Beiträge von Papapaul

    Das kann ich mir bildlich noch nicht so gut vorstellen. Muss man da den Hebel reindrücken?

    Denn bei mir löse ich mit ranziehen das Fernlicht aus und beim leuchten ranziehen gebe ich Lichthupe

    Genau, reindrücken = WischWasch funktion. Ziehen=Fernlicht , Rauf Runter =Blinker, drehen = Scheibenwischer Aus-Stufe1-Stufe2.
    Aber wie schon erwähnt, es gibt diverse versionen... (Aber die finde ich persönlich die angenehmste zum bedienen)

    Wäre cool wenn man solchen KI Schrott auch als selbigen kennzeichnet! Unwissende glauben das am Ende alles noch...

    Na ja, ist zwar KI und die hat nicht immer recht, ist aber in diesem Fall meiner Meinung nach stimmig. Oder ist da irgend etwas falsch dargestellt ?

    Was im vorliegenden Ascona allerdings ist, die Erkenntnis kam aber erst nach meinem Post, ist dass da ein Mischmasch aus verschiedenen Versione verbaut wurde.
    Entweder hat man die Scheibenwischerbedienung am Lekstock oder am Schalter im Armaturenbrett. Da ist wohl bei der Umverkabelung etwas schiefgelaufen (Bei mir ist die Wischwaschbetätigung jedenfalls auch am Lenkstockhebel (Drehen Scheibenwischer, durch Drücken Wischwasch)

    Vielleicht hielft das weiter:

    Arbeitsweise und Schaltlogik

    Der Scheibenwischermotor ist ein Gleichstrommotor mit einem Permanentmagneten. Die Geschwindigkeitsänderung wird durch unterschiedliche Kontaktierungen der Kohlebürsten erreicht:

    • Stufe 1 (Langsam): Der Strom fliesst durch die gesamte Wicklung des Ankers (zwischen der Masse-Bürste und der Bürste für niedrige Geschwindigkeit).
    • Stufe 2 (Schnell): Der Strom wird über eine versetzte Bürste eingeleitet. Dadurch wird ein Teil der Wicklung "kurzgeschlossen" bzw. nicht genutzt, was das Magnetfeld schwächt und die Drehzahl bei gleichzeitiger Erhöhung der Stromaufnahme steigert.

    Klemmenbelegung (nach DIN 72552)

    Die Anschlüsse am Wischerstecker sind standardisiert:

    • 31: Masse (Minus) – oft braunes Kabel.
    • 53: Plusleitung für die erste, langsame Stufe (meist schwarz-weiß).
    • 53b: Plusleitung für die zweite, schnelle Stufe (meist schwarz-gelb).
    • 53e: Rücklauf/Bremskontakt (oft grün) – stoppt den Motor aktiv in der Parkstellung, um ein Nachlaufen zu verhindern.
    • 54 / 30: Dauerplus (über Zündung), um die Wischer nach dem Ausschalten in die Parkposition zu bringen.

    Typische Probleme beim Ascona

    • Masseprobleme: Da der Motor oft über Gummipuffer gelagert ist, ist ein separates Massekabel zum Gehäuse entscheidend für die volle Leistung.
    • Intervall-Ausfall: Beim Ascona C (Frontantrieb) ist oft das Wischerrelais im Sicherungskasten defekt. Ein Tausch gegen ein modernes "programmierbares" Relais (z.B. VW-Relais 99) ist ein beliebtes Upgrade.
    • Langsamer Lauf: Wie beim Rekord verharzt oft das Fett im Schneckengetriebe des Motors. Eine Reinigung und Neufettung verbessert die Wischgeschwindigkeit erheblich.
    • Endabschaltung defekt: Wenn die Wischer mitten auf der Scheibe stehen bleiben, ist meist der Schleifkontakt im runden Plastikdeckel des Wischermotors korrodiert oder das Fett isoliert den Kontakt.

    Ui,ui,ui...
    Die Verkabelung macht ja unser Lehrling im ersten Lehrjahr wesentlich besser...

    Etwas Mottorreiniger hätte auch nicht geschadet..


    Ich hoffe schwer das die sogenannten "Profis" üblicherweise etwas "sauberer" arbeiten.
    Aber, es ist ja eine Show...

    Kann ich nachvollziehen.... Kaufe vor dem Sterben, sonst kaufen Deine Erben....

