, meinen Manta zum laufen zu bekommen. Es ist ein 72er SR mit 19S Motor, originaler Zündspule und Solex 32 DIDTA.

    Vor einem Jahr hat er angefangen, manchmal während der Fahrt einfach auszugehen. Ab und zu hat er das "vorangekündigt", indem der Drehzahlmesser ausgefallen, das Batterie-Symbol angegangen ist und das Gas gar nicht mehr oder nur noch schlecht angenommen wurde. Manchmal hat er sich dann auch wieder gefangen und lief wieder normal weiter.

    Weil der Vergaser sowieso am Ende war (ließ sich nicht mehr einstellen und lief nur noch mit extrem hohem Standgas) hab ich ihn zerlegt, mehrmals im Ultraschallbad gereinigt und neu abgedichtet. Danach lief er erstmal richtig gut, bis er nach einer halben Stunde angefangen hat, wie ein 2-Takter zu klingen und die Einstellschrauben keinen Effekt mehr hatten. Also hab ich den Vergaser wieder zerlegt, gereinigt, neu abgedichtet, aber das selbe Fehlerbild erhalten. Zündkerzen gecheckt und gesehen, dass die komplett verrußt waren. Also ausgetauscht und plötzlich lief er wieder wie nach der ersten Vergaser-Überholung, bis die Kerzen nach einer halben Stunde wieder verrußt waren. Bedüsung, Schwimmernadel usw ist alles original Solex...

    Ich hab dann mal angefangen die Zündspule zu messen und habe bemerkt, dass die bei angeschalteter Zündung nur 5V und im laufenden Betrieb nur 3V misst. Also Zündspule ausgetauscht, aber wieder die selben Messwerte bekommen. Wenn ich sie direkt an die Batterie hänge, bekomme ich im Stand 11V und im Betrieb knapp 6V. Verdacht auf Wiederstandskabel zur Spule hin. Nachdem ich das Kabel durch ein normales Kupferkabel und einen 1.5 Ohm Vorwiederstand ersetzt habe, kam ich wieder auf 5V im Stand und 3V im Betrieb. Zündkondensator habe ich auch ausgetauscht und genau das gleiche Ergebnis erhalten...Die Massekabel vom Pluspol der Batterie zum Motor und Anlasser hin, habe ich auch getauscht.

    Sollte die Zündspule bei angeschalteter Zündung nicht 12V und im laufenden Betrieb zwischen 9 und 12 Volt liefern? Batterie und Lichtmaschine messen ca. 14,7V.

    Ich bin mittlerweile einfach nicht mehr sicher, ob der Vergaser oder die Zündung das Problem ist? Eventuell reichen die 5V einfach nicht um das Gemisch sauber zu entzünden und deswegen verrußen meine Kerzen. Sobald das geschehen ist, kann ich den Vergaser auch nicht mehr richtig einstellen und er klingt beim Gas geben wieder wie ein Mofa.

    Hat jemand mit Erfahrung eine Idee was ich noch ausmessen könnte, um ein klareres Bild zu bekommen? Ich bin wirklich für jeden Anstoß dankbar, bin leider auch erst seit einem Jahr wirklich in der Materie drinnen ^^

    Guten Abend zusammen,

    hat jemand Erfahrung mit dem oben genannten Vergaser als Austausch für den orginalen Solex 32/32? Ich bin den Solex einfach leid und der Umbau auf Weber 40 DCOE ist aktuell noch keine Option.

    Ich habe ein Angebot gefunden, wo der Vergaser scheinbar schon fertig bestückt für den 19S sein soll und ein Adapter für den originalen Luftfilter mitgelifert wird. Wäre eventuell eine Überlegung wert.

    Grüße, Dean

    Hey Leute, ich habe noch die originalen Felgen von meinem Manta im Keller liegen und möchte sie jetzt abgeben. Sie sind voll funktionsfähig und habe keine Spuren von Bordsteinen. Was man aber sieht, ist hier und da ein Kratzer, etwas Rost oder Bremsstaub. Entweder putzen und so fahren oder auch zum restaurieren perfekt.

    Nur Abholung in 73240 Wendlingen am Neckar. Die genaue Adresse gibt es auf Anfrage.

    Preislich hätte ich gerne 250€, bin aber auch offen für Verhandlungen.

