Beiträge von Monzablau

    GT/E Spoiler, ATS 6x13 mit 185/70-13, 4 Gang-Schaltung/Automatic, GT/E Look = alles kein Problem. Das gab es ja im Laufe der Serie bzw. im zeitgenössischen Zubehör.

    Soweit ich groß, werden AHK mit E-Zeichen für unsere Hobel neu nicht mehr hergestellt. Also muss die alte AHK eingetragen werden. Wie bisher auch, egal ob mit H oder ohne. Auch hier gibt´s kein Problem.

    Wenn ich mich richtig erinnere, ging es hier aber um die HEUTIGE H-Konformität von Motoren ab 2 Liter Hubraum etc. Hier spielt der Prüfer (leider) eine wichtige Rolle. Gem. Anforderungskatalog ist schon ein 2.0 S mit 100 PS nicht möglich. Denn, folgt man der Auslegung, ist ein 1900 S 90 PS für das Maß der Dinge - serienmäßig. Es würde also nur noch ein 19 SH mit 97 gehen (10% Leistungszuwachs sind erlaubt). Beim 1900 E 105 PS würde man max. 115 PS eingetragen bekommen usw.

    Alles ist Schnee von gestern, wenn andere Motoren/Leistungen/Fahrwerk/Bremsen/Plastik innerhalb eines Zeitraums von 10 Jahren nach Erstzulassung des betreffenden vorgenommen und EINGETRAGEN wurden. Dieses Tuning wird als zeitgenössisch erachtet und ist somit H-konform.

    Übrigens: Man arbeitet an einer Verschärfung des Katalogs, weil man "Angst" vor der Flut der 1980er und 1990er Wagen.

    Rainer

    Ab Werk gab es gegen Aufpreis nur grün getönte (9%) Front- und Heckscheiben. Doch das haben nur ganz wenige Kunden bestellt.

    Dann gab es in den späten 1980er Jahren eine Nachfertigung getönter Scheiben von Andre Wiegel. Er hatte auch die Seitenscheiben grün getönt angeboten. Der komplette Satz (6 Scheiben) kostete damals 1.200.- DM. Heute sind das wohl gute 1.600.- Euro.

    Rainer

    Der Anforderungskatalog ist so definiert, dass jedes vorgeführte Fahrzeug danach beurteilt werden kann. Hierbei ist der Prüfer vorher gefragt, ob das Fahrzeug grundsätzlich nach dem Anforderungskatalog geprüft werden kann oder nicht. Kann es geprüft werden, werden die Anforderungen gecheckt und ggf. (in sehr geringen Umfang) dahingehend ausgelegt, dass es zu keinen Interessenkonflikten kommt. Denn ist das H erteilt und der Kunde fährt damit (seit der Abnahme unverändert im Zustand) rum, hat das im Zweifelsfall oder bei Reklamationen der Prüfer zu verantworten. Wird der Hobel nach der H-Abnahme umgebaut oder eintragungspflichtig verändert (natürlich ohne den Wagen wieder vorzuführen), ist der Prüfer raus und der Besitzer ist verantwortlich.

    Grundsätzlich sollte man sich eine Station mit einem kompetenten Prüfer suchen, der weiß, was er tut. Hier auf eine "blinde Natter" zu hoffen, ist der Schuss ins eigene Knie. Zwar bekommt man beidem dann vielleicht einen 24er Motor mit H. Doch fährt man damit zwei Jahr später zum TÜV und ein anderer (kompetenterer) Prüfung soll die HU machen, hat er im Zweifelsfall das Recht, die Eintragung zum H wieder rückgängig zu machen bzw. eine Rückrüstung gemäß Anforderungskatalog zu verlangen.

    Rainer

    Schon mal was von Rechtschreibkorrektur gehört? Ich hasse dieses Feature, das man bei jedem neuen Besuch wieder ausschalten muss.

    Dieser Schrott ist höchstens ewas für Honks und gehört abgeschafft.

    Rainer

    Die alte Leiste muss ab, sonst kannst du die Körnerpunkte nicht ausbohren.

    Da die Körnerpunkte beim Original die Dichtung halten, aber diese ja ausgebohrt werden, muss ein Ersatz zum halten des Gummis her. Anderenfalls zieht man beim Hochkurbeln der Scheibe die Dichtung aus der Leiste.

    Und das geht am besten mit den gekürzten Mäusepräsern.

    Rainer

    Die Gummidichtung ist bei denen alten Fensterschachtleisten von hinten mit Körnerschlägen gegen das Herausrutschen gesichert.

    Das alte Gummi komplett aus der Leiste entfernen.

    Dann die Körnerschläge (D = 4 mm) ausbohren und dann das neue Gummi einziehen (die Enden zunächst länger stehen lassen).

    Dann das neue Gummi durch die gebohrten Löcher ebenfalls durchbohren und mit passend lang abgeschnittenen Mäuserpräsern sichern.

    Erst jetzt die überstehenden Enden des Gummis passend (!) zum wagen abschneiden.

    Rainer

    Die Schelle vor dem Mitteltopf dreht man um, damit die Schrauben oben sitzen.

    Die Gummis nimmt man bei schwereren Auspuffanlagen doppelt.

    Damit das Endrohr nicht unten gegen das Heckblech schlägt, nimmt man zwei Gummiringe für den Halter und zieht (bevor man den Endtopof einhängt) einen dritten Gummiring über die zwei Gummiringe. Ist zwar etwas fummelig, hat schon immer funktioniert.

    Rainer

    Und ein separater hinterer Bogen über der Achse am Mitteltopf ist ebenfalls von Vorteil. Dann kann man den Mitteltopf durch leichtes Kippen des Bogens dichter an den Unterboden bringen und den Endtopf so einbauen, dass dieser nicht mehr gegen Heckblech, Tank oder Reserveradmulde stößt. Selbstverständlich sitzt dann der Knick des Hosenrohrs vor dem Mitteltopf ebenfalls höher.

    Wer jemals eine wie oben beschriebene (uralte) Original-Auspuffanlage eingebaut hat, wird die Vorteile zu schätzen wissen. Bei allen moderneren Anlagen aus dem Zubehör oder für das Tuning gibt es diese Justiermöglichkeit (leider) kaum.

    Rainer