Beiträge von Dino_J

    Die Erfahrung kann ich teilen. Ich bin auch einmal nach dem Beschleunigen in einer Kurve plötzlich entgegen der Fahrtrichtung gestanden.
    Wohl dosiert macht dieses Verhalten aber auch Spaß - Hecktriebler sei Dank!

    Vielleicht hat er ja ein Wattgestänge drinn :nd:

    Der Panhardstab sitzt in Fahrtrichtung gesehen hinter der Hinterachse und geht diagonal von der Achse an die Karosse.

    Und ja: die Federn können sich ungleich setzen, deshalb solltest Du den Wagen (aber nicht unter der Hinterachse :lol: ) aufbocken, um das auszuschließen.

    Inzwischen sind beide Kotflügel und die Motorhaube fertig entrostet, grundiert und eingelagert.

    Jetzt wird es langsam kalt und ich mache in der Werkstatt am Motor und den Kleinteilen weiter. Die Karosse wartet jetzt eh auf die neue Seitenwand :]

    Man glaubt gar nicht, wie unterschiedlich die Querschnitte der einzelnen Kanäle sind. Von den Übergängen Zylinderkopf/Krümmer ganz zu schweigen. So sieht das original aus:

    Und so, nachdem ich das angepasst habe:

    Mit dem richtigen Werkzeug geht das zwar auch nicht in Minuten, aber immerhin muss man nicht pausieren, damit der Schleifer abkühlt. Links ein Bosch-Schleifer mit einem Schleifkörper für den Zylinderkopf und Auspuffkrümmer, rechts ein 100W Proxonschleifer mit Flammenfräser für den Alu - Ansaugkrümmer.
    Am Auslasskanal vom Zylinder 1 musste ich sehr viel wegschleifen (ca 3mm). Da hatte ich schon etwas Angst, in den Kühlkanal zu brechen. Aber Glück gehabt, nix passiert.

    Zum Schluss nochmal kontrollieren und gut ist.

    Die Kanäle habe ich auf der Ventilseite natürlich auch angepasst, nur kann ich davon keine Bilder machen (meine Nikon passt da nicht rein). Dort gab es auch so einiges zum Wegschleifen. Die Treppenstufen sind nun nicht mehr vorhanden und der Querschnitt ist insgesamt angewachsen.

    Jetzt wird der Kopf abgeplant. Auch an der Ein- Auslassseite, da am Thermostatflansch die Oberfläche durch Korrossion beschädigt ist. Aber auch, weil der Originalzustand in Bezug auf die Oberfläächenrauhigkeit nicht überzeugen kann.


    Zwischendurch mache ich immer an den Kleinteilen weiter. Das brauche ich zur Ablenkung. Hier der schon gereinigte, gestrahlte und lackierte Ascher. Erstaunlich, aus wieviel Einzelteilen der besteht:

    Nach dem Zusammenbau sieht der wieder aus wie neu.

    Mag sein, daß das nicht überlebenswichtig für den AManta ist. Aber die Optik ist nunmal das, was am Ersten auffällt.

    Demnächst geht es weiter.

    Werde dann morgen wohl doch noch ein paar Stündchen mit dem Auto verbringen :D


    Es werden wohl noch so einige vergehen. Ich denke, Du solltest die Tüv - Abnahme etwas zurückstellen und erst die offensichtlichen Dinge erledigen


    Achja, vergessen: Der Blinker rastet nicht mehr automatisch zurück beim lenken, denke mal da gibt es eine feder oder ähnliches die defekt sein könnte??


    An der Lenkradnabe ist ein Stift, welcher kleine Kunststoffhebelchen am Lenkstockschalter betätigt. Entweder fehlt der Stift oder die Kunststoffhebelchen sind defekt. In beiden Fällen muss das Lenkrad raus - mit einem Abzieher natürlich.


    Wie bekomme ich denn die Waschdüsen raus??


    Die sind nur gesteckt. Mit einer Spitzzange von innen die kleinen Wiederhaken zusammendrücken und die Düsen herausziehen


    Frage: wie gut kennst Du dich mit dem Manta oder anderen Autos aus?

    Emails kriege ich auch, leider.

    Habe da mal ne Mail hingeschrieben, was das für drecks penner sind.
    aber leider keine antwort :D

    Schon armseelig.
    Naja, wie Yogi sagte, Bank und I-net schön getrennt...

    Selber schuld - jetzt wissen Die, daß Deine Email existiert und Du bekommst noch mehr Spam. :tongue:

    Vor dem Planen erst einmal feststellen, wieviel Abstand die Ventile und die Kerze zu den Kolben hat. Dazu an diese Stellen etwas Knetmasse anbringen, den Zylinderkopf zusammenbauen und auf dem Rumpf montieren. Durchdrehen, demontieren. Die Knetmasse an der gequetschten Stelle mit einem Messer senkrecht durchschneiden. An der Schnittkante kann man dann sehr schön den Abstand messen. Das Maß minus 2mm und Du hast die mögliche Plandicke.

    In der Regel gehe ich von 1,2mm waagerecht aus. Das kommt mit dem Schrägplanen von 1 und 1,5mm hin.

    Danach muss der Brennraum ausgelitert werden und das Nockenwellenrad neu eingestellt werden, da sich die Steuerzeiten ändern.

    Was mich am Meisten nervt:

    • Zuviel Plastikkram, alles total verbaut und so gesteckt, daß man beim Ausbauen mit fast 100%-iger Sicherheit etwas abbricht.
    • Zuviel Elektronik, Bevormundung durch Gepiepe. Fehlermeldungen nur in Werkstatt rücksetzbar.
    • teilweise keine Möglichkeit, selbst einfachste Reparaturen, wie Lampenwechsel durchzuführen (warum setzt hier eigentlich der Gesetzgeber kein Riegel vor? Es muss doch möglich sein, als Fahrer selbst an einer Tanke ein Bremslicht zu wechseln.)
    • Billigere technische Lösungen werden als Innovation vorgestellt (Handbremse elektrisch)
    • unglaublich teure Ersatzteile, die Fahrzeuge werden heute doch so mit Gimmicks zugebaut - welche auch noch kaputtgehen können und werden, daß der Gebrauchtwagenkäufer ein Auto eigentlich 2 mal kauft.
    • völlig überzogene technische Lösungen (Scheinwerfer am Insignia - was sich da beim blosen Öffnen des Fahrzeugs bewegt, ist schon ne Zirkusnummer)
    • Radioeinbau nicht mehr individuell möglich
    • Gewicht: was könnten die modernen Motoren nur leisten, wenn auf alles Pling Pling verzichtet würde?
    • Muss denn wirklich Alles elektrisch ausgeführt sein? (Heckklappe wird elektrisch zugezogen)

    Es wundert mich nicht, daß die Zulassungszahlen für Oldtimer steigen.