Beiträge von Dino_J

    Schade, daß man solche Erfahrungen machen muss. Meine Oldiewerkstatt hat mir gleich vom Eisstrahlen abgeraten, da die Kosten nicht kalkulierbar sind und das Ergebnis nicht immer gut ist.
    Aber offensichtlich geht es den Werkstätten in Deutschland sehr gut, denn wie sonst kann man sich solche Reaktionen erklären?

    Das mit derm Schwindligdrehen kann man getrost vergessen :kopf:

    Die Welle der kleinen Zahnräder über den Zahlenrollen kann man herausnehmen. Die steckt links und rechts in Blechlaschen und ist nur durch Kerbung der Welle selbst gesichtert. Mit einer guten Zange kann man die Kerbung zurückdrücken und dann die Welle herausziehen. Wenn die Kerbung zu stark war, muss man die Welle - einfacher Stahldraht - austauschen. Passender Stahldraht gibt es z.B. im Modellbauhandel. Kerben kann man die Welle vorsichtig mit einem guten Seitenschneider.
    Achtung!
    Unbedingt die Positionen der kleinen Zahnräder merken, bzw. markieren oder fotografieren.

    Bei der Gelegenheit kann man auch gleich die Zahlenrollen reinigen. Meistens sind diese vergilbt und auch mit Nikotin belegt.

    Ich habe meinen auf 99999 gestellt.

    Ich befürchte das ebenso wie Frank.

    Aber das wird wohl eher für die künftigen Oldtimer zutreffen. Man hat ja schon mehrmals das Eintrittsalter der Oldies hochgesetzt. Wenn man die von der Straße haben will, dann hebt man halt weiter an. Ich könnte schon jetzt mit 40 Jahren mindestalter leben. :applaus:


    Ist eine alter umgebauter Zündverteiler, ohne Innenleben bei dem Du über die Welle die Ölpumpe antreibst.
    Auf der Verteilerwelle ist außerdem das Zahnrad entfernt worden.
    Ist neen alter Trick und nicht von mir :up:

    Gruß Peter

    Auch wenn er alt ist: klasse Idee! Vielen Dank :wink:
    Ich hab da noch nen alten Verteiler liegen.

    Schönes Wetter, die Motivation auf Hochtouren - dann kann es ja weitergehen:

    Das Abkratzen des Unterbodenschutzes macht schon viel Spaß. Mein UBS ist sehr hart und an einigen Stellen fast fingerdick. Aber nirgends ausgebesserte oder überpinselte Stellen.
    Ich nutze gerne den Abbeizer und verschiedene Schaber. Das Multitool ist ebenfalls eine große Hilfe. Den letzten Rest erledigt dann das Reinigungsbenzin.
    Was ich auf keinen Fall empfehlen kann, ist das Arbeiten mit dem Brenner. Das habe ich versucht: Stinkt und brennt.

    Meine Werkzeuge hierfür:

    Darf ein 40 Jahre alter Radkasten eigentlich so aussehen? :no1:

    Im Vorbau kommt man nicht an alle Stellen. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, zumindest das untere Windleitblech abzubohren. Das geht gut mit einem Schweißpunktfräser. Dazu habe ich die Farbe entfernt um alle Punkte zu finden, diese mit einem 2mm Bohrer vorgebohrt und dann herausgefräst.
    4 kleine 3mm Löcher habe ich vor dem Abbohren zusätzlich eingebracht, um die Position beim Anschweißen wieder einfacher zu finden.
    Hier sieht man, wie unregelmäßig die Schweißpunkte bei der Montage gesetzt wurden - Handarbeit eben.

    Daß es richtig war, das Windleitblech abzunehmen, zeigt ein Blick auf das darunterliegende Blech. Jetzt kann entrostet werden.

    Daß die Kolbenstange zu sehen ist, ist normal.
    Sind die Federn sehr unter Spannung?

    Mit den KAW 60/40 und dem Koni Dämpfer sollten die Federn schon fast locker werden im unbelasteten Zustand.

    Aber ich sehe gerade: Du hast den falschen Dämpfer. Der richtige ist der 82-1801

    Danke für die Tipps :up:

    Schweißpunktfräser hab ich. Mir ging es mehr darum, wie ich das beim Einbau wieder fixiere. Hat das schonmal jemand einfach geschraubt?

    Für den Unterbodenschutz abkratzen habe ich auch so ein Mutlitool. Zwar kein Fein aber das funktioniert auch. Der UBS ist aber ziemlich hart und teilweise Fingerdick drauf. Ich mache schon eine Kombination aus Abbeizer, Abschaben und Zopfbürste.
    Eine EEEEEEEEEElendsarbeit. Aber ein gutes hats ja auch: da wo er so teuflisch festhält, ist halt auch kein Rost dahinter. 8)