    Ich setze mich in den Manta A rein und es kommen die in vergessenheit geratenen Errinerungen zurück als ich Lehrling war und ich so einen damals "Billigen Gebrauchten", mir grad noch knapp leisten konnte.
    Was sind wir Kumpels zu viert in dieser Kiste doch in der Gegend rumgefahren, Spritkosten aufgeteilt und ab ins Tessin, Cote d'Azure, Spanien, Portugal, Norwegen und vieles mehr. War damals ein super zuverlässiger Wagen und (wenn auch etwas Eng) wir vier Kumpels waren jedes Wochenende und Urlaube wie die vier Musketiere damit unterwegs. Kein anderer Wagen könnte sich mit so vielen Erlebnissen verknüpfen lassen.
    Darum habe ich mir vor zwei Jahren einen (zugelaufenen) ohne grosse Überlegung gekauft. Bis dieser dann wieder auf der Strasse war, hat es eine Menge Zeit, Nerven und Geld gekostet. Kriege ich irgendwann mal das Geld zurück ? Wohl kaum mehr als die hälfte davon. Bereue ich die Investition ?
    Auf keinen Fall für mich sind die Emotionen unbezahlbar ! Zum Teil reicht es reinzusitzen, Radio an, Einatmen, den Geruch wirken lassen und Augen zu. Schon geht die Reise in die Vergangenheit los... Emotionen haben kein Preisschild...

    Euch ein guter Start ins neue Jahr und vielleich sehen wir uns mal ein einem Treffen....:wink:

    Ja Rainer, es ist wie überall in der Welt 90% sind glücklich und 10% sind stänker... und die machen dann 90% des Ärgers...
    Mach einfach Dein Ding, es passt hervorragend ! (Danke an dieser Stelle) und die Welche stänkern... unwichtig und vernachlässigbar...

    Guten Rutsch und vielleicht gibts mal ein Teffen wo man sich persönlich begegnen kann.

    So isses ! Der Trost ist, wehnn der Markt einbricht, macht das bei unseren schätze vielleicht 1-2 Tausender aus.... bei Porsche & Co. dann schnell mal 10-20 Tausender....

    Na Ja, bei unseren "Brot und Butter" Autos ist der Kaufpreis eigentlich immer unterbewertet.
    Wenn ich sehe, was ein Porsche 356 für Preise ausruft, kann ich das nicht wirklich nachvollziehen.

    Jede Manta A Version ist um ein vielfaches seltener als jedes Porsche Coupe. (und ich rede da nicht von seltenen Spezialversionen) und Technisch ist der Porsche auch nicht besser. Es geht also hier nur um Prestige.

    Entsprechend sind praktisch alle halbwegs seriöse Restaurationen unserer Mantas von vorherein ein Verlustgeschäft und werden nur dank ein paar "Spinner" mit viel Leidenschaft (und seltsames Verhältnis zum Geld) durchgeführt.
    Ich habe selber viel Geld in Projekte gesteckt, im vollen bewusstsein, dass die Investitionen sich niemals Rechnen werden. Es geht hier "nur" um Ideologie und (eine Menge) Spass.

    Ich habe selber einen GT/E Nachbau (aus einem S/R) vor zwei Jahren gekauft. Grund: Ich wollte den wieder zum S/R zurückbauen. Resultat: Der GT/E Fake ist so gut gemacht, ich lasse Ihn so wie er ist.
    Ist mein Wagen das Geld wert ? Für dei Meisten vermutlich nicht annähernd, aber... ich habe Freude dran.
    Darauf kommt es doch an ?
    Euch allen viel Spass mit Euren Schätzen und schöne Festtage

    Hallo Method

    Keine Angst, der CIH dürfe ein einfaches Problem zum lösen sein.
    Einfach nach dem Zusammenbau vor dem Starten schauen ob der Öldruck da ist und die Ventilheber genug Öl bekommen.

    Am besten mit einer Bohrmaschine und einer Stange die Du vorne etwas flach feilst oder schleifst die Ölpumpe durch das Loch wo der Verteiler reinkommt antreiben.

    Deine Vergaser kenne ich nicht, aber mit den DOHC von Weber (ich habe auch solche Kopien von Sherryberg und die sind auch top) ist das wichtigste gut reinigen (auch wenn neu aus dem Karton) und dann die Grundeinstellung nach Handbuch.
    Hilfreich ist ein Synchrometer mit 4 x Unterdruck Balken wie zum Beispiel von Alfa Romeo oder aus dem Motorradhandel.
    (Kann Du Dir vielleicht ausleihen)
    Dann wird dein Manta sicher zufrieden schnurren wie eine Katze... ;)
    Good Luck

    Na ja, ist schon nicht der ober Profi... aber wenn Er Spass dran hat ?
    Das Filmchen mit den Blecharbeiten habe ich nicht mal schlecht gefunden.
    Der Mechanik Teil... sagen wir mal so, braucht ausdauer zum Kucken...
    Ich denke viele Mantas (und Anderes) da draussen werden mit solchen Qualitätsansprüchen irgendwie zum laufen gebracht. Darum: Augen auf beim Oldiekauf !

    Auch aus der Schweiz ein herzlichens Willkommen.
    Schön zu sehen dass nicht nur die "Hochpreisigen" Klassiker die nötige Liebe und proffesionelle Arbeit bekommen.

    Tolle Arbeit ! Freue mich auf weitere Fotos vom Fortschritt...