    Weil ich immer noch nicht herausgefunden habe, wie man hier Bilder hochlädt, sind alle über den Link zu sehen: https://drive.google.com/drive/folders/…sj78xRrvv3im-96

    Hey zusammen,

    ich habe letzte Woche den oben genannten Vergaser für meinen 19S Manta A SR Baujahr '72 komplett zerlegt, im Ultraschallbad gereinigt und nun wieder zusammengebaut. Dabei ist mir aufgefallen, dass man den Spalt der einen Drosselklappe für den Betrieb im Leerlauf verstellen kann.

    Ich habe zwar ein originales Solex Datenblatt, aber dort steht nichts über die Drosselklappen. Weiß einer wie weit ich die öffnen muss? Nach oben hin befinden sich ja drei kleine Bohrungen.

    Und was meint ihr, sind zwei Umdrehungen raus ab Anschlag für die CO-Schraube als Startwert gut? Und eine halbe Umdrehung für die Standgasschraube?

    Vor dem Ausbau war die CO-Schraube 3,25 und die Standgasschraube 0,25 Umdrehungen draußen. Da lief der Vergaser aber auch echt nicht gut.


    Ich bin dankbar über jeden Tipp und jede Erfahrung.

    Vielen Dank an alle für die netten Antworten und Vorschläge. Ich fahre ATS Felgen der Größe 7J x 13 H2 ET20. Falls einer die selben Felgen und eine größere Bremsanlage fährt, welche habt ihr verbaut?

    Meinst du bei der Kardanwelle die vom Manta B Automatik? Interessant, ich habe noch einige Kardanwellen rumliegen. Muss die mal die Tage ausmessen, ich kann mir gut vorstellen, dass mein Vater das auch wusste und sich schon eine besorgt hat :D

    Ich habe schon einen kompletten Satz PU-Fahrwerksbuchsen von Lenk-Tuning, der wohnt sogar in der Nähe von mir und ich habe sie vor ein paar Jahren mit meinem Vater dort abgeholt.

    Ich sags mal so - ich möchte gerne die Vision meines Vaters umsetzen, aber ich möchte keinen Rennwagen bauen. Er soll ein bisschen schneller und sportlicher zu fahren sein, aber sonst einfach der praktische und zuverlässige Oldtimer sein, der er jetzt ist ^^

    Interessant, was würdest du sonst anders machen? Es fahren ja so viele Mantas mit anderen Motoren rum, die immer noch ein H-Kennzeichen haben. Ich plane zur Zeit mal alles durch (auch die Kosten) und bin für jeden Denkanstoß dankbar :)

    Guten Abend zusammen,

    da dies mein erster Beitrag ist, möchte ich mich kurz vorstellen. Ich bin Dean, 25 Jahre alte und habe meinen 72er Manta A SR von meinem Vater geerbt. Er selbst hat das Fahrzeug 2006 aus Erstbesitz mit knapp 70k Kilometern gekauft. Das Auto ist bis heute praktisch rostfrei und alle kritischen Stellen wurde professionell gerichtet. Abgesehen von den ATS Felgen und Federn + Dämpfern vom GTE wurde auch nichts umgebaut und selbst die Fahrwerksbuchsen sind noch die ersten :D mein Vater hatte immer den Plan, den Manta auf 2.2 CIH mit Weber Doppelvergaser und Getrag 240 umzubauen. Er selbst war seit 1985 in der Szene drinnen und hat ungefähr 10 Manta A besessen und auf andere Motoren umgebaut. Wie das Leben aber so ist, hat ihn seine Krebserkrankung vor zwei Jahren eingeholt und er hat auch all sein Wissen und Kontakte mit ins Grab genommen.

    Jetzt zu meinem Anliegen - ich habe mein Leben lang mit ihm geschraubt und auch viel von der Opel-Szene mitbekommen, aber mir fehlen jetzt einfach die richtigen Ansätze um seinen Traum zu verwirklichen.

    Motor und Getriebe habe ich schon. Ich weiß, dass ich eine gekürzte Kardanwelle, größere Bremsanlage (vermutlich vom B Manta?), Vergaser + Anbauteile, größerer Anlasser und stärkere Kupplung. "Verschleißteile" wie Leitungen, Lager und Dichtungen lasse ich mal außen vor, weil ich diese sowieso erneuere. Fallen euch sonst noch nötige Teile ein?
    Und hat jemand schon so einen Umbau gemacht und kann mir eine Kopie von der Eintragung schicken? Falls nicht, habt ihr sonst Tipps? Ich kenne den GTÜ-Prüfer bei mir sehr gut und er ist sehr kulant und begeistert was Umbauten und Oldtimer allgemein angeht.

    Sorry für die lange Nachricht, aber ich möchte endlich den Umbau angehen und den Traum meines Vaters ausleben. Danke schon mal im Voraus.